Tipp: Zwei Superstars

Stage 2 Level 4Videospiele sind fast überall, aber die Spieler sind es Leid anonyme Piloten gegen Aliens zu befehligen. Zwei japanische Spieledesigner geben den Videospielen ein neues Gesicht.

Puckman ist in Japan ein absoluter Hit und verursacht wie zuvor Space Invaders eine Münzknappheit als zehntausende von diesen Automaten aufgestellt werden. Nachdem der Name in Pac Man geändert wurde, veröffentlicht Bally/Midway das Spiel auch in Nord-Amerika.

Zum Artikel: Arcade Spiele – Zwei Superstars

Bild des Tages: Mini-(Röhren)Fernseher

Auch 1982 gab es schon Mini-Fernseher. Mangels LCD-Technologie allerdings mit einer Röhre und Panasonic hatte davon unzählige Modelle im Programm, wie z.B. die im Bild abgebildeten Modelle von 1,5″ bis 5″. Die selben Geräte gab es aber auch als OEM noch von anderen Herstellern. Das abgebildete 1,5″ Gerät TR-1020P (Bild oben rechts) wurde u.a. auch von Matsushita und National verkauft.

Weniger bekannt ist, dass es in Großbritannien schon fünf Jahre zuvor Mini-TVs gab: Das Microvision TV1A und das MON1A von Sinclair.

Mehr über Sinclair und das Microvision TV1A gibt es in diesem Beitrag.

“Video Games: The Movie” – ab heute im Kino

Seit heute ist das vor einem Jahr gestartete Kickstarter-Projekt “Video Games: The Movie” in ausgewählten Kinos zu sehen – zumindest in den USA. Der Film erzählt die Entwicklung der Videospiele von einem Nischenprodukt hin zu einer Milliarden-Dollar-Industrie.

YouTube: Video Games: The Movie (Official Trailer) , Variance Films

Produzent des Films ist Zach Braff, der den meisten wohl besser bekannt ist als “Dr. John ‘J.D.’ Dorian” aus “Scrubs – Die Anfänger”, aber auch ein ambitionierter Videospiel-Fan ist. Regisseur ist Jeremy Snead, der u.a. bereits für TV-Dokumentationen und Werbekampagnen, z.B. für Atari und Capcom Entertainment, als Regisseur tätig war. Als Darsteller treten u.a. Wil Wheaton (Wesley Crusher, Star Trek TNG), Zach Braff und Donald Faison (Dr. Christopher Turk, Scrubs – Die Anfänger) auf, aber auch alte Bekannte wie Al Alcorn, David Crane und Nolan Bushnell.

Der aus vier Teilen bestehende Film und behandelt die Geschichte, die Kultur, die Kreation und die Zukunft der Videospiele.

Links: Offizielle Website

Bild: videogamesthemovie.com

Webtipp: Games that weren’t

Games that weren'tGames that weren’t ist eine Website für echte Spieler und Hobby-Archäologen. Diese Website widmet sich ganz den unveröffentlichten Spielen und den Prototypen, die es nie in den Handel geschafft haben und liefert umfangreiche Informationen dazu.

Von Zeit zu Zeit findet sich auch der eine oder andere Quellcode wieder. So wurde z.B. das Ultimate Spiel The Bubbler aus dem Jahr 1987 für den ZX Spectrum von Lynsoft für den C64 konvertiert. Kurz vor Fertigstellung entschloss sich Ultimate aber dazu das Spiel nicht zu veröffentlichen, da es auf dem C64 viel zu langsam lief. Der Programmierer Matt Young hatte den Code aber nach über 20 Jahren noch auf Disketten vorliegen und zusammen mit ihm schaffte es GTW eine voll lauffähige Version für den C64 zu kompilieren und bietet diese zum Download an.

Die Website beschäftigt sich zwar hauptsächlich mit verschollenen C64 und Amiga Spielen, aber auch andere Systeme sind, wenn auch mit nur wenigen Titeln, vertreten.

Link: Games that weren’t

Bild des Tages: Captain Kirk und sein VC 20

Als Commodore in den USA damit begann den VC 20 über K-Mart zu verkaufen, wählten sie William Shatner als Werbesprecher, der in seinen Auftritten die Frage stellte : “Why buy just a video game?”

Video: Commodore VIC 20, morrisonAV, YouTube

Der kanadische Schauspieler William Shatner wurde hauptsächlich durch seine Rollen als Captain Kirk in Raumschiff Enterprise, als T.J. Hooker in der gleichnamigen Serie und als Denny Crane in der Anwaltsserie Boston Legal bekannt.

Mehr über Commodore gibt es in diesem Beitrag.

Vor 30 Jahren: Jack Tramiel kauft Atari von Warner Communications

Nachdem Raymond Kassar am 7. Juli 1983 die Geschäftsführung Ataris aufgibt, wird unter der Leitung seines Nachfolgers James Morgan die Zusammenarbeit mit Jay Miner und dessen Unternehmen Amiga vertieft. Während dieser Zusammenarbeit entsteht das gemeinsame Lorraine-Projekt, ein Heimcomputer basierend auf einer Motorola M68000 CPU.

Am 2. Juli 1984 verkauft Warner Communications die Konsolen- und Computerabteilung Ataris an Jack Tramiel, der zuvor Commodore verlassen hatte und davor schon versucht hatte mit seiner Firma Tramiel Technologies Ltd Amiga zu kaufen. Da Commodore aber doppelt so viel bot, bekam Commodore schließlich den Zuschlag. Aus dem Lorraine-Projekt wurde schließlich der Amiga Computer.

Tramiel besaß jetzt zwar Atari, aber keinen geeigneten Computer mehr, der auf dem entstehenden Markt für 16-Bit Computer bestehen konnte. Sein Mitarbeiter Shiraz Shivji, der ihm von Commodore nach Atari folgte, entwickelte den Atari ST in nur fünf Monaten zur Prototypenreife, so dass er im Januar 1985 auf der CES in Las Vegas als Atari 130ST und 520ST der Öffentlichkeit vorgestellt werden konnte.

Mehr über Jack Tramiel gibt es in den Beiträgen über Atari und Commodore.

 

25 Jahre Robotron A5105

Der Robotron A5105 wurde ab Juli 1989 in Serie produziert. Er wurde als BIC (Bildungscomputer) konzipiert und vom VEB Robotron Messelektronik “Otto Schön” in Dresden gebaut. Der Rechner sollte zur Ausbildung im Fach Informatik, in der Berufsausbildung und an Hoch- und Fachschulen eingesetzt werden. Als die Produktion im April 1990 eingestellt wurde, waren ca. 5.000 produziert worden. Davon wurden ca. 3.000 Geräte zum Stückpreis von anfänglich 11.000 Mark an Bildungseinrichtungen verkauft.

Der Rechner verfügte über einen UA 880 D Prozessor. Die Z80-kompatible CPU wurde mit 3,75 MHz getaktet und verfügte über 64 KByte RAM, 128 KByte Videospeicher und 48 KByte ROM.

Mehr über den Robotron Computer gibt es in diesem Beitrag.

Bild des Tages: Schicke Kleidung im Atari Club Shop

Anfang der 1980er war die Welt für Atari noch in Ordnung. Die Firma war weltweit bekannt für seine Videospiele und Heimcomputer. Das Atari VCS war die am meist verkaufte Videospielkonsole und die 8-Bit Heimcomputer verkauften sich recht gut.

Es gab sogar einen Atari Club mit eigenem Clubmagazin. In diesem wurden hauptsächlich neue Spiele und Peripherie vorgestellt. Aber für den echten Atari-Fan gab es im Clup Shop auch die passende Kleidung: T-Shirt, Sweatshirts, Regenjacken, Schweißbänder, es gab praktisch alles. Auch Teddy-Bären, Geldbörsen, Taschen und Fahnen gab es zu kaufen.

Mehr über zur Geschichte Ataris gibt es in diesem Beitrag.