Webtipp: Heimcomputer im Kino und TV

Starring the ComputerJeder hat schon einmal einen Film gesehen und „seinen“ alten Heimcomputer während einer Szene wiedererkannt. In neueren Serien wie The IT Crowd (ZX81, MITS Altair 8800, Oric Atmos, Commodore PET u.a.) sind sie Dekoration, in älteren Serien wie Knight Rider (VC20), Buck Rogers im 25. Jahrhundert (Commodore PET) oder Filmen wie War Games (IMSAI 8080) oder Terminator 2 (Atari Portfolio) spielen sie eine wichtige Rolle.

Akribisch sammelt James Carter auf seiner Homepage diese Szenen und listet diese sortiert nach Hersteller und Computertyp oder nach Filmen auf. Ein Besuch lohnt sich!

Bild: starringthecomputer.com (MacGyver, S01E15, „The Enemy Within“ (1986))

45 Jahre Osborne 1

Der Osborne 1 wurde im April 1981 zum Preis von $1795 Dollar vorgestellt und hatte sofort großen Erfolg. Bereits im September 1981 machte die junge Firma über eine Million US-Dollar Umsatz und im zweiten Jahr nach Markteinführung wurden bereits 70 Millionen US-Dollar umgesetzt.

Der Osborne 1 wurde nach Adam Osbornes Spezifikationen von Lee Felsenstein als portabler Rechner entworfen. Dieser wog 10,7kg und besaß einen eingebauten 5″ großen, 52×24 Zeichen umfassenden Bildschirm. Als Arbeitsspeicher verfügte er über 4 KByte ROM und 64 KByte RAM und als Massenspeicher standen ihm zwei eingebaute 91 KByte 5 1/4″ Diskettenlaufwerke zur Verfügung. Da der Osborne-1 über einen Z80 Prozessor verfügte, lief auf ihm auch CP/M 2.2. Osborne sorgte auch dafür, dass der neue Laptop über entsprechende Software verfügte, darunter zwei BASIC Versionen (CBASIC und MBASIC), WordStar, SuperCalc und dBase II.

Osborne begann aber, wie andere Unternehmen auch, den Fehler unfertige Produkte zu früh anzukündigen. Als Osborne 1983 ankündigte, dass zwei weitere Computer in der Entwicklung sind, der Vixen, eine kleinere Version des Osborne 1, und der Executive, gingen die Verkaufszahlen des aktuellen Geräts stark zurück. Am 13. September 1983 musste Osborne Konkurs anmelden.

Mehr über Osborne und den Osborne-1 gibt es in diesem Eintrag.

Bild: Osborne 1, Wikimedia, CC-BY-SA, Bilby

„Return to Castle Wolfenstein“ ist in Deutschland nicht mehr indiziert

24 Jahre nach seiner Veröffentlichung im Jahr 2001 hat die Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz (BzKJ, früher BPjM) den Ego-Shooter „Return to Castle Wolfenstein“ am 24. Februar 2026 vom Index für jugendgefährdende Medien gestrichen. Die Entscheidung wurde im Bundesanzeiger vom 30. März 2026 veröffentlicht. Betroffen sind sowohl die geschnittene deutsche PC-Fassung als auch die internationalen Versionen sowie die Konsolenerweiterungen „Tides of War“ und „Operation Resurrection“.

Die Indizierung erfolgte ursprünglich 2002 vor allem wegen des hohen Gewaltgrads. In Deutschland erschien das Spiel damals in einer zensierten Version ohne nationalsozialistische Symbole wie Hakenkreuze, da diese in Videospielen lange Zeit strikt verboten waren. Nun wurde der Titel vollständig von der Index-Liste genommen – und das ein Jahr früher als üblich. Normalerweise werden indizierte Medien nach 25 Jahren automatisch von der Liste gestrichen, sofern keine Folgeindizierung beantragt wird. „Return to Castle Wolfenstein“ wäre demnach erst 2027 automatisch freigegeben worden.

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Tipp: Zwei Superstars

Stage 2 Level 4Videospiele sind fast überall, aber die Spieler sind es Leid anonyme Piloten gegen Aliens zu befehligen. Zwei japanische Spieledesigner geben den Videospielen ein neues Gesicht.

Puckman ist in Japan ein absoluter Hit und verursacht wie zuvor Space Invaders eine Münzknappheit als zehntausende von diesen Automaten aufgestellt werden. Nachdem der Name in Pac Man geändert wurde, veröffentlicht Bally/Midway das Spiel auch in Nord-Amerika.

Zum Artikel: Arcade Spiele – Zwei Superstars

Vor 40 Jahren: Das PC/XT Keyboard „Model M“

Im April 1986 erschien das PC/XT Keyboard „Model M“. Die Tastatur wurde von IBM millionenfach hergestellt und dürfte einer der bekanntesten Tastaturen überhaupt sein. Das Tastaturlayout „Enhanced Personal Computer Keyboard“ ist eine Weiterentwicklung des 84-Tasten Designs des „Model F (AT)“ und dem IBM 122-Tasten Terminal Design.

Die meisten Tastaturen des „Model M“ verwenden Knickfedern, die der Tastatur einen präzisen Druckpunkt verpassen und für das typische Schreibgeräusch verantwortlich sind. Das „Model M“ ist so robust, dass sie auch nach 40 Jahren noch häufig im Einsatz ist.