Neue Firmware des Speichertesters sichert EPROMs und (P)ROMs

Mit einem günstigen 1-2 Euro teuren Adapter für Micro-SD Karten, lassen sich mit der Firmware ab v0.10 die Inhalte von (P)ROMs und EPROMs auslesen und auf einer SD-Karte speichern. Das ist für die meisten Speicherchips auch mit den zahlreichen aktuellen Programmierern möglich, interessant wird es aber bei den EPROMs 2704 und 2708 und dem ROM 6540. Eine große Erleichterung für Retro-Fans, die diese ROMs sichern möchten.

Wer mehr über den Chip Tester erfahren möchte, findet alle Informationen auf diesen Seiten.

Neuer Chiptester für Retro-Chips

Ich möchte kurz ein neues Projekt vorstellen. Der Name lautet schlicht: „Chip Tester Professional 1.x“. Ob der wirklich „Professional“  ist, muss jeder selbst beurteilen, ich wollte aber auch einmal ein Gerät mit diesem Label entwickeln.

Vor einigen Wochen machten einige User den Vorschlag die Schalter des Chip Testers zu entfernen und die Spannungen lieber elektronisch zu schalten. Das hört sich gut an und ist mit MOSFETs auch leicht machbar, aber zu einem Preis, den keiner wirklich bezahlen will – entweder treiben die MOSFETs die Bauteilkosten in die Höhe oder man müsste alles in SMD fertigen, was dann zwar etwas günstiger wäre, aber sehr viel aufwendiger im Zusammenbau.

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IMSAI 8080 Replikat von The High Nibble

Nach knapp sechs Wochen, davon vier Wochen beim Zoll, traf die IMSAI 8080 Replika von „The High Nibble“ aus Australien ein. Der genaue Name des Nachbaus ist „IMSAI 8080esp“ und dieser verrät schon, dass aktuelle Technik anstelle der im IMSAI 8080 verwendeten TTL-Chips eingesetzt wurde.

Das Original von 1975

David McNaughton, der Entwickler des Replikats, hat sehr viel Wert auf einen optisch möglichst identischen Nachbau der IMSAI 8080 CP-A Frontplatte gelegt. Besonders stechen die roten und blauen Schalter hervor, die kaum vom Original aus dem Jahr 1975 zu unterscheiden sind. Das war es aber auch schon mit den Ähnlichkeiten, alles andere hat mit dem Original (siehe Bild) nicht mehr viel zu tun. Das Innenleben ist komplett neu und auch vom Gehäuse her ist der Nachbau gerade einmal 7cm tief.

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Firmware für den SRAM und DRAM Speichertester erlaubt Test von Logik-Chips

Inzwischen ist der Speichertester weit mehr als nur ein einfacher Speichertester:

Zu den zahlreichen SRAMs und DRAMs, die getestet werden können, gesellten sich in den letzten Firmware-Versionen ROMs, PROMs und EPROMs, die identifiziert werden konnten (über 1800 davon sogar mit Bezeichnung). Bei EPROMs kann seit einiger Zeit die elektronische Signatur ausgelesen und so der Hersteller ermittelt werden.

Mit der aktuellen „Beta“ Firmware können nun auch weit über 380 Logik-Chips der 74xx- und 40xx-Serie getestet werden.

Mehr Infos zum „Speichertester“ gibt es hier.

Speichertester für SRAM und DRAM Chips mit ATmega2560 (Rev. 7)

Die Rev.7 meines Speichertesters ist seit heute fertiggestellt. Der Tester bietet gegenüber dem Vorgänger folgende Möglichkeiten zur Spannungsversorgung:

  1. Durch einen DC/DC-Wandler als Aufsteckmodul. Mit diesem Modul können dann 4116/4108 Chips getestet werden. Die Spannungsversorgung erfolgt per USB oder per Hohlstecker (6-12V).
  2. Ohne DC/DC-Wandler, per Hohlstecker (dann muss ein Linearregler bestückt werden).
  3. Ohne DC/DC-Wandler, per USB.
  4. Per Terminalblock können die drei Versorgungsspannungen 5V, -5V und 12V auch von z.B. einem PC-Netzteil eingespeist werden. So können ebenfalls 4116/4108 Chips getestet werden.

Wenn keine 4116/4108 Chips getestet werden sollen, spart man so durch Wegfall des DC/DC-Wandlers noch einmal ein paar Euro.

Mit einem Adapter können auch exotische Speicherchips getestet werden, z.B. das SRAM 6810 (128 x 8 Byte im DIP-24 Gehäuse). Die Firmware erlaubt zusätzlich die Identifizierung von über 600 (E)ROMs (z.B. von Commodore oder Sinclair).

Speichertester für SRAM und DRAM Chips mit ATmega2560/2561 (Rev. 7)

Nachdem ich gerade erst die Rev.6 des Speichertesters fertiggestellt hatte, wird es mit der Rev.7 eine weitere Änderung geben: Der DC/DC-Wandler für die drei Versorgungsspannungen wandert in ein Aufsteckmodul. Das Modul hat den Vorteil, dass es entweder durch einen besseren (als den bisher verwendeten) Wandler ersetzt werden kann oder sogar, sollte man keine 4116 testen wollen, ganz entfallen kann.

Die Hauptplatine kann mit oder ohne Aufsteckmodul, verwendet werden. Wird kein Modul verwendet, dann können die drei Versorgungsspannungen (5V, 12V und -5V) alternativ auch direkt eingespeist werden.

Sollen keine 4116 Chips getestet werden, dann kann das Steckmodul entfallen und die Spannungsversorgung erfolgt entweder per USB oder – falls der Linearwandler bestückt ist – per Hohlstecker (6V-12V).

Mit einem Adapter können auch exotische Speicherchips getestet werden, z.B. das SRAM 6810 (128 x 8 Byte im DIP-24 Gehäuse). Als weiteres Feature können nun auch verschiedene (E)(P)ROMs identifiziert werden.

Speichertester für SRAM und DRAM Chips mit ATmega2560/2561 (Rev. 6)

Seit einem halben Jahr entwickle ich an meinen SRAM- und DRAM-Testern für den Arduino Mega 2560. Jetzt bin ich dazu gekommen die sechste Inkarnation aufzubauen, die folgende Features aufweist:

  • Es ist kein Arduino mehr notwendig.
  • SRAMs und DRAMs können auf einem Board getestet werden.
  • Versorgungsspannungen (12V, 5V und -5V), z.B. für den 4116, werden auf dem Board erzeugt.

Da der ATmega2560 in einem TQFP-100A Gehäuse ausgeliefert wird, habe ich mich entschlossen zwei Designs anzufertigen, eines für einen ATmega2560 und eines für einen ATmega2561. Letzterer wird in einem TQFP-64 Gehäuse geliefert, welches sehr viel einfacher von Hand zu lösten ist.

SRAM-DRAM Tester

Getestet werden können folgende SRAMs:

1k x 1: 2102
1k x 4: 2114, 2148, 2149, 4045, 5114, 6514, C214, U224
1k x 4: 6550
1k x 8: 4118, 4801
2k x 8: 2016, 4016, 4802, 4812, 6116, 6512
8k x 8: 2064, 2464, 6264, 2465
32k x 8: 20256, 61256, 62256, 71256

und diese DRAMs:

4k x 1: 2104A, 4015, 4027, 7027
8k x 1: 4108-x0, 4108-x1
16k x 1: 4116, 2117, 6116, 8116, 416, 2116, 3716, U256
16k x 1: 2118, K565RU6
16k x 4: 4416, 2620
32k x 1: 3732H (4532-L4) und 3732L (4532-L3), 4532
64k x 1: 4164, 2600, K565RU5, 8264, 3764
64k x 4: 4464, 41464, 50464
256k x 1: 41256, 53256, 81256, MT1259 883C
256k x 4: 44256, 514256
1024k x 1: 41024, 411000

Test eines 4416 DRAM

Als Bonus kann über den Inhalt von EPROMs der Typen 2716, 2732, 2764, 27128, 27256 und 27512 eine CRC32 angezeigt werden. Diese kann mit einem vorliegenden ROM-Image verglichen werden, um zu sehen ob der Inhalt identisch ist.

Mehr Informationen zu diesem Projekt sind hier zu finden.