Bild des Tages: 007 übernehmen sie

Schon in den 1980ern wurden Stars vor den Werbekarren geschnallt. Hier wirbt Roger Moore für die Spectravideo SVI-318 und SVI-328 Heimcomputer, allerdings ohne dass irgendein Bezug zum beworbenen Gerät hergestellt wird. Tandy/Radio Shack setzten Isaac Asimov zumindest an einem TRS-80, auf dem eine Textverarbeitung lief.

Bild: Spectravideo

Bild des Tages: Programmieren im Bett

Die Computerzeitschrift CPU (Computer Programmiert zur Unterhaltung), erschien erstmalig mit der Ausgabe September 1983. Bis 1985 erschien die Zeitschrift im Roeske Verlag monatlich, danach ab Ausgabe 9/85 als Doppelausgabe zweimonatlich im Tronic-Verlag.

Die Titelbilder der CPU (und auch die der Schwesterzeitschrift Homecomputer) waren recht eigenwillig, zwar gab es auch die in den 1980ern üblichen Bilder mit Kind, Ehemann oder Familie am Computer, aber der Roeske Verlag hatte ein echtes Händchen in Bezug auf die Auswahl seiner Models und Motive.

Ein Highlight ist das gemeinsame Programmieren am C64 im Bett, aber die Redaktion wählte auch schon einmal eine Hausfrau im 2nd Hand Kleid auf dem Boden liegend mit ihrer Computersammlung, eine gelangweilte Tochter mit C64 oder einen Hund mit Oric-1 als Titelbild.

Bild des Tages: Homecomputer 6, 8, 10/83

Bild des Tages: Winter Games

Nach dem großen Erfolg von Summer Games im Jahre 1984, folgten im Jahr darauf Summer Games II und Winter Games. Beide Spiele boten, wie schon Summer Games im Jahr zuvor, beste Spielgrafik und eine mitreißende Spielatmosphäre. Man konnte alleine gegen den Computer antreten oder mit bis zu acht Spielern gegeneinander wettstreiten.

Die Sportarten bei Winter Games waren insgesamt mehr auf Geschicklichkeit ausgelegt. Wurden bei Summer Games Joysticks noch regelmäßig durch das Gerüttel zerlegt, galt es bei Winter Games bestimmte Aktionen zum richtigen Zeitpunkt auszuführen.

Winter Games bot auf dem C64 insgesamt 7 Sportarten an, in denen man sich messen konnte: Skiartistik („Hot Dogs Aerials“), Biathlon, Eiskunstlauf (Pflicht), Skispringen, Eisschnelllauf, Eiskunstlauf (Kür) und Bobrennen. Auf anderen Plattformen kam teilweise noch der Abfahrtslauf hinzu. Winter Games wurde für eine Vielzahl von Systemen veröffentlicht: Amiga, Amstrad CPC, Apple II, Apple IIgs, Apple Macintosh, Atari 2600, Atari 7800, Atari ST, C64, NES, Famicom Disk System, PC, Sinclair ZX Spectrum und Virtual Console.

Mehr zu diesen Spielen in der Epyx-Story

Bild des Tages: Nerds

Bereits 2010 veröffentlichte Joel Johnson einige Kindheitsfotos von Nerds auf seiner Website Dork Yearbook. Leider hat sich dort seit nun vier Jahren nicht mehr viel getan. Trotzdem lohnt es sich noch vorbei zu sehen. Vielleicht erkannt sich der eine oder andere in den Fotos wieder ;)

Das Bild zeigt ein paar kleine Nerds an Tandy TRS-80 CoCo Computern.

Bild: Joel Johnson, Dork Yearbook

Bild des Tages: Mini-(Röhren)Fernseher

Auch 1982 gab es schon Mini-Fernseher. Mangels LCD-Technologie allerdings mit einer Röhre und Panasonic hatte davon unzählige Modelle im Programm, wie z.B. die im Bild abgebildeten Modelle von 1,5″ bis 5″. Die selben Geräte gab es aber auch als OEM noch von anderen Herstellern. Das abgebildete 1,5″ Gerät TR-1020P (Bild oben rechts) wurde u.a. auch von Matsushita und National verkauft.

Weniger bekannt ist, dass es in Großbritannien schon fünf Jahre zuvor Mini-TVs gab: Das Microvision TV1A und das MON1A von Sinclair.

Mehr über Sinclair und das Microvision TV1A gibt es in diesem Beitrag.

Bild des Tages: Captain Kirk und sein VC 20

Als Commodore in den USA damit begann den VC 20 über K-Mart zu verkaufen, wählten sie William Shatner als Werbesprecher, der in seinen Auftritten die Frage stellte : „Why buy just a video game?“

Video: Commodore VIC 20, morrisonAV, YouTube

Der kanadische Schauspieler William Shatner wurde hauptsächlich durch seine Rollen als Captain Kirk in Raumschiff Enterprise, als T.J. Hooker in der gleichnamigen Serie und als Denny Crane in der Anwaltsserie Boston Legal bekannt.

Mehr über Commodore gibt es in diesem Beitrag.

Bild des Tages: Atari Video Music

Nachdem Atari mit der Heimvideospielkonsole Pong einen riesigen Erfolg hatte, wollte Atari das dort gesammelte Know-How auch in neue Produkte übertragen. Auf diesem Weg wurde der welterste kommerzielle Lichtsynthesizer entwickelt: Atari Video Music.

Atari Video Music wurde an einem normalen Fernseher angeschlossen und bekam über Cinch-Buchsen Audio-Signale zugespielt. Durch 13 Tasten und 5 Regler konnten die angezeigten Symbole auf dem Bildschirm beeinflusst werden, die zu der zugespielten Musik in durchlaufenden Farbpaletten pulsierten.

Vorgestellt wurde das Gerät 1976 zum Preis von ca. 200 US-Dollar und obwohl der Preis schon kurz drauf auf 169,95 US-Dollar gesenkt wurde, blieb das Gerät ein Ladenhüter und ist heute vermutlich eines des größten Flops in Ataris Firmengeschichte.

RetroTech hat einen sehr schönen Bericht in seinem YouTube-Kanal über diese exotische Maschine.

Video: RetroTech: Atari Video Music – The Migraine Machine, YouTube

Bild: Sears

Bild des Tages: D122CFC

Der Baustein D122 wurde 1975 von der „Arbeitsstelle für Molekularelektronik Dresden“ gefertigt. Es handelt sich um einen 2-Kanal Leseverstärker für Ferritkernspeicher, der dem SN7522 entspricht. Wie bei den ersten integrierten Halbleiterschaltungen üblich – die DDR stellte ab Ende 1970 die ersten eigenen ICs her – wurde er in einem Keramikgehäuse produziert.