Bild des Tages: Platine mit DTL-Technologie

Das Bild zeigt eine Platine mir Schaltkreisen in DTL (Diode-Transistor-Logik). DTL wurde Anfang der 1960er Jahre als Nachfolger der RTL (Widerstands-Transistor-Logik, RTL) entwickelt. Die Logikfunktionen wurden durch die Verknüpfung von Dioden im Eingangsbereich und anschließender Verstärkung Transistoren realisiert. Die verwendeten ICs sind allesamt 4-fach NAND/NOR Gatter von Mullard vom Typ FCH181 und FCH192.

Im Schaltbild sind die vier NOR-Gatter mit Open Collector gut zu sehen. Ist ein Eingang Low, sperrt der Transistor und der Ausgang wird High (Pullups aufgrund des Open Collectors). Sind beide Eingänge High, schaltet der Transistor durch und zieht das Signal am Ausgang auf 0V.

Bild des Tages: Harris 6508

Der Harris HM6508 ist ein CMOS RAM, organisiert in 1024 x 1 Bits. Hergestellt wurde dieser statische Speicher Mitte der 1970er Jahre von mehren Herstellern, wie z.B. Harris, Intersil, National Semiconductor u.a.

Für eine Reparatur eines Rechners bestellte ich einige dieser Chips, musste aber leider feststellen, dass keiner funktionierte und regelrecht „tot“ war. Da ich davon ausging, dass es sich um Fakes handelt, öffnete ich einen Chip, um mit das Die einmal anzusehen. Es war aber tatsächlich ein Original, was am Die leicht zu sehen ist, nur leider defekt.

Interessant ist die Tatsache, dass der Chip als Herstellungsdatum die 42KW im Jahr 1979 trägt, das Die aber das Jahr 1976 trägt. Hier wurde die Maske über mehrere Jahre vermutlich nicht verändert.

Bild des Tages: 2N2219

Der 2N2219 NPN-Bipolartransistor wird in einem TO-39 Gehäuse (8mm Durchmesser, 6mm Höhe) geliefert. Grund genug einmal nachzusehen, was sich da eigentlich im Gehäuse befindet.

Das Gehäuse ist praktisch leer. Nur in der Mitte findet man einen ca. 1mm2 großen Die mit dem NPN-Transistor.

Bild des Tages: Space Invaders Meisterschaft

1980 war Atari der absolute Marktführer bei Videospielen und Space Invaders in aller Munde. In diesem Jahr veranstaltete Atari eine Space Invaders Meisterschaft, bei der sich die Gewinner der regionalen Meisterschaften in New York, San Francisco, Los Angeles, Fort Worth und Chicago schließlich in Time Warner’s Zentrale in New York zum großen Finale trafen.

Der Gewinner dieser ersten elektronischen Sportveranstaltung war William Salvador „Bill“ Heineman, der später (als Rebecca Ann Heineman) auch Mitbegründer von Interplay ist. Er setzte sich gegen mehr als 10.000 Teilnehmern durch und gewann einen Asteroids Automaten.

Bild: Finale der Space Invaders Meisterschaft in New York, November 1980

Bild des Tages: Klassische Computer in der Sesamstraße

In diesem Beitrag der Sesamstraße hilft Supergrobi bei einem Computerproblem. Der Rechner, der Probleme bereitet, ist kein anderer als ein Commodore C64.

Video: SUPERGROBI hilft bei Computerproblem, publicpistols, YouTube

Auch in der amerikanischen Ausgabe der Sesamstraße findet man alte Bekannte, z.B. einen Apple II…

Video: Classic Sesame Street – Computer trouble, sawing14s, YouTube

… oder einen Atari 800 auf dem ein „Keks“-Song komponiert wird.

Auf YouTube findet man zahlreiche weitere Szenen, wie z.B mit einem langweiligen PC-kompatiblen Computer, (vermutlich) Apple Macintosh II, Texas Instruments 99/4A und Tandy TRS-80 Color Computer, Apple II, Commodore C64 (#2), (vermutlich) Apple Macintosh IIcx.

Bild des Tages: Retro Games Maps

Trotz den begrenzten Arbeitsspeichers waren die Spiele in den 1980ern nicht unbedingt einfacher zu lösen. Selbst in nur 16 oder 48 kByte RAM passten riesige Spielwelten, die durchgespielt werden wollten.

Anfangs waren diese auf einem Atari 2600 noch recht wenig abwechslungsreich (durch einen Trick reichten bei Pitfall sogar nur 8 Bit aus, um einen einzelnen Bildschirm zu beschreiben), aber immerhin waren einige dieser Welten (bei Pitfall 256 „Bildschirme“ Größe in knapp 4 kByte ROM) schon sehr groß. Nur ein paar wenige Jahre später wurden diese Welten nicht nur graphisch anspruchsvoller, sondern aufgrund der Größe extrem schwer zu lösen.

Wollte man ein Spiel ernsthaft durchspielen, musste man sich einen Karte anlegen. Auch Computerzeitschriften veröffentlichten (einfache) Karten zu den gängigsten Spielen, aber erst nachdem die Computer über mehr Speicher verfügten und es mit Bildbearbeitungsprogrammen möglich wurde, sehr große Bilder zusammenzusetzen, entstanden umfangreiche Karten der alten Spiele.

Einige dieser großen „Spielwelten“ sind hier zu sehen:

 

Bild des Tages: Intel 1702A

Das Intel 1701/1702A ist er Urahn aller EPROMs. Intel brachte diesen Chip 1971 auf den Markt. Er bot eine Speicherkapazität von 2 kBit (256 x 8 Bit) und benötigte eine Programmierspannung von 47V.

Was den Chip besonders interessant macht, ist das Die. Es zeigt als Bezeichnung „1602A“. Der 1602A war ein 2 kBit PROM, d.h. PROM und EPROM waren im Grunde identisch, nur dass das Gehäuse des EPROM über ein Fenster zum Löschen verfügte.