Bild des Tages: Schicke Kleidung im Atari Club Shop

Anfang der 1980er war die Welt für Atari noch in Ordnung. Die Firma war weltweit bekannt für seine Videospiele und Heimcomputer. Das Atari VCS war die am meist verkaufte Videospielkonsole und die 8-Bit Heimcomputer verkauften sich recht gut.

Es gab sogar einen Atari Club mit eigenem Clubmagazin. In diesem wurden hauptsächlich neue Spiele und Peripherie vorgestellt. Aber für den echten Atari-Fan gab es im Clup Shop auch die passende Kleidung: T-Shirt, Sweatshirts, Regenjacken, Schweißbänder, es gab praktisch alles. Auch Teddy-Bären, Geldbörsen, Taschen und Fahnen gab es zu kaufen.

Mehr über zur Geschichte Ataris gibt es in diesem Beitrag.

Bild des Tages: Aerobic mit dem Atari 800

Der US-amerikanische Arzt Kenneth H. Cooper, der bereits in den 1960ern ein aerobes Training zur Stärkung von Herz und Lunge entwickelte, löste in den USA einen Fitness-Boom aus, der dazu führte, dass Ausdauertraining in Gymnastikprogramme integriert wurde. 1982 kam schließlich der weltweite Durchbruch, als Jane Fonda Aerobic als ihr Gymnastikprinzip vermarktete. Es gab sogar im deutschen Fernsehen Fitness-Sendungen, wie „Enorm in Form“, die ab 1983 im ZDF ausgestrahlt wurde.

Video: Aerobics für Atari 8-Bit Computer, s2325, YouTube

Atari zeigt in seiner Werbung, dass wer wirklich Hip sein will, nicht extra in überfüllte Studios gehen muss, sondern seine Übungen auch mit seinem persönlichen (Computer-)Trainer zu Hause absolvieren kann. Vermutlich ging aber 90% der Trainingszeit schon dafür drauf, die pixelige Grafik zu deuten.

Video des Tages: Arbeiten und Leben in der Zukunft (1969)

Wie hat man sich 1969 das Leben und Arbeiten in der Zukunft vorgestellt? In dem kurzen YouTube-Video wird die Vision eines „Internets“ vorgestellt.

„The Internet in 1969“

Wer an Zukunftsvisionen Interesse hat und gerne liest, der sollte sich auch das Buch „Die Welt in 100 Jahren“ ansehen. Wie wir in 100 Jahren leben werden, hat sich auch der Journalist Arthur Brehmer (1858–1923) im Jahre 1910 gefragt, als er zahlreiche Experten seiner Zeit darum bat, ihre Gedanken über die Zukunft in einer kurzen Abhandlung niederzuschreiben. Entstanden ist ein Werk (Link: Amazon), das inhaltlich an vielen Stellen aktuelle technische Entwicklungen beschreibt.

Video: YouTube, Errorrop

Bild des Tages: Der Addiator Duplex

Der im Bild gezeigte „Addiator“ ist ein Zahlenschieber, ein einfaches mechanisches Rechengerät zur Additionen und Subtraktionen von Zahlen. In dem flachen Gehäuse befinden sich parallel verschiebbare Stäbe, von denen jeder für eine Stelle verwendet wird. Möchte man eine Zahl addieren, so zieht man den Stab um entsprechend viele Positionen nach unten oder oben. In welche Richtung geschoben werden muss, verrät die Farbe des Felds: Ist das Feld rot, steht ein Übertrag an und der Stab muss nach oben geschoben werden, ansonsten schiebt man den Stab nach unten.

Die ersten Zahlenschieber gab es schon im 16. Jahrhundert, aber erst 1847 wurde er durch hinzufügen eines halbautomatischen Zehnerübertrags durch den Deutschen Hermann Kummer vervollständigt. Diese Art von Zahlenschieber wurden bis in die 1980er gebaut, bis sie allmählich vom Taschenrechner abgelöst wurden. Der im Bild dargestellte „Addiator“ gehört zu den bekanntesten Marken in Deutschland.