MAME/MESS 0.193 veröffentlicht

Heute wurden eine neue Version des MAME (Multiple Arcade Machine Emulator) / MESS (Multiple Emulator Super System) veröffentlicht.

Auf der MAME Homepage stehen wie immer die Binaries zum Download bereit.

Active Sets 38704
·Parents 5333
·Clones 23331
·Others 9969
·BIOS 71

Active ROMs 285004
·Parents 49950
·Clones 164472
·Others 64070
·bad dumps 2204
·no dumps 3840
·verified dumps 0
·BIOS 468

Active CHDs 997
·Parents 132
·Clones 202
·Others 361
·bad dumps 153
·no dumps 148
·verified dumps 0
·BIOS 1

Active Samples 17967
·Parents 502
·Clones 17203

Active Bytes 232gb

ZX Spectrum Next: Erste Platinen werden ab Dezember ausgeliefert

Im Mai 2017 erreichte der ZX Spectrum Next auf Kickstarter sein Finanzierungsziel. Jetzt sind die Entwickler kurz davor die ersten Platinen an die Unterst√ľtzer auszuliefern und ihren gesteckten Zeitplan einhalten. Damit w√ľrden sie nicht nur ihr Versprechen eines Spectrum Nachfolgers einhalten, sondern auch einen ZX Spectrum Nachfolger ausliefern, der den Namen redlich verdient. Die Auslieferung des Komplettsystems soll dann Anfang kommenden Jahres starten.

Als besonderes Feature gibt es zu dem geplanten 7 MHz Tubo-Mode noch zwei weitere Turbo-Modi mit 14 MHz und 28 MHz. Auf dem ZX Spectrum Next Portal werden diese Modi im Video mit einigen Spielen vorgestellt.

 

Bild: ZX Spectrum Next, Henrique Olifiers, Kickstarter

Prototyp des Commodore 16 auf eBay gefunden

Vor kurzem wurde auf eBay ein Prototyp des Commodore 16 versteigert. Ein Mitglied des Forum64 hatte die Möglichkeit den Prototypen zu zerlegen und Bilder davon anzufertigen. Es scheint sich dabei tatsächlich um einen echten Prototypen zu handeln (Quelle: Forum64-Post):

  • Das Geh√§use ist ein lackiertes und umgespachteltes Geh√§use vom Commodore 64. Die urspr√ľngliche Farbe entspricht in etwa dem eines C64.
  • Das Geh√§use wurde h√§ndisch lackiert und mit Spr√ľhnebel auf den Innenseiten versehen.
  • Es gibt deutliche Spuren von Spachtel und Handarbeit.
  • Die L√ľftungsschlitze sind von Hand ges√§gt worden.
  • An der Innenseite des Kassettenports erkennt man Reste des C64 Geh√§uses und der alten Gussform.
  • Die Tastatur ist handgefertigt, die Beschriftung wurde eingraviert.
  • Die Tasten sind einzeln gestanzt oder gegossen worden, deutliche Unterschiede innerhalb der Fertigungstoleranz sind sichtbar.
  • Die Platine selbst enth√§lt Vorserienchips aus Keramik und ist mit EPROMs best√ľckt. Die Beschriftung der Chips ist teilweise von Hand durchgef√ľhrt worden.
  • Die Platine ist einseitig und die L√∂tseite ist von Hand verl√∂tet.
  • Die Platine enth√§lt zahlreiche Drahtbr√ľcken und kam so nie in den Handel. Es ist bis jetzt keine zweite existierende bekannt.

Inzwischen hat Bil Herd, ein ehemaliger Entwickler an der 264-Serie, die Echtheit bestätigt.

Bild: eBay, Forum64

MAME/MESS 0.190 veröffentlicht

Heute wurden eine neue Version des MAME (Multiple Arcade Machine Emulator) / MESS (Multiple Emulator Super System) veröffentlicht.

Auf der MAME Homepage stehen wie immer die Binaries zum Download bereit.

Active Sets 38370
·Parents 5294
·Clones 23203
·Others 9802
·BIOS 71

Active ROMs 282126
·Parents 49512
·Clones 162700
·Others 63427
·bad dumps 2250
·no dumps 3772
·verified dumps 0
·BIOS 465

Active CHDs 974
·Parents 129
·Clones 199
·Others 360
·bad dumps 153
·no dumps 132
·verified dumps 0
·BIOS 1

Active Samples 17834
·Parents 493
·Clones 17091

Active Bytes 228gb

N√ľtzliche Tools: VGA zu HDMI Converter mit Scaler

Ich spiele ja schon eine ganze Weile mit dem MiST, einem FGA-Board, herum (siehe auch meinen Test zum MiST „Das MiST-Board: Klassische Computer per FPGA neu implementiert“: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5) und bin auch sehr zufrieden mit dem Board, aber ein paar kleinere Probleme gibt es, wenn man das Bild nicht gerade nur auf einem Monitor dargestellt haben m√∂chte.

Leider liefern einzelne Cores nicht ganz VGA-konforme Signale. So liefern viele Cores im PAL-Betrieb 50 Hz, VGA setzt aber mindestens 56 Hz voraus. Auch liegen die 15 kHz des TV-Modus einiger weniger Cores weit unter den VGA-Anforderungen von mindestens 31,5 kHz. Entweder man hat Gl√ľck und der eigene Monitor vertr√§gt diese geringen Frequenzen oder das Bild l√§uft durch (siehe Bild). Im letzteren Fall sollte man versuchen den Core auf NTSC (60 Hz) umzuschalten (ggf. auch den MIST noch ein oder zweimal neu booten). Teilweise muss auch noch ein geeignetes ROM (z.B. ein amerikanisches TOS f√ľr den Atari ST) verwendet werden. Ich setze einen etwas √§lteren Samsung SyncMaster 193T am MIST ein, der im NTSC Modus ganz gut funktioniert, im PAL Modus aber meistens nur ein flackerndes Bild liefert. Auf der Projektseite gibt es eine (sehr kurze) Liste von getesteten Monitoren. Probleme treten aber bei fast allen aktuellen TV-Ger√§ten auf, denn diese k√∂nnen meistens nur Aufl√∂sungen ab 1280 x 720 aufw√§rts darstellen.

Wenn ein Ger√§t erst ein Bild ab einer Aufl√∂sung von 1280 x 720 darstellen kann, f√§llt leider die g√ľnstigste L√∂sung, ein VGA nach HDMI Konverter (Kosten ca. 10-20 EUR) aus. Hier wird die VGA-Aufl√∂sung einfach per HDMI √ľbertragen (in der Artikelbeschreibung steht dann meistens etwas wie „1:1 Konverter“), mit der das TV-Ger√§t nichts anfangen kann. Die L√∂sung kann hier ein VGA nach HDMI Konverter mit eingebautem Scaler, wie der „7 in 1 zu HDMI Konverter“ von Ligawo, sein. Leider sind diese Ger√§te auch etwas teurer, ca. 60 EUR muss man f√ľr einen Konverter mit integriertem Scaler investieren. Daf√ľr werden dann aber auch VGA-Signale auf 1920 x 1080p hoch skaliert, so dass diese dargestellt werden k√∂nnen. Die Projektseite f√ľhrt eine (sehr kurze) Liste¬† auf der noch weitere Ger√§te aufgef√ľhrt sind (Micomsoft XRGB-Mini f√ľr ca. 500 EUR im Import, Gonbes 8220 RGB to VGA PCB f√ľr ca. 25 EUR).

Leider benötigt auch der o.g. Konverter von Ligawo saubere VGA-Signale. Bei den meisten getesteten Cores war das Bild zunächst stark horizontal verschoben, was zwar im Konverter nachträglich korrigiert werden kann, aber lästig ist, oder es gab während der Emulation zeitweise Bildaussetzer von 1-2 Sekunden (vorgekommen beim Atari 2600 Core).

Hier kann das Vorschalten eines ‚ÄěCGA/EGA/YUV to VGA‚Äú Umsetzers f√ľr 20-25 EUR helfen, der das etwas untertaktete VGA-Signal in ein sauberes VGA-Signal wandelt. Ziemlich viel Aufwand, um ein stabiles Bild zu bekommen (also am besten einen geeigneten Monitor gut aufbewahren).

Das ganze Equipment sollte somit folgendes umfassen (siehe Bild rechts):

  • MiST FPA-Board (ca. 200 EUR)
  • CGA/EGA/YUV to VGA Konverter (ca. 25 EUR)
  • VGA nach HDMI Konverter mit Scaler (ca. 60 EUR)
  • drei USB-Netzteile (oder besser gleich ein 5-fach USB-Netzteil, ca. 20 EUR)
  • zwei VGA-Kabel (ca. 5 EUR)
  • ein HDMI-Kabel (ca. 5 EUR)
  • USB-Joypad (ca. 15 EUR)
  • USB-Tastatur (ca. 10 EUR)

Ein paar Euro kann man sparen, wenn man √ľber einen geeigneten Monitor verf√ľgt oder das TV-Ger√§t ein VGA-Signal versteht (obwohl auch dann der CGA/EGA/YUV to VGA Konverter noch notwendig sein kann).

Ich w√ľrde mich sehr √ľber Vorschl√§ge, die das Problem vielleicht eleganter l√∂sen, sehr freuen.

Neue Atari-Konsole in Sicht?

„Totgesagte leben l√§nger“, unter diesem Motto k√∂nnte die neue Konsole von Atari stehen. Zwar gibt es die Firma Atari, wie man sie unter Nolan Bushnell oder Jack Tramiel kannte, schon lange nicht mehr, aber das h√§lt die Markeninhaber nicht davon ab auch heute noch auf damalige Erfolge aufbauen zu wollen.

Atari hat jetzt einige Bilder einer neuen Konsole im Rahmen eines Newsletter ver√∂ffentlicht. Diese als Ataribox bezeichnete Maschine soll wie die Nintendo-Classic-Mini-Konsolen das Retro-Feeling der Benutzer ansprechen. Den Bildern nach soll es zwei Versionen geben: Eine peppige Konsole mit roter Vorders-/R√ľckseite und eine etwas edler aussehende Version mit dem bekannten Holzimitat des klassischen VCS.

Leider existieren noch keinerlei technische Details. Es soll zwar einen Steckplatz f√ľr SD-Karten geben und auch HDMI- und USB-Anschl√ľsse sind vorhanden, √ľber die Interna schweigt sich das Unternehmen aber noch aus. Es ist also noch nicht bekannt, wie kompatibel die Konsole zu welchen Atari-Konsolen letztendlich sein wird.

Bild: Atari

Nintendo Classic Mini SNES erscheint am 29. September

Nachdem das Nintendo Classic Mini NES im letzten Jahr aufgrund der hohen Nachfrage fast immer ausverkauft war und aktuell nach der Einstellung der Produktion allenfalls in einigen dubiosen Online-Shops noch zu horrenden Preisen, teilweise dreimal √ľber der unverbindlichen Preisempfehlung, zu kaufen ist, k√ľndigt Nintendo das Nachfolger, das Nintendo Classic Mini SNES, an.

Das Nintendo Classic Mini SNES soll am 29. September 2017 in Europa erhältlich sein. Schon jetzt bieten einige Anbieter eine Vorbestellung an. Auch auf Amazon UK war kurzzeitig eine Vorbestellung möglich, die aber vermutlich aufgrund der Nachfrage eingestellt wurde.

Das Mini SNES bringt 21 eingebaute Spiele-Klassiker mit und soll 80 EUR kosten. Zu den eingebauten Spielen gehören u.a. Super Mario World, Final Fantasy III, Donkey Kong Country, Zelda: A Link to the Past und Street Fighter II Turbo.

Technisch basiert die Konsole auf einem ARM-Prozessor mit Linux als Betriebssystem ein. Es ist also nur eine Frage der Zeit bis die Community es schafft eigene Spiele auf der Konsole zum Laufen zu bringen.

Ein Raspberry Pi mit Emulator,¬† und mit Geh√§use und Netzteil ist zwar g√ľnstiger und flexibler, bringt aber kein so nettes Geh√§use mit und

Bild: Nintendo