Webtipp: World of Spectrum

World of SpectrumEine meiner absoluten Lieblingsseiten ist seit Jahren World of Spectrum. Martijn van der Heide betreibt mit dieser Website das weltweit größte Archiv über den Sinclair ZX Spectrum. So ziemlich alle Software, die je für den Speccy programmiert wurde, ist hier, zusammen mit den passenden Emulatoren, archiviert. Aber auch Handbücher, Werbeanzeigen, Schaltpläne, kurzum alles, was mit dem ZX Spectrum zu tun hat, ist hier archiviert.

Die Website ist ein absolutes Highlight für jeden ZX Spectrum Fan.

Tipp: Der Emulator Marvin (Android) läd Software direkt von World of Spectrum und ist kostenlos im Google Play Store erhältlich.

Bild des Tages: Schicke Kleidung im Atari Club Shop

Anfang der 1980er war die Welt für Atari noch in Ordnung. Die Firma war weltweit bekannt für seine Videospiele und Heimcomputer. Das Atari VCS war die am meist verkaufte Videospielkonsole und die 8-Bit Heimcomputer verkauften sich recht gut.

Es gab sogar einen Atari Club mit eigenem Clubmagazin. In diesem wurden hauptsächlich neue Spiele und Peripherie vorgestellt. Aber für den echten Atari-Fan gab es im Clup Shop auch die passende Kleidung: T-Shirt, Sweatshirts, Regenjacken, Schweißbänder, es gab praktisch alles. Auch Teddy-Bären, Geldbörsen, Taschen und Fahnen gab es zu kaufen.

Mehr über zur Geschichte Ataris gibt es in diesem Beitrag.

Der C64 kehrt zurück: Der C64 Ultimate ist vorbestellbar

Der Commodore C64 kehrt zurück. Nach den ersten Verkäufen im Oktober können nun drei Varianten vorbestellt werden: Eine klassische Variante in „Basic Beige“, eine „Starlight Edition“ und eine „Founders Edition“.

Intern arbeitet bei allen drei Varianten ein FPGA vom Typ AMD Xilinx Artix-7. Als Hauptspeicher werden 128 MB DDR2-RAM und 16 MB NOR-Flash eingesetzt.

Die Videoausgabe erfolgt wahlweise über HDMI oder DIN-8 (CVBS, S-Video, RGB) und die Audioausgabe erfolgt über 3,5-mm-Klinke oder optischen S/PDIF.

Weiter >

Vor 40 Jahren: Der Sinclair ZX Spectrum 128 erscheint

Im September 1985 erscheint zuerst in Spanien, dann im Januar 1986 auch in Großbritannien, der Sinclair ZX Spectrum 128. Der Spectrum 128 sieht aus wie der Spectrum+, verfügt aber über 128 KByte Arbeitsspeicher und besitzt einen neuen Dreikanal-Soundchip (ähnlich dem, der später im Atari-ST verwendet wird). Weiterhin wurde das BASIC überarbeitet (128K Basic) und der neue Speccy verfügt über weitere Anschlussmöglichkeiten, wie MIDI Ausgabe, eine RS-232 Schnittstelle und ein Monitoranschluss. An der rechten Seite befindet sich zudem nun ein großer Kühlkörper.

Mehr über Sinclair und den ZX Spectrum gibt es in diesem Beitrag.

Bild: Sinclair ZX Spectrum 128, Wikimedia, CC-BY-SA, Bill Bertram

Vor 40 Jahren: Steve Jobs verlässt Apple

Steve Jobs wirbt im Frühjahr 1983 John Sculley, der damals Präsident von Pepsi Cola ist, für Apple ab. Sculley wird Präsident und CEO von Apple und soll dem dabei helfen weiter zu expandieren. Aber schon Anfang 1985 geraten Jobs und Sculley immer mehr aneinander. Jobs wirft Sculley vor, dass er zu wenig über die Computerindustrie wisse, während dieser Jobs vorwirft gefährlich und außer Kontrolle zu sein.

Schließlich konfrontiert Sculley Jobs mit seinem Verhalten und der daraus resultierenden negativen Auswirkungen auf die Mac Entwicklung. Aber Jobs ist alles andere als offen für Kritik und wirft Sculley ineffizientes Marketing und den unfähigen Umgang mit den Nicht-Mac Abteilungen vor. Im April 1985 trägt Sculley den Fall dem Vorstand vor und verlangt, dass dieser Steve Jobs die Position als Apples Vizepräsident und General Manager der Mac-Abteilung aberkennt. Sculley will Jobs nicht vollständig loswerden, sondern hofft, dass Jobs eine repräsentative Rolle innerhalb des Unternehmens übernehmen wird. Am 31. Mai 1985 wird Jobs vom Vorstand offiziell seiner Positionen enthoben und ist von da an nur noch einfaches Vorstandsmitglied.

Jobs ist unzufrieden mit seiner neuen Position, da er keinen echten Einfluss mehr im Unternehmen hat. Am 16. September 1985 entschließt er sich dazu Apple zu verlassen und NeXT Computer zu gründen.

Als Apple NeXT Computer Ende 1996 aufkauft, ist Jobs wieder bei Apple beschäftigt. Nur wenige Monate später, am 16. September 1997, übernimmt Jobs „vorübergehend“ die Leitung als, wie Apple es nennt, iCEO („interim CEO“). Bis zu seinem Tod am 5. Oktober 2011 wird er die Leitung von Apple innehaben.

Mehr Informationen über Steve Jobs und Apple gibt es in diesem Beitrag.

Bild: Steve Jobs und John Sculley, Apple Computer

Woz: Alles Gute zum 75 Geburtstag!

Steve Wozniak (geb. 11.8.1950 in San Jose im Silicon Valley), der Mitgründer von Apple und Entwickler des Apple I, wird heute 70 Jahre alt. Trotz seines Bekanntheitsgrades ist er ganz Mensch geblieben. In Dancing with the Stars versuchte er sich an verschiedenen Tänzen und vor kurzem nahm er in Deutschland an den Segway-Polo-Weltmeisterschaften teil.

Wozniak kam schon als Kind durch seinen Vater, der als Ingenieur bei der Luftfahrt- und Rüstungsfirma Lockheed arbeitete, mit Elektronik in Berührung. Als Teenager bastelte er bereits seine erste Schaltungen und interessierte sich für den Beruf des Ingenieurs. Seinen größten Coup landete er, als er die Hard- und Software für einen Einplatinencomputer realisierte, aus dem später der Apple I wurde.

Mehr Informationen über Steve Wozniak und Apple gibt es in diesem Beitrag.

Bild: Steve Wozniak, Wikipedia, CC-BY-SA, User: campuspartycolombia

Vor 40 Jahren: Der Commodore Amiga wird in New York vorgestellt

Heute vor 40 Jahren, am 23. Juli 1985, wurde das erste Amiga-Modell, welches als Amiga 1000 auf den Markt kam, im Rahmen einer großen Show mit den Gaststars Andy Warhol und Deborah Harry in New York vorgestellt.

Die Entwickler demonstrierten die herausragenden grafischen Fähigkeiten und den Vierkanal-Sample-Sound, die den Amiga von seinen damaligen Konkurrenten (Atari ST und Apple Mac) abhob. Auch das präemptive Multitasking wurde bei den Konkurrenten erst später eingeführt.

Mehr zur Geschichte des Amiga und der Firma Commodore gibt es in diesem Beitrag.

ZX Spectrum Next: Die dritte Kickstarter-Kampagne startet

Wer im April 2017 die erste Kickstarter-Kampagne mit über 3000 ausgelieferten Spectrum Next und im August 2020 auch die zweite Kickstarter-Kampagne mit über 5000 ausgelieferten Spectrum Next verpasst hat, darf sich freuen: Am 19. Juli 2025 um 8 Uhr (GMT) startet die dritte Auflage des legendären Nachfolgers des ZX Spectrum auf Kickstarter.

Bereits in der ersten Stunde sammelten über 1200 Unterstützer mehr als 500.000 EUR. Nach nur 8 Stunden steht die Kampagne bei 2600 Unterstützern bzw. fast 1.1 Mio. EUR. Das zeigt die Begeisterung rund um diesen Gerät.

Update: Am 18.8.2025 hatten 7524 Unterstützer über 2.612.335 GBP (ca. 3 Mio. EUR) beigetragen.

Der Spectrum Next vereint den nostalgischen Charme des Originals mit modernster Technik. Er bringt vieles mit, was das Technik-Herz begehrt.

Die technischen Daten des Spectrum Next entsprechen denen der Vorgänger mit ein paar Neuerungen. Die wichtigste Neuerung ist der ungefähr dreimal größere FPGA. Damit kann später komplexere Hardware emuliert werden.

Weiter >