Neue Firmware des Speichertesters sichert EPROMs und (P)ROMs

Mit einem günstigen 1-2 Euro teuren Adapter für Micro-SD Karten, lassen sich mit der Firmware ab v0.10 die Inhalte von (P)ROMs und EPROMs auslesen und auf einer SD-Karte speichern. Das ist für die meisten Speicherchips auch mit den zahlreichen aktuellen Programmierern möglich, interessant wird es aber bei den EPROMs 2704 und 2708 und dem ROM 6540. Eine große Erleichterung für Retro-Fans, die diese ROMs sichern möchten.

Wer mehr über den Chip Tester erfahren möchte, findet alle Informationen auf diesen Seiten.

Finale Hardware des Chip Tester Professional 1.2

In nur knapp zwei Monaten wurde die finale Hardware des neuen Chip Testers fertiggestellt. Im Juni wurde die erste „Machbarkeitsstudie“ (Rev.1.0, Bild rechts) gefertigt. Kurz darauf der Prototyp „1.1“ (Bild oben, links). Dieser wurde von einigen Usern ausgiebig getestet und die Rückmeldungen flossen in die Rev.1.2 ein (Bild oben, Mitte).

Im Juli wurden kleinere Fehler in der Beschriftung mit der Rev.1.2a beseitigt (ohne Bild) und in der Rev.1.2b (Bild oben, rechts) wurden weitere kleinere optische Korrekturen an der Beschriftung vorgenommen und die Bauteilpositionen etwas optimiert.

Damit ist die Hardware als „stable“ zu bezeichnen. Bezüglich der Firmware gibt es bisher nur sehr wenige Rückmeldungen, wobei nicht auszuschließen ist, dass sich der eine oder andere Bug noch darin versteckt. Aber sie schlägt sich – trotz des Wegfalls des Arduino Frameworks im letzten Jahr – sehr gut ;)

Wer mehr über den Chip Tester erfahren möchte, findet alle Informationen auf diesen Seiten.

35 Jahre Commodore Amiga

Heute vor 35 Jahren, am 23. Juli 1985, wurde das erste Amiga-Modell, welches als Amiga 1000 auf den Markt kam, im Rahmen einer großen Show mit den Gaststars Andy Warhol und Deborah Harry in New York vorgestellt.

Die Entwickler demonstrierten die herausragenden grafischen Fähigkeiten und den Vierkanal-Sample-Sound, die den Amiga von seinen damaligen Konkurrenten (Atari ST und Apple Mac) abhob. Auch das präemptive Multitasking wurde bei den Konkurrenten erst später eingeführt.

Mehr zur Geschichte des Amiga und der Firma Commodore gibt es in diesem Beitrag.

Neues Firmwareupdate (v0.8) für den Chip-Tester Professional

Das Firmware-Update in der Version 0.8 steht für den neuen Chip-Tester zum Download bereit. Als neues Feature wurde eine Chip-Datenbank implementiert, die es ermöglicht über die Bezeichnung nach einem speziellen Chip zu suchen und man so direkt zum korrekten Menüpunkt zum Testen dieses Chips geleitet wird.

Weiterhin wurden einige kosmetischen Verbesserungen vorgenommen und die ROMs-DB aktualisiert.

Mehr zum Chip-Tester Professional Rev.1 auf dieser Projektseite.

Siemens SIMATIC G

Über 60 Jahre gibt es nun die SIMATIC-Steuerungen der Fa. Siemens. Am 2. April 1958 wurde die Marke SIMATIC – ein Kunstwort aus „Siemens“ und „Automatic“ – von den Siemens-Schuckertwerke beim Deutschen Patentamt angemeldet.

Ein Jahr später wurde das „Baukastensystem für kontaktlose Steuerungen“ unter der Bezeichnung „SIMATIC G“ auf der Werkzeugmaschinen-Ausstellung in Paris vorgestellt. Mit diesem System wurden die fehleranfälligen Relais-Steuerungen durch Germanium-Halbleiter ersetzt. Damit wurde dieses System zum Grundstein für alle zukünftigen Steuerungen. 1964 folgte das Modell N, welches Silizium-Halbleiter einsetzte und in den Jahren darauf H, P und C (1973) mit integrierten Schaltungen.

Unterseite der Steckplatte SIMATIC Steckmodule in Bakelit-Gehäuse

1973 wurde mit der SIMATIC S3 aus der verbindungsprogrammierten Steuerung (VPS), die speicherprogrammierbare Steuerung (SPS), allerdings nur mit mäßigen Erfolg. Erst die S5 wurde sehr erfolgreich vom Markt angenommen und ist sogar heute noch verfügbar. 1994 wurde die S7 vorgestellt, die heute noch aktuell ist.

Auch das 8Bit-Museum besitzt einige Module der SIMATIC G in Form eines Lehrbaukastens. Der Koffer wurde zu Ausbildungszwecken eingesetzt und vermutlich 1961 gefertigt.

Tipp: Der große Videospiele-Crash

Stage 3 Level 5Kommerzielle Videospiele gibt es nun seit über 12 Jahren und während dieses wie eine wunderbar lange Zeit aussieht, ist es eine unglaublich kurze Zeit für eine Industrie, die erst entstanden ist und schließlich den Markt auf dem Unterhaltungssektor komplett dominiert. Aber wenn man jetzt denkt, der Aufstieg verlief schnell, bis zum kompletten Untergang brauchte es nur 6 Monate.

Zum Artikel: Heimvideospiele – Der große Videospiele-Crash!