Atari Ausstellung in Offenbach am Main

In den Zollamt Studios in Offenbach am Main findet vom 11. Januar bis zum 10. Februar 2015 eine Atari Ausstellung statt, welche die kreative Bandbreite Ataris – angefangen bei den frühen Arcade-Automaten über die Videospielkonsolen bis hin zu den Heimcomputern der 1980er und frühen 1990er Jahre – zeigt. Ein thematisch ergänzendes Kulturprogramm mit Live-Musik, Vorträgen und anderen ausstellungserweiternden Besonderheiten rundet jeden Donnerstagabend die Präsentation ab. Der Veranstalter ist digitalretropark. Ein Flyer ist hier erhältlich.

Zollamt Studios Offenbach
Frankfurter Strasse 91

Öffnungszeiten:
11.01. 2015 – 10.02.2015

Ausstellung:
Samstags von 11:00 – 18:00 Uhr
Sonntags von 12:00 – 17:00 Uhr

Kulturprogramm:
Donnerstags ab 20:00 Uhr

Bild: digitalretropark

35 Jahre Atari ST

Kurz nachdem Jack Tramiels Atari aufgekauft hatte, wurde von Shiraz Shivji der Atari ST innerhalb von nur fünf Monaten zur Prototypenreife gebracht und im Januar 1985 auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas als Atari 130ST und 520ST der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die Geräte basierten auf dem Motorola 68000 Mikroprozessor und besaßen eine graphische Benutzeroberfläche wie der Apple Macintosh sie besitzt. Das unglaubliche war der Preis: $599 für den 520ST mit 512 KByte RAM. Das war nur ein Drittel dessen, was ein Apple Mac kostete und er bot zusätzlich Farbgraphik, der Mac hingegen nicht. Die Produktion der ersten 520ST erfolgte im April in größeren Stückzahlen. Der Rechner war lang erwartet, besonders in Europa. Der 130ST, der nur über 128KByte RAM verfügen sollte, erscheint nie auf dem Markt, da Atari von sich aus schon feststellte, dass der Speicher zu gering bemessen ist.

Mehr über Atari und den Atari ST gibt es in diesem Beitrag.

Webtipp: Archiv mit historischen Elektronikmagazinen

Popular Electronics (Ausgabe 1, 1975)

AmericanRadioHistory ist ein riesiges Archiv mit – nach eigenen Angaben – über zwei Millionen Seiten an historischen Dokumenten. Darunter befinden sich so bekannte Titel wie Popular Electronics oder Byte. Wer gerne einmal wissen möchte, wie in den 1970er ein Apple I, Altair 8800 (Popular Electronics 1/1975) oder IMSAI 8080 bewertet wurde, der sollte sich diese Magazine einmal ansehen.

Aufgrund der unzähligen Magazinen, die alle als PDF vorliegen, ist die Website ist eine wahre Fundgrube und auf jeden Fall einen etwas längeren Aufenthalt wert!

Bild: Popular Electronics (Ausgabe 1, 1975)

Weblink: AmericanRadioHistory

Neues von „Pixels“

Im März 2014 gab es die ersten Berichte über Pixels.

Jetzt gibt es auf IMDB ein paar Informationen und Bilder zu der mit Adam Sandler, Kevin James, Josh Gad, Peter Dinklage und Michelle Monaghan besetzten Filmkomödie, in der Aliens bösartige Ausgaben von bekannten Videospiel-Chraktere nach New York bringen, da sie die Übertragungen von Arcade-Spielen als Kriegserklärung verstanden haben.

Der Film soll am 24. Juli 2015 in die Kinos kommen.

Bilder: Pixels (2015)

Verkehrserziehung mit der G7000 (Magnavox Odyssey)

Schon 1980 versuchte man „neue Medien“ in der Grundschule einzusetzen, wie z.B. eine Philips G7000 Konsole (besser bekannt als Magnavox Odyssey2) in der Verkehrserziehung. Der G7000 lagen zwei Cartridges bei, zusammen mit einem Lehrerbegleitband. In den Spielen geht es darum ein Mädchen oder einen Jungen über eine befahrene Straße zu führen.

Wer sich darunter jetzt nichts vorstellen kann, der sollte sich auf YouTube das folgende Video vom User Wacholder Bär ansehen oder das Gameplay von MrVenom1974.

„Verkehrserziehung mit Wacholder (Traffic 101)“ G7000 / Odyssey2 / Kinder im Verkehr

Video: Youtube, User Wacholder Bär

Steve Wozniak erzählt über den Apple I und II

Letzte Woche veröffentlichte Bloomberg Businessweek ein Video auf YouTube, in dem Steve Wozniak über seine Arbeit am Apple I und Apple II berichtet. Der Titel „Steve Wozniak Debunks One of Apple’s Biggest Myths“ ist zwar etwas hoch gegriffen, dennoch lohnt es sich den knapp 5 Minuten langen Beitrag anzusehen.

„Steve Wozniak Debunks One of Apple’s Biggest Myths“, YouTube, Bloomberg News

Steve Wozniak, der zusammen mit Steve Jobs Apple gründete, entwickelte den Rechner und legte damit den Grundstein für Apple Computer. Der Apple I wurde 1976 für US$ 666,66 verkauft; heute ist er ein begehrtes Sammlerobjekt, der auf Auktionen Höchstpreise erzielt.

Im Juni 2012 wurde ein Apple I für US$ 374.500 verkauft, ein weiterer im Dezember 2012 für US$ 640.000, dann Mai 2013 einer für US$ 671.400, im Juni 2013 für (nur) US$ 388.000 und im Oktober 2014 für US$ 905.000.

Mehr über Apple gibt es in diesem Beitrag.