Woz: Alles Gute zum 70 Geburtstag!

Steve Wozniak (geb. 11.8.1950 in San Jose im Silicon Valley), der Mitgr√ľnder von Apple und Entwickler des Apple I, wird heute 70 Jahre alt. Trotz seines Bekanntheitsgrades ist er ganz Mensch geblieben. In Dancing with the Stars versuchte er sich an verschiedenen T√§nzen und vor kurzem nahm er in Deutschland an den Segway-Polo-Weltmeisterschaften teil.

Wozniak kam schon als Kind durch seinen Vater, der als Ingenieur bei der Luftfahrt- und R√ľstungsfirma Lockheed arbeitete, mit Elektronik in Ber√ľhrung. Als Teenager bastelte er bereits seine erste Schaltungen und interessierte sich f√ľr den Beruf des Ingenieurs. Seinen gr√∂√üten Coup landete er, als er die Hard- und Software f√ľr einen Einplatinencomputer realisierte, aus dem sp√§ter der Apple I wurde.

Mehr Informationen √ľber Steve Wozniak und Apple gibt es in diesem Beitrag.

Bild: Steve Wozniak, Wikipedia, CC-BY-SA, User: campuspartycolombia

35 Jahre Commodore Amiga

Heute vor 35 Jahren, am 23. Juli 1985, wurde das erste Amiga-Modell, welches als Amiga 1000 auf den Markt kam, im Rahmen einer großen Show mit den Gaststars Andy Warhol und Deborah Harry in New York vorgestellt.

Die Entwickler demonstrierten die herausragenden grafischen F√§higkeiten und den Vierkanal-Sample-Sound, die den Amiga von seinen damaligen Konkurrenten (Atari ST und Apple Mac) abhob. Auch das pr√§emptive Multitasking wurde bei den Konkurrenten erst sp√§ter eingef√ľhrt.

Mehr zur Geschichte des Amiga und der Firma Commodore gibt es in diesem Beitrag.

Siemens SIMATIC N

√úber 60 Jahre gibt es nun die SIMATIC-Steuerungen der Fa. Siemens. Am 2. April 1958 wurde die Marke SIMATIC – ein Kunstwort aus „Siemens“ und „Automatic“ – von den Siemens-Schuckertwerke beim Deutschen Patentamt angemeldet.

Ein Jahr sp√§ter wurde das „Baukastensystem f√ľr kontaktlose Steuerungen“ unter der Bezeichnung „SIMATIC G“ auf der Werkzeugmaschinen-Ausstellung in Paris vorgestellt. Mit diesem System wurden die fehleranf√§lligen Relais-Steuerungen durch Germanium-Halbleiter ersetzt. Damit wurde dieses System zum Grundstein f√ľr alle zuk√ľnftigen Steuerungen. 1964 folgte das Modell N, welches Silizium-Halbleiter einsetzte und in den Jahren darauf H, P und C (1973) mit integrierten Schaltungen.

Unterseite der Steckplatte SIMATIC Steckmodule in Bakelit-Gehäuse

1973 wurde mit der SIMATIC S3 aus der verbindungsprogrammierten Steuerung (VPS), die speicherprogrammierbare Steuerung (SPS), allerdings nur mit m√§√üigen Erfolg. Erst die S5 wurde sehr erfolgreich vom Markt angenommen und ist sogar heute noch verf√ľgbar. 1994 wurde die S7 vorgestellt, die heute noch aktuell ist.

Auch das 8Bit-Museum besitzt einige Module der SIMATIC N in Form eines Lehrbaukastens. Der Koffer wurde zu Ausbildungszwecken eingesetzt und vermutlich in der Zeit von 1964-1966 gefertigt.

40 Jahre Tandy TRS-80 Modell III

Der TRS-80 Modell III war Tandys zweiter Personalcomputer und erschien im Juli 1980 als Nachfolger des TRS-80 Modell I. Einer der Gr√ľnde f√ľr die Entwicklung dieses Modells war, dass das Modell I die Anforderungen der FCC nicht erf√ľllte. Das Modell III wurde in einem Geh√§use zusammen mit Monitor, Diskettenlaufwerk, Netzteil und mit einem Expansionsinterface ausgeliefert.

Der Z80 Prozessor wurde mit 2,03 MHz schneller getaktet als der seines Vorg√§ngers und auch das Kassetteninterface wurde beschleunigt und konnte jetzt Daten mit 1500 Baud √ľbertragen. Das Modell III war nicht vollst√§ndig kompatibel zum Modell I und konnte nur ca. 80% der Software verarbeiten. Auch das Diskettenformat war nicht zum Vorg√§ngermodell kompatibel.

Mehr √ľber Tandy und den TRS-80 gibt es in diesem Beitrag.

Bild: Tandy TRS-80 Modell III, Wikipedia, CC-BY-SA, User: Bilby

Webtipp: Alles √ľber den Apple II

apple2history.orgSeit √ľber 35 Jahren besch√§ftigt sich Steven Weyhrich mit dem Apple II und so wurde seine Website apple2history.org im Laufe der Zeit zu einer wahren Fundgrube f√ľr jeden Apple-Fan und zu der Referenz f√ľr den Apple II.

Eigentlich logisch, dass nun auch ein Buch zu diesem Thema folgte. Seit Dezember 2013 ist Sophistication & Simplicity: The Life and Times of the Apple II Computer (Link: Amazon) erhältlich.

30 Jahre Commodore Amiga 3000

1990 erscheint der Commodore Amiga A3000, als verbesserte Version des Vorg√§ngers A2000. Er wird mit einem Motorola M68030 Prozessor ausgeliefert, der entweder mit 16 oder 25 MHz getaktet werden kann. Als Besonderheit verf√ľgt er √ľber zus√§tzliche VGA-Grafikmodi und eine SCSI-2 Schnittstelle.

Durch die verbesserte Hardware, insbesondere durch den moderneren 32-Bit Prozessor M68030, ist der A3000 bei Ganzzahloperationen ca. 5-18x schneller und durch den Einsatz des M68882 Co-Prozessors bei Fließkommaoperationen sogar 7-200x schneller als sein Vorgänger.

Mehr √ľber Commodore und den Amiga gibt es in diesem Beitrag.

Die Abenteuer des verr√ľckten Bergmanns

Die Abenteuer um Willy dem Bergmann, geh√∂ren zu den beliebtesten Spielen f√ľr den ZX Spectrum. Die Spiele werden auf unz√§hlige andere Systeme sowohl offiziell als auch inoffiziell portiert und kaum ein Computerbesitzer Anfang der 80er Jahre hat nicht Manic Miner oder Jet Set Willy gespielt.

Das 8Bit-Museum.de widmet dem Manic Miner Willy einen eigenen Eintrag.

IMSAI 8080 Replikat von The High Nibble

Nach knapp sechs Wochen, davon vier Wochen beim Zoll, traf die IMSAI 8080 Replika von „The High Nibble“ aus Australien ein. Der genaue Name des Nachbaus ist „IMSAI 8080esp“ und dieser verr√§t schon, dass aktuelle Technik anstelle der im IMSAI 8080 verwendeten TTL-Chips eingesetzt wurde.

Das Original von 1975

David McNaughton, der Entwickler des Replikats, hat sehr viel Wert auf einen optisch m√∂glichst identischen Nachbau der IMSAI 8080 CP-A Frontplatte gelegt. Besonders stechen die roten und blauen Schalter hervor, die kaum vom Original aus dem Jahr 1975 zu unterscheiden sind. Das war es aber auch schon mit den √Ąhnlichkeiten, alles andere hat mit dem Original (siehe Bild) nicht mehr viel zu tun. Das Innenleben ist komplett neu und auch vom Geh√§use her ist der Nachbau gerade einmal 7cm tief.

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