45 Jahre IBM Portable Computer (Typ 5100)

Am 9. September 1975 kam der IBM Portable Computer (Typ 5100) auf den Markt. Mit diesem als erstes System, erschien eine Serie von (f√ľr damalige Verh√§ltnisse) kompakten Mikrocomputern, die mit den Typen 5110 und 5120 fortgesetzt und schlie√ülich von dem IBM-PC (Typ 5150) abgel√∂st wurde.

Obwohl der IBM-PC eine √§hnliche Typenbezeichnung tr√§gt, ist dieser in keiner Weise zu seinen Vorg√§ngern (5100, 5110 oder 5120) kompatibel und technisch vollkommen anders aufgebaut. Der Typ 5100 entspricht dem SCAMP (Special Computer, APL Machine Portable), der nur als Prototyp vorgestellt wurde und als Prozessor eine Mehrchip-L√∂sung namens PALM einsetzte. Als Betriebssystem waren ausschlie√ülich die Programmiersprachen APL und/oder BASIC verf√ľgbar. Als Speichermedium wurden QIC-Bandlaufwerke mit 204 KByte Kapazit√§t verwendet. Der Rechner kostete je nach Ausstattung zwischen 9.000 US$ und 20.000 US$.

Mehr √ľber IBM gibt es in diesem Beitrag.

Bild: IBM 5100, Wikimedia, CC-BY-SA, Marcin Wichary

Woz: Alles Gute zum 70 Geburtstag!

Steve Wozniak (geb. 11.8.1950 in San Jose im Silicon Valley), der Mitgr√ľnder von Apple und Entwickler des Apple I, wird heute 70 Jahre alt. Trotz seines Bekanntheitsgrades ist er ganz Mensch geblieben. In Dancing with the Stars versuchte er sich an verschiedenen T√§nzen und vor kurzem nahm er in Deutschland an den Segway-Polo-Weltmeisterschaften teil.

Wozniak kam schon als Kind durch seinen Vater, der als Ingenieur bei der Luftfahrt- und R√ľstungsfirma Lockheed arbeitete, mit Elektronik in Ber√ľhrung. Als Teenager bastelte er bereits seine erste Schaltungen und interessierte sich f√ľr den Beruf des Ingenieurs. Seinen gr√∂√üten Coup landete er, als er die Hard- und Software f√ľr einen Einplatinencomputer realisierte, aus dem sp√§ter der Apple I wurde.

Mehr Informationen √ľber Steve Wozniak und Apple gibt es in diesem Beitrag.

Bild: Steve Wozniak, Wikipedia, CC-BY-SA, User: campuspartycolombia

35 Jahre Commodore Amiga

Heute vor 35 Jahren, am 23. Juli 1985, wurde das erste Amiga-Modell, welches als Amiga 1000 auf den Markt kam, im Rahmen einer großen Show mit den Gaststars Andy Warhol und Deborah Harry in New York vorgestellt.

Die Entwickler demonstrierten die herausragenden grafischen F√§higkeiten und den Vierkanal-Sample-Sound, die den Amiga von seinen damaligen Konkurrenten (Atari ST und Apple Mac) abhob. Auch das pr√§emptive Multitasking wurde bei den Konkurrenten erst sp√§ter eingef√ľhrt.

Mehr zur Geschichte des Amiga und der Firma Commodore gibt es in diesem Beitrag.

40 Jahre Tandy TRS-80 Modell III

Der TRS-80 Modell III war Tandys zweiter Personalcomputer und erschien im Juli 1980 als Nachfolger des TRS-80 Modell I. Einer der Gr√ľnde f√ľr die Entwicklung dieses Modells war, dass das Modell I die Anforderungen der FCC nicht erf√ľllte. Das Modell III wurde in einem Geh√§use zusammen mit Monitor, Diskettenlaufwerk, Netzteil und mit einem Expansionsinterface ausgeliefert.

Der Z80 Prozessor wurde mit 2,03 MHz schneller getaktet als der seines Vorg√§ngers und auch das Kassetteninterface wurde beschleunigt und konnte jetzt Daten mit 1500 Baud √ľbertragen. Das Modell III war nicht vollst√§ndig kompatibel zum Modell I und konnte nur ca. 80% der Software verarbeiten. Auch das Diskettenformat war nicht zum Vorg√§ngermodell kompatibel.

Mehr √ľber Tandy und den TRS-80 gibt es in diesem Beitrag.

Bild: Tandy TRS-80 Modell III, Wikipedia, CC-BY-SA, User: Bilby

30 Jahre Commodore Amiga 3000

1990 erscheint der Commodore Amiga A3000, als verbesserte Version des Vorg√§ngers A2000. Er wird mit einem Motorola M68030 Prozessor ausgeliefert, der entweder mit 16 oder 25 MHz getaktet werden kann. Als Besonderheit verf√ľgt er √ľber zus√§tzliche VGA-Grafikmodi und eine SCSI-2 Schnittstelle.

Durch die verbesserte Hardware, insbesondere durch den moderneren 32-Bit Prozessor M68030, ist der A3000 bei Ganzzahloperationen ca. 5-18x schneller und durch den Einsatz des M68882 Co-Prozessors bei Fließkommaoperationen sogar 7-200x schneller als sein Vorgänger.

Mehr √ľber Commodore und den Amiga gibt es in diesem Beitrag.

35 Jahre Commodore C128

Der letzte 8-Bit Computer von Commodore, der C128, kommt im Juni 1985 in die Gesch√§fte. Er kommt in einem neu gestalteten Geh√§use (wei√ü mit abgeschr√§gtem Keyboard) und besitzt 128 KByte Arbeitsspeicher. Dieser zus√§tzliche Speicher kann aber nur im ‚ÄúNative-Mode‚ÄĚ benutzt werden, der zum C64 nicht mehr kompatibel ist. Der ‚Äú64 Mode‚ÄĚ kann durch Dr√ľcken einer Taste beim Einschalten oder durch das Kommando ‚ÄúGO 64‚Ä≥ erreicht werden, in dem dann auch alte C64 Software l√§uft.

Der C128 wird aus zwei Gr√ľnden nicht sehr oft verkauft: Es gibt kaum C128 Software und die 8-Bit Systeme sterben aus, denn 16-Bit Computer, wie der Apple Macintosh und Atari ST, sind auf dem Weg.

Mehr √ľber Commodore und den C128 gibt es in diesem Beitrag.

Bild: C128D, Wikipedia, CC-BY-SA, User: Rama

Vor 40 Jahren: Pac Man erblickt das Licht der Welt

1980 war Toru Iwatani die √ľblichen Ballerspiele leid, sogar die seines eigenen Unternehmens Namco, wie z.B. Galaxian. Er m√∂chte ein Videospiel entwickeln, das mehr an ein Comic erinnert, als an ein Videospiel und das sowohl Frauen als auch M√§nner gleicherma√üen anspricht. Inspiriert durch die Pizza, in der ein St√ľck herausgeschnitten wurde, ist sein urspr√ľnglicher Entwurf eine animierte Pizza mit einer fehlenden Ecke als Mund, die sich durch ein Labyrinth bewegt und alles, was ihr in den Weg kommt, frisst. Aufgrund der beschr√§nkten graphischen F√§higkeiten in dieser Zeit, wird die Pizza nur als solider gelber Kreis dargestellt. Die fehlende Ecke als Mund bleibt aber erhalten.

Puckman wird am 22. Mai 1980 in einer Spielhalle im Tokioter Viertel Shibuya √∂ffentlich getestet, fertig ist es aber erst im Juli. Es ist in Japan ein absoluter Hit und verursacht wie zuvor Space Invaders eine M√ľnzknappheit als zehntausende von Automaten aufgestellt werden.

Midway unterschreibt schon kurz darauf ein Lizenzabkommen und ver√∂ffentlicht es in Nordamerika. F√ľr die Umsetzung wird der Name des Spiels und des Hauptdarstellers ge√§ndert und zwar in Pac-Man, damit Vandalen das „P“ nicht durch ein „F“ ersetzen k√∂nnen.

Mehr √ľber Pac-Man uns seiner Entstehung gibt es in diesem Bericht.

Vor 40 Jahren: Der Apple III wird vorgestellt

Schon Ende 1978 beginnt Apple mit einigen Versuchen, einen neuen Apple zu entwickeln. Der erste Versuch ist ein erweiterter Apple II, der aber nie fertiggestellt wird. Apple beginnt auch mit der Entwicklung eines Rechners, der mehr als einen Mikroprozessor verwendet und so um ein vielfaches leistungsf√§higer ist. Dieser tr√§gt den Codenamen Lisa und ist so revolution√§r, dass er noch einige Jahre braucht bis er produziert werden kann. Da Apple wei√ü, dass die Lisa noch einige Jahre bis zur Fertigstellung braucht und der Apple II schon einige Jahre auf den Buckel hat, beginnt man mit der Entwicklung eines neuen Rechners, den Apple III. Es wird ein komplett neuer Rechner entworfen und nicht nur auf den II aufgebaut. Am 19. Mai 1980 wird der Apple III vorgestellt, aber es gibt Probleme bei der Produktion, fast 100% der hergestellten III sind defekt und m√ľssen nachgebessert werden.

Mehr √ľber den Apple III gibt es in diesem Beitrag.

Bild: Apple III+, Wikimedia, CC-BY-SA, User Bilby