Vor 40 Jahren: Activision wird gegr├╝ndet

1979 verlie├čen Larry Kaplan, Alan Miller, Bob Whitehead und David Crane wegen der fehlenden Anerkennung, die Atari seinen Programmautoren zollte, das Unternehmen. Die Gruppe schloss einen Vertrag mit Jim Levy, einem fr├╝heren Gesch├Ąftsf├╝hrer aus der Musikbranche. Mit einem Businessplan bewaffnet, der ein explosives Wachstum des Markts f├╝r Videospiele voraussagte, gr├╝ndeten die vier Entwickler und Levy am 1. Oktober 1979 den ersten Dritthersteller f├╝r Videospiele.

Levy schlug den Firmennamen Activision vor, eine Kombination aus ÔÇťActive TelevisionÔÇŁ, das Regenbogenlogo und das einzigartige Verpackungsdesign. Mit an Bord war der Risikokapitalgeber Richard Muchmore. Mit knapp einer Million US-Dollar Risikokapital nahm das Startup in Mountain View, Kalifornien, seine Arbeit auf.

Mehr ├╝ber Activision gibt es in diesem Beitrag.

Bild: Activision Logo, (r) Activision

Vor 25 Jahren: Microsoft stellt seine erste Homepage online

25 Jahre ist es jetzt her, da stellte Microsoft 1994 seine erste Homepage online. In dieser Zeit gab es nur wenige Webseiten und die wenigen Personen, die Zugang zum Internet hatten – haupts├Ąchlich Angeh├Ârige von Hochschulen und Forschungseinrichtungen – w├Ąhlten sich meistens per Modem ein (1994 mit Geschwindigkeiten von 9600 bis maximal 28800 bps).

Die erste Microsoft Website setzte auf pures HTML. Ein einziges Bild, f├╝r damalige Verh├Ąltnisse regelrecht futuristisch, zierte die Hauptseite. Aufgrund der langsamen Datenverbindungen konnte die Website auch als reine Textseite betrachtet werden. Auch wenn dieses aus heutiger Sicht mehr als antiquiert wirkt, damals war es etwas besonderes ├╝berhaupt ├╝ber eine Website zu verf├╝gen.

Bilder: Microsoft.com

35 Jahre Commodore C16

Vor genau 35 Jahren, am 13. September 1984, war der Verkaufsstart des Commodore 16. Der C16 und C116 geh├Ârten zur selben Computerfamilie wie der Plus/4, wobei der Plus/4 ├╝ber zus├Ątzliche bereits eingebaute Anwenderprogramme verf├╝gte. Software konnte prinzipiell zwischen den Rechnern ausgetauscht werden, jedoch hatte der C16 weniger Arbeitsspeicher zur Verf├╝gung. Der C16 war ein Flop auf dem amerikanischen Markt und auch in Europa verkaufte er sich nur in einigen wenigen L├Ąndern einigerma├čen.

├ťber diesen und weitere Commodore Computer gibt es nat├╝rlich einen Eintrag im 8Bit-Museum.de.

Vor 40 Jahren: Die ersten Atari 400/800 werden ausgeliefert

Als Reaktion auf den Apple II begann der Atari, bis dahin Marktf├╝hrer bei Videospielen und Arcade-Automaten, mit der Entwicklung eines Heimcomputers. Es wurden im Januar 1979 zwei Ger├Ąte vorgestellt, der Atari 400 mit Folientastatur und anfangs nur 8 KByte Arbeitsspeicher und der Atari 800 mit Schreibmaschinentastatur und 48 KByte Arbeitsspeicher. Beide Ger├Ąte waren ansonsten technisch identisch und verwendeten einen 6502 Mikroprozessor. Im Gegensatz zum Apple II, in dem haupts├Ąchlich Standardelemente eingesetzt wurden, setzte Atari auf Spezialbausteine, wie dem ANTIC, CTIA bzw. GTIA und POKEY.

Am 29. August 1979 wurden die ersten Atari 400 und Atari 800 ausgeliefert. Ab Dezember 1979 gingen die Ger├Ąte in Serienproduktion.

Mehr zu Atari und den Heimcomputern Atari 400 bzw. Atari 800 gibt es in diesem Beitrag.

35 Jahre IBM AT

Am 14. August 1984 wurde der IBM Personal Computer/AT (Typ 5170), kurz IBM AT (f├╝r Advanced Technology), mit integrierter Festplatte und 6-MHz CPU vorgestellt. Der IBM AT stellte die dritte PC Generation dar, nach dem IBM PC XT und IBM PC. Er verwendete die 80286 Architektur von Intel, die erstmals einen Protected-Mode zusammen mit einem neuen 16-Bit Systembus bot. Als Betriebssystem kam PC DOS 3.0, das f├╝r den AT entwickelt worden war, zum Einsatz.

Mehr ├╝ber IBM und den IBM PC gibt es in diesem Beitrag.

Vor 35 Jahren: Die erste E-Mail wird in Deutschland empfangen

Am 3. August 1984 um 11:14 Uhr wurde die erste Internet E-Mail in Deutschland von Michael Rotert an der Universit├Ąt Karlsruhe (TH) unter der Adresse „rotert@germany“ empfangen. Es handelte sich dabei um eine Gru├čbotschaft von Laura Breeden („breeden@scnet-sh.arpa“) aus Cambridge, Massachusetts.

„Wilkomen in CSNET! Michael, This is your official welcome to CSNET.“

Die Nachricht wurde ├╝ber die US-amerikanischen Plattform CSNET, die zur elektronischen Kommunikation von Wissenschaftlern gedacht war, einen Tag zuvor, am 2. August 1984 um 12:21 Uhr, losgeschickt.

Mehr wissenswertes zur E-Mail und ihrer Geschichte gibt es in der Wikipedia.

Vor 35 Jahren: Jack Tramiel kauft Atari von Warner Communications

Nachdem Raymond Kassar am 7. Juli 1983 die Gesch├Ąftsf├╝hrung Ataris aufgibt, wird unter der Leitung seines Nachfolgers James Morgan die Zusammenarbeit mit Jay Miner und dessen Unternehmen Amiga vertieft. W├Ąhrend dieser Zusammenarbeit entsteht das gemeinsame Lorraine-Projekt, ein Heimcomputer basierend auf einer Motorola M68000 CPU.

Am 2. Juli 1984 verkauft Warner Communications die Konsolen- und Computerabteilung Ataris an Jack Tramiel, der zuvor Commodore verlassen hatte und davor schon versucht hatte mit seiner Firma Tramiel Technologies Ltd Amiga zu kaufen. Da Commodore aber doppelt so viel bot, bekam Commodore schlie├člich den Zuschlag. Aus dem Lorraine-Projekt wurde schlie├člich der Amiga Computer.

Tramiel besa├č jetzt zwar Atari, aber keinen geeigneten Computer mehr, der auf dem entstehenden Markt f├╝r 16-Bit Computer bestehen konnte. Sein Mitarbeiter Shiraz Shivji, der ihm von Commodore nach Atari folgte, entwickelte den Atari ST in nur f├╝nf Monaten zur Prototypenreife, so dass er im Januar 1985 auf der CES in Las Vegas als Atari 130ST und 520ST der ├ľffentlichkeit vorgestellt werden konnte.

Mehr ├╝ber Jack Tramiel gibt es in den Beitr├Ągen ├╝ber Atari und Commodore.

 

30 Jahre Robotron A5105

Der Robotron A5105 wurde ab Juli 1989 in Serie produziert. Er wurde als BIC (Bildungscomputer) konzipiert und vom VEB Robotron Messelektronik „Otto Sch├Ân“ in Dresden gebaut. Der Rechner sollte zur Ausbildung im Fach Informatik, in der Berufsausbildung und an Hoch- und Fachschulen eingesetzt werden. Als die Produktion im April 1990 eingestellt wurde, waren ca. 5.000 produziert worden. Davon wurden ca. 3.000 Ger├Ąte zum St├╝ckpreis von anf├Ąnglich 11.000 Mark an Bildungseinrichtungen verkauft.

Der Rechner verf├╝gte ├╝ber einen UA 880 D Prozessor. Die Z80-kompatible CPU wurde mit 3,75 MHz getaktet und verf├╝gte ├╝ber 64 KByte RAM, 128 KByte Videospeicher und 48 KByte ROM.

Mehr ├╝ber den Robotron Computer gibt es in diesem Beitrag.