Bild des Tages: Retro Games Maps

Trotz den begrenzten Arbeitsspeichers waren die Spiele in den 1980ern nicht unbedingt einfacher zu lösen. Selbst in nur 16 oder 48 kByte RAM passten riesige Spielwelten, die durchgespielt werden wollten.

Anfangs waren diese auf einem Atari 2600 noch recht wenig abwechslungsreich (durch einen Trick reichten bei Pitfall sogar nur 8 Bit aus, um einen einzelnen Bildschirm zu beschreiben), aber immerhin waren einige dieser Welten (bei Pitfall 256 „Bildschirme“ Größe in knapp 4 kByte ROM) schon sehr groß. Nur ein paar wenige Jahre später wurden diese Welten nicht nur graphisch anspruchsvoller, sondern aufgrund der Größe extrem schwer zu lösen.

Wollte man ein Spiel ernsthaft durchspielen, musste man sich einen Karte anlegen. Auch Computerzeitschriften veröffentlichten (einfache) Karten zu den gängigsten Spielen, aber erst nachdem die Computer über mehr Speicher verfügten und es mit Bildbearbeitungsprogrammen möglich wurde, sehr große Bilder zusammenzusetzen, entstanden umfangreiche Karten der alten Spiele.

Einige dieser großen „Spielwelten“ sind hier zu sehen:

 

Bild des Tages: Intel 1702A

Das Intel 1701/1702A ist er Urahn aller EPROMs. Intel brachte diesen Chip 1971 auf den Markt. Er bot eine Speicherkapazität von 2 kBit (256 x 8 Bit) und benötigte eine Programmierspannung von 47V.

Was den Chip besonders interessant macht, ist das Die. Es zeigt als Bezeichnung „1602A“. Der 1602A war ein 2 kBit PROM, d.h. PROM und EPROM waren im Grunde identisch, nur dass das Gehäuse des EPROM über ein Fenster zum Löschen verfügte.

ZX Spectrum Next: Die Auslieferung hat begonnen

Es gibt einen weiteren sehr stark modernisierten Nachfolger eines der erfolgreichsten Rechner der 1980er, den ZX Spectrum Next. Die Auslieferung sollte ursprünglich Januar 2018 beginnen, daraus wurde jetzt das erste Quartal 2020.

1982 brachte Sir Clive Sinclair den ZX Spectrum auf den Markt. Der Nachfolger des ZX81 brachte einige Verbesserungen mit: 16 kB oder 48 kB RAM, 16 Farben (8 Farben in zwei Stufen), Sound, eine Z80 CPU mit 3,5 MHz, die nicht mehr durch Speicherzugriffe auf den Bildschirmspeicher gebremst wurde. Gut 10 Jahre war der ZX Spectrum auf dem Markt vertreten und sogar heute gibt es immer noch Gruppen, die Software für diesen nun fast 40 Jahre alten Rechner entwickeln.

Nach einigen Versuchen einen würdigen Nachfolger auf den Markt zu bringen – man denke nur an die katastrophalen Versuche mit dem Vega und Vega+ zurück, bei denen zumindest der Vega ausgeliefert wurde, für den Vega+ aber letztendlich über 3300 Backer um knapp 600.000 EUR betrogen wurden – ist es unter der Leitung von Henrique Olifiers  jetzt endlich gelungen einen solchen Nachfolger zu entwickeln, den ZX Spectrum Next.

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Firmware für den SRAM und DRAM Speichertester erlaubt Test von Logik-Chips

Inzwischen ist der Speichertester weit mehr als nur ein einfacher Speichertester:

Zu den zahlreichen SRAMs und DRAMs, die getestet werden können, gesellten sich in den letzten Firmware-Versionen ROMs, PROMs und EPROMs, die identifiziert werden konnten (über 1800 davon sogar mit Bezeichnung). Bei EPROMs kann seit einiger Zeit die elektronische Signatur ausgelesen und so der Hersteller ermittelt werden.

Mit der aktuellen „Beta“ Firmware können nun auch weit über 380 Logik-Chips der 74xx- und 40xx-Serie getestet werden.

Mehr Infos zum „Speichertester“ gibt es hier.

Bild des Tages: Quake für die ganze Familie

Quake, id Software

Vor 18 Jahren, am 31. Mai 1996, wurde Quake als erster Vertreter der Quake-Serie und Nachfolger des Egoshooters Doom von id Software veröffentlicht. Quake setzte neue Maßstäbe in Bezug auf 3D-Technik, Modifizierbarkeit und Mehrspieler-Modus und wurde zum Vorbild für viele weitere 3D-Spiele. Durch die Möglichkeit, die Level zu modifizieren oder neue hinzuzufügen, entstanden zahlreiche neue Spielmodi. Aufgrund der Gewaltdarstellung wurde das Spiel in Deutschland indiziert und war nur noch „ab 18“ erhältlich. Ein Spiel für die ganze Familie!

Quake war in Deutschland bis November 2011 indiziert. Da die bei der Veröffentlichung der Spiele beanstandete Gewaltdarstellung in Anbetracht der „technisch veralteten Darstellungsweise“ heute nicht mehr als jugendgefährdend einzustufen sei, nahm die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) den Egoshooter vom Index. Zuvor wurden schon Doom und Doom II vom Index gestrichen.

Bild: Werbung und Screenshot, id Software

Tipp: Laser-Sucht

Stage 2 Level 61982 macht die Videospielindustrie dreimal soviel Umsatz wie das Film-Business mit doppelt so vielen Automaten gegenüber 1980. Obwohl es kein Desaster bei den Automatenspielen gibt, wie bei ihren kleinen Brüdern, den Heimvideospielen, brechen die Umsätze 1983 plötzlich ein. Selbst wenn Hits wie Star Wars, TRON und Zaxxon weiterhin für regen Umsatz sorgen, fällt dieser auf 40% und Schätzungen gehen davon aus, dass bis zu 50% der Spielhallen noch in diesem Jahr schließen werden.

Im Juli 1983, genauer gesagt bereits am 1.7.1983, kommt Dragon’s Lair in die Spielhallen. Der Automat verursacht soviel aufsehen, dass die Betreiber teilweise einen Zusatzbildschirm anschließen, damit die Menschenmenge um den Automaten das Spielgeschehen beobachten kann.

Don Bluth, begeistert von der Laser-Disc-Technologie, entwickelt zusammen mit Rick Dyer dieses animationsreiche Action-Spiel. Ungeachtet dessen, dass die Automaten aufgrund der aufwendigen Technik sehr viel teurer sind und damit auch die Spiele, obwohl sie bei unerfahrenen Spielern teilweise nur wenige Sekunden dauern, ist Dragon’s Lair ein Erfolg und der Automat ständig umlagert.

Zum Artikel: Arcade Spiele – Laser-Sucht