Bild des Tages: Quake für die ganze Familie

Quake, id Software

Vor 18 Jahren, am 31. Mai 1996, wurde Quake als erster Vertreter der Quake-Serie und Nachfolger des Egoshooters Doom von id Software veröffentlicht. Quake setzte neue Maßstäbe in Bezug auf 3D-Technik, Modifizierbarkeit und Mehrspieler-Modus und wurde zum Vorbild für viele weitere 3D-Spiele. Durch die Möglichkeit, die Level zu modifizieren oder neue hinzuzufügen, entstanden zahlreiche neue Spielmodi. Aufgrund der Gewaltdarstellung wurde das Spiel in Deutschland indiziert und war nur noch „ab 18“ erhältlich. Ein Spiel für die ganze Familie!

Quake war in Deutschland bis November 2011 indiziert. Da die bei der Veröffentlichung der Spiele beanstandete Gewaltdarstellung in Anbetracht der „technisch veralteten Darstellungsweise“ heute nicht mehr als jugendgefährdend einzustufen sei, nahm die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) den Egoshooter vom Index. Zuvor wurden schon Doom und Doom II vom Index gestrichen.

Bild: Werbung und Screenshot, id Software

Spacewar! als Browser-Game

Über mass:werk habe ich bereits im Februar berichtet. Damals ging es um zwei Google-Simulationen im Retro-Look.

mass:werk hat aber noch mehr zu bieten, z.B. einen Spacewar! Simulator. Dieser ist so perfekt, dass er nicht nur eine einzelne Spacewar! Version simuliert, sondern gleich neun verschiedene:

  • Spacewar! 3.1 (24 Sep. 1962, Standard Version)
  • Spacewar! 3.1 Big Ships Mod (24 Sep. 1962)
  • Spacewar! 4.1f (CHM Version, 2005-2008)
  • Spacewar! 4.2 (11 May 1963)
  • Spacewar! 4.3 (17 May 1963)
  • Spacewar! 4.8 (MIT-Spacewar!, 24 Jul. 1963)
  • Spacewar! 2B (2 Apr 1962)
  • Spacewar! 2X (April/May 1962)
  • Spacewar! 3.1

Zusätzlich gibt es ein weiteres PDP-1 Demo-Programm „Snowflake“ und die o.g. Spacewar! Versionen noch einmal in einer speziellen hochauflösenden Variante.

Wer jetzt auch noch ein paar Erklärungen zur Funktionsweise von Spacewar! sucht, wird unter Inside Spacewar! fündig, und ein paar historische Informationen zu diesem frühen Spiel gibt es im 8Bit-Museum.de.

Bild: mass:werk

Beep: Eine Dokumentation über Video Game Sound

Kickstarter wird auch bei Computer-Historikern immer beliebter. Gab es bereits Sammlungen für ein Ehemaligentreffen des Homebrew Computer Clubs, eine Dokumentation über Videospiele und einen Bluetooth ZX Spectrum, so soll nun eine Dokumentation über die Entstehungsgeschichte des Sounds in Videospiele entstehen.

Beep: A Documentary History of Video Game Sound“ soll die Entwicklung des Videospiele-Sounds, begonnen bei den mechanischen Flippern bis hin zu den heute eingesetzten Orchestern in aktuellen Videospielen, dokumentieren. Mindestens 40.000 C$ (ca. 27.000 EUR) möchte die Kanadierin Karen Collins bis zum 1. Oktober zur Verwirklichung ihres Projekts einsammeln. So wie es aussieht, kann das Ziel erreicht werden. Nach nur zehn Tagen sind schon knapp die Hälfte der gewünschten Summe zusammen gekommen.

Bild: Kickstarter / Karen Collins

Bild des Tages: Programmieren im Bett

Die Computerzeitschrift CPU (Computer Programmiert zur Unterhaltung), erschien erstmalig mit der Ausgabe September 1983. Bis 1985 erschien die Zeitschrift im Roeske Verlag monatlich, danach ab Ausgabe 9/85 als Doppelausgabe zweimonatlich im Tronic-Verlag.

Die Titelbilder der CPU (und auch die der Schwesterzeitschrift Homecomputer) waren recht eigenwillig, zwar gab es auch die in den 1980ern üblichen Bilder mit Kind, Ehemann oder Familie am Computer, aber der Roeske Verlag hatte ein echtes Händchen in Bezug auf die Auswahl seiner Models und Motive.

Ein Highlight ist das gemeinsame Programmieren am C64 im Bett, aber die Redaktion wählte auch schon einmal eine Hausfrau im 2nd Hand Kleid auf dem Boden liegend mit ihrer Computersammlung, eine gelangweilte Tochter mit C64 oder einen Hund mit Oric-1 als Titelbild.

Bild des Tages: Homecomputer 6, 8, 10/83

Bild des Tages: Nerds

Bereits 2010 veröffentlichte Joel Johnson einige Kindheitsfotos von Nerds auf seiner Website Dork Yearbook. Leider hat sich dort seit nun vier Jahren nicht mehr viel getan. Trotzdem lohnt es sich noch vorbei zu sehen. Vielleicht erkannt sich der eine oder andere in den Fotos wieder ;)

Das Bild zeigt ein paar kleine Nerds an Tandy TRS-80 CoCo Computern.

Bild: Joel Johnson, Dork Yearbook

In eigener Sache: Apple Lisa 2

Lisa KeyboardHeute darf sich das 8Bit-Museum.de gleich über drei Neuzugänge freuen:

  • Apple Lisa 2/10
  • Apple Macintosh XL
  • Apple Macintosh Color Classic.

 

Update 25.7.2014

Inzwischen habe ich die Rechner, Tastaturen und Mäuse gereinigt. Einen Vorher-nachher-Vergleich einer Tastatur ist auf dem Bild rechts zu sehen.

Für die Lisa 2/10 ist das vorhandene Netzteil leider nicht stark genug, so dass ich jetzt auf der Suche nach dem etwas stärkeren 1,8A Dual-Voltage Netzteil für die Lisa 2 bin. Kann mir jemand helfen?

 

Mehr über Apple und die genannten Rechner gibt es in diesem Beitrag.

Bild des Tages: Mini-(Röhren)Fernseher

Auch 1982 gab es schon Mini-Fernseher. Mangels LCD-Technologie allerdings mit einer Röhre und Panasonic hatte davon unzählige Modelle im Programm, wie z.B. die im Bild abgebildeten Modelle von 1,5″ bis 5″. Die selben Geräte gab es aber auch als OEM noch von anderen Herstellern. Das abgebildete 1,5″ Gerät TR-1020P (Bild oben rechts) wurde u.a. auch von Matsushita und National verkauft.

Weniger bekannt ist, dass es in Großbritannien schon fünf Jahre zuvor Mini-TVs gab: Das Microvision TV1A und das MON1A von Sinclair.

Mehr über Sinclair und das Microvision TV1A gibt es in diesem Beitrag.

„Video Games: The Movie“ – ab heute im Kino

Seit heute ist das vor einem Jahr gestartete Kickstarter-Projekt „Video Games: The Movie“ in ausgewählten Kinos zu sehen – zumindest in den USA. Der Film erzählt die Entwicklung der Videospiele von einem Nischenprodukt hin zu einer Milliarden-Dollar-Industrie.

YouTube: Video Games: The Movie (Official Trailer) , Variance Films

Produzent des Films ist Zach Braff, der den meisten wohl besser bekannt ist als „Dr. John ‚J.D.‘ Dorian“ aus „Scrubs – Die Anfänger“, aber auch ein ambitionierter Videospiel-Fan ist. Regisseur ist Jeremy Snead, der u.a. bereits für TV-Dokumentationen und Werbekampagnen, z.B. für Atari und Capcom Entertainment, als Regisseur tätig war. Als Darsteller treten u.a. Wil Wheaton (Wesley Crusher, Star Trek TNG), Zach Braff und Donald Faison (Dr. Christopher Turk, Scrubs – Die Anfänger) auf, aber auch alte Bekannte wie Al Alcorn, David Crane und Nolan Bushnell.

Der aus vier Teilen bestehende Film und behandelt die Geschichte, die Kultur, die Kreation und die Zukunft der Videospiele.

Links: Offizielle Website

Bild: videogamesthemovie.com