Apple IIgs System 6.0.2 veröffentlicht

Am vergangenen Wochenende erschien nach 22 Jahren ein lang erwartetes Update f√ľr den Apple IIgs. Das Apple IIgs System 6.0.2 wurde aber nicht von Apple selbst entwickelt, sondern von dem amerikanischen Apple-Club Apple Pugetsound Program Library Exchange (A.P.P.L.E.), und behebt gleich mehrere Fehler (Auszug von der A.P.P.L.E. Website):

  • Finder (see also Finder Help)
    The list is FSTs now includes the RDOS 3.3 name.
    You can navigate through the folders hierarchy with ‚ÄėCommand-Up Arrow‚Äô.
  • Drivers
    The Ethertalk driver is now included. This is the driver for the unreleased Ethernet for Appletalk card.
  • File System Translators (FSTs)
    The HFS.FST bug is removed. Your HFS disks are now safe!
    Some bugs from the PASCAL.FST were removed.
    The DOS33.FST has been corrected.
  • Tools
    The Animation tool (tool037) is now included. It allows fast animation on the Apple IIgs.
    The TextEdit bug when more than 1024 styles were used is fixed.
    The Font Manager bug is now squashed.
    Some bugs in the Window Manager were removed.
    QuickerGraph that accelerates some drawing routines is now included. This program is unfinished and your system may become unstable if you install it.

Der Club bietet das System als 2mg- und PO-Diskettenimage zum Download an. In einem Monat soll schon das System 6.0.3 erscheinen, welches noch einige Fehler im Update selbst beheben soll.

Bild: A.P.P.L.E.

G√ľstiges USB-Gamepad f√ľr RetroPie/RetroArch

Wer RetroPie/RetroArch oder einen anderen Emulator einsetzt, steht fr√ľher oder sp√§ter vor dem Problem, dass mit einer PC-Tastatur kein richtiges Retrofeeling aufkommen will. Nach mehreren Fehlversuchen mit g√ľnstigen Gamepads, entdeckte ich das USB-Gamepad von Buffalo, das auf Amazon f√ľr teilweise unter 12 EUR zu bekommen ist. Der solide verarbeitete Controller entspricht optisch einem originalem SNES-Controller. Das Steuerkreuz spricht sehr gut an und erm√∂glicht ein genaues Steuern und auch alle Kn√∂pfe reagieren exakt. F√ľr Retro-Spieler eine klare Empfehlung!

Nintendo-Chef Satoru Iwata ist tot

Nintendos Chef, Satoru Iwata, verstarb am Samstag im Alter von 55 Jahren an Krebs. Der Konzernchef war vor einem Jahr an einem Tumor operiert worden.

Iwata war dreizehn Jahre lang Pr√§sident von Nintendo und war der erste Pr√§sident, der nicht zur Nintendo-Gr√ľnderfamilie Yamauchi geh√∂rte. In dieser Zeit wurden das Nintendo DS und die Wii-Konsole ver√∂ffentlicht, wobei letztere zu seinem gr√∂√üten Erfolg wurde. Die Wii-Kosolen verkauften sich sogar besser als die technisch √ľberlegenen Playstation und Xbox 360. Allerdings waren die Unternehmenszahlen zuletzt nicht mehr positiv. Sony und Microsoft, Nintendos √§rgste Konkurrenten, hatten das Unternehmen √ľberholt. Erst Ende Mai konnte Nintendo bekannt geben, dass sie nach √ľber drei Jahren wieder einen Gewinn von 310 Millionen Euro eingefahren haben. Im Jahr zuvor stand noch ein Verlust von √ľber 150 Millionen Euro in den B√ľchern.

Nintendo wird jetzt gemeinsam von den beiden anderen Direktoren, Shigeru Miyamoto und Genyo Takeda, geleitet.

Mehr √ľber Nintendo und dessen Gr√ľndung gibt es in diesem Beitrag. Wer mehr √ľber Nintendos wichtigste Figur, Mario, erfahren m√∂chte, der sollte diesen Beitrag lesen.

Bild: Flickr, CC-BY-2.0, Official GDC 2011

Kickstarter: Neues Retro-Buchprojekt √ľber Commodore

Es gibt wieder ein erw√§hnenswertes Retro-Buchprojekt auf Kickstarter: „Commodore: The Amiga years“ von Brian Bagnall. Wie der Titel schon verr√§t, geht es diesmal schwerpunktm√§√üig um die Geschichte der Firma Commodore w√§hrend der Zeit des Amiga. Genau genommen wird der Zeitraum von 1982 bis 1994 beleuchtet und somit ist das Buch die direkt Fortsetzung des bereits 2010 erschienen Buchs „Commodore: A Company on the Edge“ vom selben Autor, welches mit seiner Erz√§hlung im Jahr 1984 endete. Das Hardcover-Buch soll in ungef√§hr einem halben Jahr erscheinen und 500-600 Seiten erscheinen.

Wer Interesse an dem Buch hat, der kann sich auf Kickstarter in den n√§chsten 29 Tagen noch daf√ľr registrieren. Eine digitale Ausgabe ist f√ľr 22 US$ erh√§ltlich, eine gedruckte zusammen mit der digitalen Ausgabe f√ľr 40 US$. Das Startkapital von 15.000 US$ wurde √ľbrigens bereits am ersten Tag erreicht.

Bild: The Amiga years, Brian Bagnall, Kickstarter

Multidevice Adapter f√ľr Gamepads und Joysticks

Auf Kickstarter l√§uft noch bis zum 16. Juni eine Kampagne, die f√ľr den einen oder anderen Retro-Gamer interessant sein d√ľrfte.

KADE miniConsole+Mit dem KADE miniConsole+ Adapter soll es möglich sein, die verschiedensten Eingabegeräte (Joysticks, Gamepads, Controller) an vielen Konsolen und Computern (z.B. Windows PC, Apple Macintosh, Sony Playstation, Nintendo Konsolen, Sinclair ZX Spectrum uvm.) zu betreiben. So kann z.B. ein NES Gamepad an einer Sony Playstation verwendet werden.

G√ľnstig ist der Spa√ü jedoch nicht: Knapp 90 EUR soll das Ger√§t mit f√ľnf Adaptern f√ľr Eingabeger√§te kosten.

Bilder: KADE, Kickstarter

Witwe gibt Apple I an Recyclingfirma

Auch heute gibt es noch Dachbodenfunde, die jeden Sammler erfreuen w√ľrden, aber nicht jeder Fund wird aber auch als ein solcher erkannt. So war ein Apple I f√ľr eine ca. 60-70 j√§hrige Witwe in Milpitas in Kalifornien (Milpitas liegt in der Region des Silicon Valley) nur Elektronikschrott und gab die Platine, zusammen mit anderen Hinterlassenschaften aus ihrer Garage, der Recyclingfirma CleanBayArea zur Entsorgung.

Das Recyclingunternehmen konnte den Rechner f√ľr knapp US$ 200.000 an einen Sammler verkaufen und m√∂chte nun gem√§√ü seiner Statuten 50% des Erl√∂ses an die Witwe weitergeben. Da sie keinen Namen der Frau haben, suchen sie nun √ľber die Medien nach ihr.

Im Oktober 2014 wurde zuletzt ein Apple I f√ľr US$ 905.000 versteigert.

Bild: NBC News, CleanBayArea, Youtube

Zweiter Trailer zu „Pixels“ ver√∂ffentlicht

Videospielwesen attackieren die Welt, bunte Autos jagen Pac Man und ein Schlumpf wird erschossen. Erraten um welchen Film es geht? Ganz klar, es kann sich nur um Pixels handeln.

Seit dieser Woche gibt es einen weiteren Trailer zu diesem abgedrehten Film.

Video: PIXELS (2015), Sony Pictures Entertainment, YouTube

In der mit Adam Sandler, Kevin James, Josh Gad, Peter Dinklage und Michelle Monaghan besetzten Filmkomödie geht es darum, dass Aliens bösartige Ausgaben von bekannten Videospiel-Charaktere nach New York schicken, da sie die Übertragungen von Spielhallenspielen als Kriegserklärung verstanden haben.

Der Film soll am 24. Juli 2015 in die Kinos kommen.

Bild: Pixels, Sony Pictures Entertainment

Bild des Tages: Eine Uhr f√ľr die moderne, informationsorientierte Gesellschaft

Gut 32 Jahre vor der Apple Watch gab es bereits „smarte“ Uhren. Seiko brachte 1983 das Modell M516-4009 heraus. Mit den zwei eingebauten 16 kbit Speichermodulen (4 KByte) konnte dieses Modell eine Sprachnachricht von vier oder acht Sekunden L√§nge aufzeichnen.

Dieses Feature war Grund genug, um im Handbuch zu schreiben:

Sie sind nun stolzer Besitzer einer SEIKO Digitaluhr Kal. M516, die mit einer Sprachspeicherfunktion versehen ist, um den Anspr√ľchen der modernen, informationsorientierten Gesellschaft gerecht zu werden.

Auf YouTube gibt es einige Videos, die zeigen, wie gut bzw. schlecht dieses kuriose Feature funktionierte. Es war so „modern“, dass sogar die Geisterj√§ger im Film Ghostbusters diese Uhr trugen.

In den 1980ern gab es einige Digitaluhren mit Features, √ľber die man sich heute am√ľsiert. Wer erinnert sich nicht an die ersten Uhren mit Taschenrechner, deren Tasten so klein waren, dass man eine Nadel brauchte, um die Ziffern einzugeben, wie z.B. bei diesem Modell aus dem Jahre 1981.