Bild des Tages: Radio Shacks erstes Smartphone von 1982

Auf Twitter postete der Journalist Harry McCracken ein Bild von Radio Shacks erstem Smartphone, das testweise f├╝r zwei Wochen gegen Ende 1982 in Fort Worth und Boston verkauft worden sei.

Zwar gab es zu dieser Zeit schon kleine Bildschirme, so z.B. von der Firma Sinclair Research Ltd, die mehrere kleine Mini-TVs verkaufte, aber die Technik h├Ątte 1982 noch nicht ausgereicht ein solches Smartphone zu bauen. So bleibt es ein sch├Âner Fake als „Bild des Tages“.

Bild: Harry McCracken

Bild des Tages: IBM Modell 350 Disk Storage Unit

IBM 305 RAMACDer IBM 305 RAMAC (random-access method of accounting and control), der am 13. September 1956 erstmals vorgestellt wurde, war der erste kommerziell erfolgreiche Computer, der ├╝ber eine Festplatte als Speichereinheit verf├╝gte. Er konnte bis zu zwei dieser Speichereinheiten des Modells 350 Disk Storage Unit ansteuern. Eine Festplatte konnte knapp 5 Mio. Zeichen ├í 7 Bit speichern, was umgerechnet ca. 4,3 MByte entspricht, und bestand aus 50 Platten, die in 50.000 Bl├Âcke mit jeweils 100 Zeichen aufgeteilt waren. Die gesamte Konstruktion wog ├╝ber eine Tonne.

Das Bild rechts zeigt den IBM 305 RAMAC mit einer „Festplatte“ vom Modell 350 in der Mitte.

Mehr ├╝ber die Geschichte von IBM in diesem Beitrag.

Bild: IBM 305 RAMAC, Wikimedia, Foto von U. S. Army Red River Arsenal, Public Domain

Bild des Tages: Platine mit DTL-Technologie

Das Bild zeigt eine Platine mir Schaltkreisen in DTL (Diode-Transistor-Logik). DTL wurde Anfang der 1960er Jahre als Nachfolger der RTL (Widerstands-Transistor-Logik, RTL) entwickelt. Die Logikfunktionen wurden durch die Verkn├╝pfung von Dioden im Eingangsbereich und anschlie├čender Verst├Ąrkung Transistoren realisiert. Die verwendeten ICs sind allesamt 4-fach NAND/NOR Gatter von Mullard vom Typ FCH181 und FCH192.

Im Schaltbild sind die vier NOR-Gatter mit Open Collector gut zu sehen. Ist ein Eingang Low, sperrt der Transistor und der Ausgang wird High (Pullups aufgrund des Open Collectors). Sind beide Eing├Ąnge High, schaltet der Transistor durch und zieht das Signal am Ausgang auf 0V.

Bild des Tages: Klassische Computer in der Sesamstra├če

In diesem Beitrag der Sesamstra├če hilft Supergrobi bei einem Computerproblem. Der Rechner, der Probleme bereitet, ist kein anderer als ein Commodore C64.

Video: SUPERGROBI hilft bei Computerproblem, publicpistols, YouTube

Auch in der amerikanischen Ausgabe der Sesamstra├če findet man alte Bekannte, z.B. einen Apple II…

Video: Classic Sesame Street – Computer trouble, sawing14s, YouTube

… oder einen Atari 800 auf dem ein „Keks“-Song komponiert wird.

Auf YouTube findet man zahlreiche weitere Szenen, wie z.B mit einem langweiligen PC-kompatiblen Computer, (vermutlich) Apple Macintosh II, Texas Instruments 99/4A und Tandy TRS-80 Color Computer, Apple II, Commodore C64 (#2), (vermutlich) Apple Macintosh IIcx.

Bild des Tages: Retro Games Maps

Trotz den begrenzten Arbeitsspeichers waren die Spiele in den 1980ern nicht unbedingt einfacher zu l├Âsen. Selbst in nur 16 oder 48 kByte RAM passten riesige Spielwelten, die durchgespielt werden wollten.

Anfangs waren diese auf einem Atari 2600 noch recht wenig abwechslungsreich (durch einen Trick reichten bei Pitfall sogar nur 8 Bit aus, um einen einzelnen Bildschirm zu beschreiben), aber immerhin waren einige dieser Welten (bei Pitfall 256 „Bildschirme“ Gr├Â├če in knapp 4 kByte ROM) schon sehr gro├č. Nur ein paar wenige Jahre sp├Ąter wurden diese Welten nicht nur graphisch anspruchsvoller, sondern aufgrund der Gr├Â├če extrem schwer zu l├Âsen.

Wollte man ein Spiel ernsthaft durchspielen, musste man sich einen Karte anlegen. Auch Computerzeitschriften ver├Âffentlichten (einfache) Karten zu den g├Ąngigsten Spielen, aber erst nachdem die Computer ├╝ber mehr Speicher verf├╝gten und es mit Bildbearbeitungsprogrammen m├Âglich wurde, sehr gro├če Bilder zusammenzusetzen, entstanden umfangreiche Karten der alten Spiele.

Einige dieser gro├čen „Spielwelten“ sind hier zu sehen:

 

Bild des Tages: Intel 1702A

Das Intel 1701/1702A ist er Urahn aller EPROMs. Intel brachte diesen Chip 1971 auf den Markt. Er bot eine Speicherkapazit├Ąt von 2 kBit (256 x 8 Bit) und ben├Âtigte eine Programmierspannung von 47V.

Was den Chip besonders interessant macht, ist das Die. Es zeigt als Bezeichnung „1602A“. Der 1602A war ein 2 kBit PROM, d.h. PROM und EPROM waren im Grunde identisch, nur dass das Geh├Ąuse des EPROM ├╝ber ein Fenster zum L├Âschen verf├╝gte.

Bild des Tages: Quake f├╝r die ganze Familie

Quake, id Software

Vor 18 Jahren, am 31. Mai 1996, wurde Quake als erster Vertreter der Quake-Serie und Nachfolger des Egoshooters Doom von id Software ver├Âffentlicht. Quake setzte neue Ma├čst├Ąbe in Bezug auf 3D-Technik, Modifizierbarkeit und Mehrspieler-Modus und wurde zum Vorbild f├╝r viele weitere 3D-Spiele. Durch die M├Âglichkeit, die Level zu modifizieren oder neue hinzuzuf├╝gen, entstanden zahlreiche neue Spielmodi. Aufgrund der Gewaltdarstellung wurde das Spiel in Deutschland indiziert und war nur noch „ab 18“ erh├Ąltlich. Ein Spiel f├╝r die ganze Familie!

Quake war in Deutschland bis November 2011 indiziert. Da die bei der Ver├Âffentlichung der Spiele beanstandete Gewaltdarstellung in Anbetracht der „technisch veralteten Darstellungsweise“ heute nicht mehr als jugendgef├Ąhrdend einzustufen sei, nahm die Bundespr├╝fstelle f├╝r jugendgef├Ąhrdende Medien (BPjM) den Egoshooter vom Index. Zuvor wurden schon Doom und Doom II vom Index gestrichen.

Bild: Werbung und Screenshot, id Software