Retro Chip Tester liest C64 Cartridges aus
Es gibt einen neuen Adapter für den RCT mit dem C64 Cartridges (16k) ausgelesen werden können. Die Cartridges enthalten i.d.R. zwei ROMs mit je 8 kByte, die über zwei Signale (ROML, ROMH) selektiert werden. Der RCT kann diese nach Auswahl mit einen Schalter auslesen.
Mehr zum RCT auf dieser Seite.
Bild des Tages: Software auf Schallplatten
In den frĂĽhen 1980er wurde Software zu einem groĂźen Anteil auf normalen Audio-Kassetten ausgeliefert, teilweise auch als Beilage in Zeitschriften oder als Kassetten-Magazin. Weniger bekannt ist, dass in den Jahren zuvor Software auch auf Schallplatte ausgeliefert wurde.
Magazinen lagen meistens Flexi-Discs, also flexible Schallplatten aus Kunststoff, bei. Es gab aber auch Software, die auf Schallplatten verkauft wurde, wie z.B. The Thompson Twins Adventure fĂĽr den ZX Spectrum. Der ĂĽbliche Weg diese Programme in den Rechner zu bekommen war, die Schallplatte erst auf Kassette zu ĂĽberspielen und dann das Programm mit einem Kassettenrekorder wie ĂĽblich einzulesen.

Video: Chris Sievey – Camouflage (on a real ZX81 and vinyl), TheRasteri, YouTube
Bild: „The Floppy ROM“, holger, classic-computing.de; Cover „The Thompson Twins Adventure“
Bild des Tages: Schicke Kleidung im Atari Club Shop
Anfang der 1980er war die Welt fĂĽr Atari noch in Ordnung. Die Firma war weltweit bekannt fĂĽr seine Videospiele und Heimcomputer. Das Atari VCS war die am meist verkaufte Videospielkonsole und die 8-Bit Heimcomputer verkauften sich recht gut.
Es gab sogar einen Atari Club mit eigenem Clubmagazin. In diesem wurden hauptsächlich neue Spiele und Peripherie vorgestellt. Aber für den echten Atari-Fan gab es im Clup Shop auch die passende Kleidung: T-Shirt, Sweatshirts, Regenjacken, Schweißbänder, es gab praktisch alles. Auch Teddy-Bären, Geldbörsen, Taschen und Fahnen gab es zu kaufen.
Mehr ĂĽber zur Geschichte Ataris gibt es in diesem Beitrag.
AliExpress: Vorsicht beim Kauf von OLEDs
Vor kurzem habe ich vor gefälschten Speicher ICs aus China gewarnt, die über AliExpress verkauft werden. Heute folgt eine (kleine) Warnung bzgl. OLEDs, die über AliExpress angeboten werden.
Wenn man ein OLED kauft, möchte man ein neues/aktuelles Display bekommen, denn der Preis eines OLEDs liegt weit über dem eines LCDs. Bei AliExpress werden OLEDs für ca. 25 EUR (inkl. Versand) angeboten, der hiesige Preis liegt bei ca. 40-50 EUR (inkl. Versand).
Doch Vorsicht: Einige Displays können sich als (alte) Lagerware entpuppen. Das hier gezeigte Display stammte zwar von Winstar (Kennung „EH002004A REV.C“), wurde aber bereits Ende 2014 (Kennung „14 12“) hergestellt. Der Händler hatte dieses im Februar 2021 noch einmal getestet (oder zumindest ein entsprechenden Aufkleber angebracht).
Das sieben Jahre alte Display ist zwar funktionstĂĽchtig, aber nicht mehr ganz Stand der Technik (etwas langsamer und Pin 16 ist entgegen des aktuellen Datenblatts belegt).
HNF bietet kostenlose Online-FĂĽhrungen im Juni
Im Juni gibt es gleich mehre Möglichkeiten an kostenlosen Online-Führungen des Heinz Nixdorf MuseumsForum teilzunehmen.Deshalb gleich die folgenden Termine notieren:
Freitag, 18. Juni
jeweils um 10 Uhr, 12 Uhr und 14 Uhr via Livestream
Einblicke in das weltgrößte Computermuseum, eine Zeitreise durch 5.000 Jahre Geschichte der Informations- und Kommunikation
Sonntag, 20. Juni
10.30 Uhr via Livestream
Paderborner KleinkĂĽnstler Erwin Grosche zeigt zusammen mit seiner Tochter Lisa seine Lieblingsobjekte im HNF
Der Link zum jeweiligen Livestream wird auf der Veranstaltungsseite veröffentlicht.
Führungen im HNF sind wieder möglich
Seit dem 3.6. hat das Heinz Nixdorf MuseumsForum – ohne Anmeldung und ohne Testnachweis – wieder geöffnet und jetzt sind auch wieder FĂĽhrungen durch das Museum möglich.
Aufgrund der Corona-Pandemie finden die Führung unter Berücksichtigung einiger Schutzmaßnahmen statt. Die Teilnehmerzahl ist auf neun Personen begrenzt. Zudem tragen Teilnehmer während der Führung Kopfhörer und einen Empfänger; die Museumsführer sprechen über ein Mikrofon zu den Teilnehmern.
Mehr Informationen zu den FĂĽhrungen gibt es auf den Webseiten des HNF.
Bild des Tages: Frauen in der Werbung
Während sich Fujitsu mit einem besonders netten Verkäufer in der Werbung für den FM-X versuchte, setzten Toshiba und Hitachi auf Frauen. Toshiba setzt in der Werbung für den Pasopia IQ (Bild rechts) auf ein Model, nach etwas Suchen lässt sich rechts unten sogar ein Bild von dem Computer ausmachen. Hitachi gibt dem Schulmädchen (Bild links) zumindest den MB-H1 in die Hand. Es ist aber zweifelhaft, dass ein japanisches Schulmädchen die typische Zielgruppe für einen nach heutigen Maßstäben 2000 EUR teuren Computer war.
Mehr japanische Werbung gibt es in diesem Beitrag ĂĽber MSX.








