NOP-Tester für 6803E verfügbar

Ab sofort können die Gerber-Dateien für einen 6803E NOP-Tester herunterladen werden. Damit stehen neun NOP-Tester für folgende CPUs zur Verfügung:

Z80 NOP-Tester
6502 NOP-Tester
6510 NOP-Tester
6800 NOP-Tester
6801/6803 NOP-Tester
6803E NOP-Tester
6802/6808 NOP-Tester
6809 NOP-Tester
6809E NOP-Tester

Natürlich kann ein solcher Tester keine CPU verlässlich prüfen. Für einen ersten schnellen Check, ob die CPU überhaupt noch „anspringt“ sind sie aber recht gut zu gebrauchen.

Vor 40 Jahren: Das PC/XT Keyboard „Model F“

Im August 1981 erschien zusammen mit dem IBM PC 5150 die PC/XT Tastatur Model F. Genau genommen wurde die Tastatur auch schon beim IBM System/23 eingesetzt, sie wurde aber erst durch den IBM PC 5150 richtig bekannt.

Von der Tastatur gab es mehrere Varianten: Das Model F (XT) mit 83 Tasten und einem XT-Anschluss wurde an dem IBM PC 5150, das Model F (AT) mit 84 Tasten und einem AT-Anschluss wurde an dem IBM PC 5170 verwendet. Des Weiteren gab es Varianten mit 50 (IBM 4704), 62 (IBM 4704), 104 (IBM 5085), 107 (IBM 4704) und 122 (IBM PC 3270) Tasten.

Die Tastatur war haltbarer als IBMs vorherige Tastaturen, die einen Federmechanismus einsetzten, der sehr anfällig gegen Ablagerungen war. Allerdings war auch das Model F anfällig gegen Korrosion und der verwendete Schaumstoff konnte mit dem Alter faulen.

Im April 1986 erschien mit dem Model M ein kostenreduzierter Nachfolger.

 

Bild des Tages: Software auf Schallplatten

In den frühen 1980er wurde Software zu einem großen Anteil auf normalen Audio-Kassetten ausgeliefert, teilweise auch als Beilage in Zeitschriften oder als Kassetten-Magazin. Weniger bekannt ist, dass in den Jahren zuvor Software auch auf Schallplatte ausgeliefert wurde.

Magazinen lagen meistens Flexi-Discs, also flexible Schallplatten aus Kunststoff, bei. Es gab aber auch Software, die auf Schallplatten verkauft wurde, wie z.B. The Thompson Twins Adventure für den ZX Spectrum. Der übliche Weg diese Programme in den Rechner zu bekommen war, die Schallplatte erst auf Kassette zu überspielen und dann das Programm mit einem Kassettenrekorder wie üblich einzulesen.

Video: Chris Sievey – Camouflage (on a real ZX81 and vinyl), TheRasteri, YouTube

Bild: „The Floppy ROM“, holger, classic-computing.de; Cover „The Thompson Twins Adventure“

Bild des Tages: Schicke Kleidung im Atari Club Shop

Anfang der 1980er war die Welt für Atari noch in Ordnung. Die Firma war weltweit bekannt für seine Videospiele und Heimcomputer. Das Atari VCS war die am meist verkaufte Videospielkonsole und die 8-Bit Heimcomputer verkauften sich recht gut.

Es gab sogar einen Atari Club mit eigenem Clubmagazin. In diesem wurden hauptsächlich neue Spiele und Peripherie vorgestellt. Aber für den echten Atari-Fan gab es im Clup Shop auch die passende Kleidung: T-Shirt, Sweatshirts, Regenjacken, Schweißbänder, es gab praktisch alles. Auch Teddy-Bären, Geldbörsen, Taschen und Fahnen gab es zu kaufen.

Mehr über zur Geschichte Ataris gibt es in diesem Beitrag.

AliExpress: Vorsicht beim Kauf von OLEDs

Vor kurzem habe ich vor gefälschten Speicher ICs aus China gewarnt, die über AliExpress verkauft werden. Heute folgt eine (kleine) Warnung bzgl. OLEDs, die über AliExpress angeboten werden.

Wenn man ein OLED kauft, möchte man ein neues/aktuelles Display bekommen, denn der Preis eines OLEDs liegt weit über dem eines LCDs. Bei AliExpress werden OLEDs für ca. 25 EUR (inkl. Versand) angeboten, der hiesige Preis liegt bei ca. 40-50 EUR (inkl. Versand).

Doch Vorsicht: Einige Displays können sich als (alte) Lagerware entpuppen. Das hier gezeigte Display stammte zwar von Winstar (Kennung „EH002004A REV.C“), wurde aber bereits Ende 2014 (Kennung „14 12“) hergestellt. Der Händler hatte dieses im Februar 2021 noch einmal getestet (oder zumindest ein entsprechenden Aufkleber angebracht).

Das sieben Jahre alte Display ist zwar funktionstüchtig, aber nicht mehr ganz Stand der Technik (etwas langsamer und Pin 16 ist entgegen des aktuellen Datenblatts belegt).

HNF bietet kostenlose Online-Führungen im Juni

Im Juni gibt es gleich mehre Möglichkeiten an kostenlosen Online-Führungen des Heinz Nixdorf MuseumsForum teilzunehmen.Deshalb gleich die folgenden Termine notieren:

Freitag, 18. Juni
jeweils um 10 Uhr, 12 Uhr und 14 Uhr via Livestream
Einblicke in das weltgrößte Computermuseum, eine Zeitreise durch 5.000 Jahre Geschichte der Informations- und Kommunikation

Sonntag, 20. Juni
10.30 Uhr via Livestream
Paderborner Kleinkünstler Erwin Grosche zeigt zusammen mit seiner Tochter Lisa seine Lieblingsobjekte im HNF

Der Link zum jeweiligen Livestream wird auf der Veranstaltungsseite veröffentlicht.

Führungen im HNF sind wieder möglich

Seit dem 3.6. hat das Heinz Nixdorf MuseumsForum – ohne Anmeldung und ohne Testnachweis – wieder geöffnet und jetzt sind auch wieder Führungen durch das Museum möglich.

Aufgrund der Corona-Pandemie finden die Führung unter Berücksichtigung einiger Schutzmaßnahmen statt. Die Teilnehmerzahl ist auf neun Personen begrenzt. Zudem tragen Teilnehmer während der Führung Kopfhörer und einen Empfänger; die Museumsführer sprechen über ein Mikrofon zu den Teilnehmern.

Mehr Informationen zu den Führungen gibt es auf den Webseiten des HNF.