Atari meldet Insolvenz an

Atari Inc. hat am sp√§ten Sonntag bei einem Handelsgericht Gl√§ubigerschutz nach Chapter 11 des US-Insolvenzrechts f√ľr sein Gesch√§ft in den USA gestellt. Hiermit will sich Atari von der franz√∂sischen Firmenmutter l√∂sen und sich neu aufstellen, um in den kommenden Monaten einen K√§ufer f√ľr Atari Inc. zu finden.

Atari wurden mit Spielen wie Pong oder Asteroids zur Legende. Auch die Konsole VCS 2600 oder die sp√§teren ST Computer waren Erfolge und sind noch gut in Erinnerung. Doch seit den 90ern ging es nur bergab. Das heutige Atari hatte bis auf dem Namen nichts mehr mit dem bekannten Traditionsunternehmen zu tun, welches bereits 1972 von Nolan Bushnell gegr√ľndet wurde und 1984 von Jack Tramiel √ľbernommen wurde.

Die Los Angeles Times berichtet, Grund f√ľr den Insolvenzantrags sei u.a. die Trennung vom bisherigen Geldgeber BlueBay Asset Management. Aufgrund der ausgelaufenen Kreditlinie von √ľber 28 Millionen Dollar sei Atari damit ohne Geld f√ľr die Weiterentwicklung laufender Projekte gewesen. Neue Mittel aufzutreiben sei u.a. an der franz√∂sisch-amerikanischen Unternehmensstruktur gescheitert.