Die Vectrex Mini ist eine kompakte Neuauflage des legendären 1980er-Jahre-Vectorbeam-Systems von Milton Bradley, die auf Kickstarter mit geradezu enthusiastischer Unterstützung gestartet wurde. Schon nach 12 Minuten erreichte die Kampagne am 3. November das Finanzierungsziel von 110.000 EUR und steht nach derzeit nach nur zwei Wochen bei über 830.000 EUR.
Diese Plug-and-Play-Konsole bringt die Welt der leuchtenden Vektorgrafiken ins heimische Wohnzimmer zurück. Wie schon bei NES Mini, Mega Drive Mini und anderen Mini-Konsolen wird hier Nostalgie mit zeitgemäßer Technik verknüpft. Das stellt aber auch zugleich das größte Manko dar, denn anders als beim Original werden die Vektorgrafiken auf dem Display nur simuliert. Ein Pixel-basiertes Display kann halt keine echte Vektorgrafiken ausgeben. Die gute Nachricht: Die Simulation sieht in den bisherigen Videos erstaunlich überzeugend aus. Sogar die typische Linienstärke und die damit einhergehenden Glüheffekte lassen sich einstellen. Trotzdem: Das Besondere an der Vectrex war der Bildschirm, nicht die Spiele.
1986 half ein Philips VG8020 MSX Computer Benny Beimer bei den Hausaufgaben, Klausi durfte dann später auf einem Apple Cube tippen… Im Hintergrund eine Landkarte „Apple Computer“.
Ein neues Video von CuriousMarc zeigt, wie der Retro Chip Tester (RCT) bei der Restaurierung eines E&L MMD-1 Mini Micro Designer, ein auf dem Intel 8080 basierenden Mikrocomputer aus dem Jahr 1976, hilft. Wieder einmal sind es Probleme mit dem RAM. Diesmal ein 8111 (kompatibel zum Intel 2111).
Video: MMD-1 Restoration – Part 2: breadboarding HP 5082-7340 displays, bad RAM, CuriousMarc, YouTube
Hintergrund der Reparatur
Die Reparatur zeigt, wie moderne Werkzeuge Retro-Computing unterstützen. Der RCT ist ein spezielles Gerät zur Diagnose von Chips aus den 1970er- und 1980er-Jahren und in der Retro-Community sehr beliebt. Marc Verdiell, bekannt durch seinen YouTube-Kanal CuriousMarc, und Ken Shirriff nutzten den RCT zusammen mit anderen professionellen Geräten, um verschiedene Geräte zu restaurieren.
Links:
CuriousMarc YouTube-Kanal für weitere Restaurationsprojekte
Am vergangenen Wochenende war es wieder soweit: Das Retro Computer Festival öffnete zum vierten Mal seine Tore in den Räumlichkeiten des Heinz Nixdorf MuseumsForums (HNF) in Paderborn. Über 100 Aussteller kamen an den zwei Tagen zusammen und präsentierten eine beeindruckende Vielfalt an historischer Computer- und Rechentechnik – vom legendären C64 über Amiga, Atari und Macintosh bis hin zu zahlreichen Exoten, deren Namen heute kaum noch bekannt sind.
Die meisten Geräte waren funktionsfähig und luden Besucherinnen und Besucher dazu ein, sie selbst auszuprobieren. Die anwesenden Expertinnen und Experten standen bereit, um Tipps zu geben und spannende Einblicke in die Geschichte der Rechner zu vermitteln.
Am Samstag wurden im Rahmen des Festivals neue Ausstellungsbereiche zur Geschichte des PCs und zum Silicon Valley feierlich eröffnet. Ein Highlight war die Quiz-Show zum Thema Retro-Computing mit Deutschlands bekanntestem „Comedyhacker“ Tobias Schrödel, die das Publikum begeisterte. Dabei erfuhren die Zuschauerinnen und Zuschauer Wissenswertes und Kurioses, etwa dass die Computermaus gleich zweimal erfunden wurde, der erste transportable Computer, der Osborne 1, mit stattlichen 12 kg alles andere als ein Leichtgewicht war oder dass die Sony PlayStation 1 vom damaligen CEO mit der denkbar kürzesten Ankündigung – „299“ – vorgestellt wurde.
Wer seinen Retro-Computer (RCT) mitgebracht hatte, konnte am Stand des 8Bit-Museum.de die neueste Firmware aufspielen lassen. Dort hatten Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, ihre Geräte ausgiebig zu testen und mitgebrachte ICs auf ihre Funktionalität zu prüfen. Ein kleines Highlight war die Vorstellung des Z80 CPU Testers, eines Geräts, das nicht nur die Z80-CPU gründlich testet, sondern auch versucht, den Hersteller der CPU zu identifizieren.
Im Vortrag am Samstagnachmittag erfuhren interessierte Besucherinnen und Besucher nicht nur, welche Funktionalitäten der RCT bietet, sondern auch vieles zum Thema Testen von Speicher- und Logikbausteinen. Dabei wurden unter anderem mögliche Fehlerquellen erläutert, wie diese ermittelt werden können und wie Testergebnisse richtig zu interpretieren sind.
Am Samstag, den 11. Oktober, und Sonntag, den 12. Oktober, findet von 10 bis 18 Uhr die vierte Auflage des Retro Computer Festivals im HNF statt. An zwei Tagen finden sich rund 100 Aussteller im Museum ein und präsentieren ihre Schätze – vom C64 über Amiga, Atari, Macintosh bis hin zu zahlreichen weiteren Klassikern der Computergeschichte. Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, viele der Geräte selbst auszuprobieren. Dabei stehen Fachleute mit spannendem Hintergrundwissen und Tipps zur Seite und erinnern mit kleinen Anekdoten an die damalige Zeit zurück.
Anlässlich des Festivals ist der Eintritt in das gesamte HNF von 10 bis 18 Uhr frei.
Das 8Bit-Museum wird voraussichtlich an beiden Tagen mit einem Stand vertreten sein und Speicherbausteine aus den letzten 50 Jahren zeigen und vorführen, wie diese mit dem RCT getestet werden können. Wer möchte, kann seine ROMs und EPROMs auslesen lassen. Weiterhin wird die Möglichkeit geben mitgebrachte RCTs kostenlos auf die neueste Firmware zu aktualisieren.
Der Intel 80386 wurde im Oktober 1985 unter dem Markennamen i386 vorgestellt, war aber erst im Juni 1986 in nennenswerten Stückzahlen auf dem Markt erhältlich.
Der 80386 ist eine wesentliche Weiterentwicklung der x86 Architektur. Mit diesem Mikroprozessor wechselte Intel zur 32-Bit Architektur, so wie sie auch heute noch in allen Nachfolgemodellen bis hin zum aktuellen Core i7 zu finden ist. Der 80386 kann direkt bis zu 4 GByte Hauptspeicher adressieren und logisch im Betriebsmodus „Protected Mode“ über Segmente sogar bis zu theoretisch 64 TByte.
Chefarchitekt bei der Entwicklung des 80386 war John H. Crawford. Er war verantwortlich für die Erweiterung der 80286 Architektur und leitete die Entwicklung des Mikroprogramms für diesen Chip.
Bild: Wikimedia Commons, CC BY-SA, User Konstantin Lanzet
Im September 1985 erscheint zuerst in Spanien, dann im Januar 1986 auch in Großbritannien, der Sinclair ZX Spectrum 128. Der Spectrum 128 sieht aus wie der Spectrum+, verfügt aber über 128 KByte Arbeitsspeicher und besitzt einen neuen Dreikanal-Soundchip (ähnlich dem, der später im Atari-ST verwendet wird). Weiterhin wurde das BASIC überarbeitet (128K Basic) und der neue Speccy verfügt über weitere Anschlussmöglichkeiten, wie MIDI Ausgabe, eine RS-232 Schnittstelle und ein Monitoranschluss. An der rechten Seite befindet sich zudem nun ein großer Kühlkörper.
Mehr über Sinclair und den ZX Spectrum gibt es in diesem Beitrag.
Bild: Sinclair ZX Spectrum 128, Wikimedia, CC-BY-SA, Bill Bertram
Shipping with DHL Parcel International to the USA and Puerto Rico will generally be possible again from September 25, 2025. The following must be taken into account when placing orders: All goods are sent „Postal Delivered Duty Paid“ (PDDP) for shipments up to and including USD 800 in value (previously duty-free). Recipient pays the costs in advance with the payment of the RCT, there are no additional costs for the recipients upon delivery.
The price for the PDDP service to the USA is EUR 2 per shipment plus the levied customs duties and the fees of the service provider, the so-called „qualified party“.
Roughly calculated, this makes the RCT about 20% more expensive for US customers. In addition, the cheaper shipping as a small parcel is not yet possible and can only be sent as a standard parcel.
Original:
Due to the new U.S. customs regulations, sending gifts valued over $100 or commercial goods via regular postal mail is no longer possible until further notice. In such cases, both private and business senders can use DHL Express for shipping.
You can find official U.S. government information on the background of these changes here (Executive Order) and here (Fact Sheet).
Shipping to the USA with DHL/Deutsche Post will only be possible again once the necessary processes have been implemented. This is because the USPS, in cooperation with DHL, must collect customs fees from the recipient and forward them to US Customs.
DHL Express operates in the USA itself and is not dependent on the USPS, so it can collect and forward the fees itself.
Picture: U.S. Federal Government
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