X zum SchlieĂźen

Das [x] taucht in heutigen Benutzerschnittstellen überall auf. Mit dem [x] können Fenster, Werkzeugleisten, Tabulatoren und noch allerlei mehr geschlossen werden. Doch wieso wird das [x] verwendet und wann wurde es zum ersten Mal zu diesem Zweck verwendet?

Diese Website versucht dem Ursprung des [x] auf den Grund zu gehen. Wer glaubt, dass z.B. Microsoft Windows das [x] schon immer verwendet hat, wird ĂĽberrascht sein: Weder Windows 1.0, 2.0 oder 3.0 verwendeten dieses Symbol. Erst in Windows 95 taucht das [x] zum SchlieĂźen von Fenstern auf. Dieses ist aber nicht das erste Betriebssystem, das dieses verwendet…

Bild: Lauren Archer

Webtipp: retrospec

retrospecRetrospec sind ein Team von Programmierern, Grafikern und Musikern, die sich zusammengetan haben, um hochwertige Konvertierungen von klassischen 8 Bit-Computerspielen fĂĽr den PC und Mac erstellen.

Ăśber 50 Umsetzungen sind bereits vertreten, u.a. Klassiker wie Alien 8, Atic Atac, Attack of the Mutant Camels, Cookie, Halls Of The Things, Jet Set Willy, Klass of 99, Knight Lore, Manic Miner, Pssst!, Sabre Wulf, Splat, The Birds and The Bees.

Die Spiele können kostenlos heruntergeladen werden und enthalten keine Werbung.

Weblink: retrospec

Webtipp: Archiv mit historischen Elektronikmagazinen

Popular Electronics (Ausgabe 1, 1975)

AmericanRadioHistory ist ein riesiges Archiv mit – nach eigenen Angaben – ĂĽber zwei Millionen Seiten an historischen Dokumenten. Darunter befinden sich so bekannte Titel wie Popular Electronics oder Byte. Wer gerne einmal wissen möchte, wie in den 1970er ein Apple I, Altair 8800 (Popular Electronics 1/1975) oder IMSAI 8080 bewertet wurde, der sollte sich diese Magazine einmal ansehen.

Aufgrund der unzähligen Magazinen, die alle als PDF vorliegen, ist die Website ist eine wahre Fundgrube und auf jeden Fall einen etwas längeren Aufenthalt wert!

Bild: Popular Electronics (Ausgabe 1, 1975)

Weblink: AmericanRadioHistory

Webtipp: Die Wahrheit ĂĽber Apples erstes Schaltnetzteil

Apple IIgs Netzteil, Ken Shirriff

In der Steve Jobs Biografie von Walter Isaacson (aber auch in vielen anderen Berichten) gibt es einen Kommentar, dass Apple fĂĽr den Apple II einen neuen Typ von Netzteil, das Schaltnetzteil, erfand. Ken Shirriff hat sich diesem Mythos angenommen und die Entwicklungsgeschichte des Schaltnetzteils in seinem Blog ausfĂĽhrlich aufbereitet.

Zwar entwickelte Apple ein spezielles Netzteil für den Apple II, ein Schaltnetzteil, das sehr kompakt und ohne Lüfter auskommen musste, aber es gab sie schon seit den späten 1960ern. Apples Netzteil war aber innovativ genug, dass sie ein Patent darauf erhielten.

Bild: Ken Shirriff

Weblink: www.righto.com

Webtipp: Internet Pinball Database

Internet Pinball Database

Flipper (engl. Pinball Machines) gab es schon lange, sehr lange, vor den ersten Videospielen. Mit dem Aufkommen der ersten Videospiele schwenken dann in den 1980er viele Flipper-Hersteller auf die elektronischen Spiele um und so verschwanden die einst häufig anzutreffenden Geräte immer mehr.

Die Internet Pinball Database hat sich zur Aufgabe gemacht Daten über die heute fast verschwundenen Geräte zu sammeln und bereits Informationen von über 5700 Flippern mit tausenden von Bildern zusammengetragen. Der älteste bisher verzeichnete Flipper stammte übrigens von 1871.

Bild: Internet Pinball Database

Weblink: www.ipdb.org

„Video Games: The Movie“ – ab heute im Kino

Seit heute ist das vor einem Jahr gestartete Kickstarter-Projekt „Video Games: The Movie“ in ausgewählten Kinos zu sehen – zumindest in den USA. Der Film erzählt die Entwicklung der Videospiele von einem Nischenprodukt hin zu einer Milliarden-Dollar-Industrie.

YouTube: Video Games: The Movie (Official Trailer) , Variance Films

Produzent des Films ist Zach Braff, der den meisten wohl besser bekannt ist als „Dr. John ‚J.D.‘ Dorian“ aus „Scrubs – Die Anfänger“, aber auch ein ambitionierter Videospiel-Fan ist. Regisseur ist Jeremy Snead, der u.a. bereits fĂĽr TV-Dokumentationen und Werbekampagnen, z.B. fĂĽr Atari und Capcom Entertainment, als Regisseur tätig war. Als Darsteller treten u.a. Wil Wheaton (Wesley Crusher, Star Trek TNG), Zach Braff und Donald Faison (Dr. Christopher Turk, Scrubs – Die Anfänger) auf, aber auch alte Bekannte wie Al Alcorn, David Crane und Nolan Bushnell.

Der aus vier Teilen bestehende Film und behandelt die Geschichte, die Kultur, die Kreation und die Zukunft der Videospiele.

Links: Offizielle Website

Bild: videogamesthemovie.com

Webtipp: Every Steve Jobs Video

Every Steve Jobs VideoDiese Website bezeichnet sich selbst als „Steve Jobs largest video archive on the web“ und damit dĂĽrfte sie richtig liegen. Unzählige Videos, u.a. Keynotes und Interviews, sind sorgfältig sortiert ĂĽber YouTube abrufbar. Es gibt noch zwei verwandte (Video-)Projekte: EveryAppleAds und EveryAppleVideo.

Der Autor scheint ein wahrer Fan und Sammler zu sein: Unter SteveJobsDailyQuote sammelt er zudem auch noch Zitate von Steve Jobs. Diese Zitate zeigen, wie visionär Steve Jobs gewesen ist und geben gleichzeitig Einblicke in das „reality distortion field„, welches Steve Jobs umgab.

Ein Besuch lohnt garantiert.

Links: Website, EverySteveJobsVideo (YouTube), EveryAppleAds (YouTube), EveryAppleVideo (YouTube)

Die Websiten (everystevejobsvideo.com und stevejobsdailyquote.com) sind inzwischen nicht mehr existent und verweisen aktuell auf eine Gambling-Website bzw. ein Domain-Trading. Die Links wurden deshalb entfernt.