Webtipp: Mac vs PC Werbung

Im Rahmen der „Get a Mac“-Kampagne produzierte Apple mit Media Arts Lab ab 2006 insgesamt 66 witzige Werbefilme.

Den personifizierten Mac spielte Justin Long und als PC brillierte John Hodgman, der aber im ungleichen Vergleich der Systeme letztendlich immer der Verlierer war.

Die Website applewerbung.de hat die unterhaltsamen „Get A Mac / Mac vs. PC“ Spots gesammelt.

Bild: Apple, applewerbung.de

Webtipp: Games that weren’t

Games that weren'tGames that weren’t ist eine Website für echte Spieler und Hobby-Archäologen. Diese Website widmet sich ganz den unveröffentlichten Spielen und den Prototypen, die es nie in den Handel geschafft haben und liefert umfangreiche Informationen dazu.

Von Zeit zu Zeit findet sich auch der eine oder andere Quellcode wieder. So wurde z.B. das Ultimate Spiel The Bubbler aus dem Jahr 1987 für den ZX Spectrum von Lynsoft für den C64 konvertiert. Kurz vor Fertigstellung entschloss sich Ultimate aber dazu das Spiel nicht zu veröffentlichen, da es auf dem C64 viel zu langsam lief. Der Programmierer Matt Young hatte den Code aber nach über 20 Jahren noch auf Disketten vorliegen und zusammen mit ihm schaffte es GTW eine voll lauffähige Version für den C64 zu kompilieren und bietet diese zum Download an.

Die Website beschäftigt sich zwar hauptsächlich mit verschollenen C64 und Amiga Spielen, aber auch andere Systeme sind, wenn auch mit nur wenigen Titeln, vertreten.

Link: Games that weren’t

Webtipp: Anekdoten über die Entwicklung des Apple Macintosh

Folklore.orgAndy Hertzfeld war führendes Mitglied des ursprünglichen Apple-Entwicklungsteams und wird von manchen als Pionier unter den Softwareentwicklern angesehen. Er ist für große Teile der Macintosh-Systemsoftware verantwortlich, unter anderem den Großteil des ROM-Codes, die User Interface Toolbox, und eine Reihe innovativer Komponenten, die heute in vielen GUIs Standard sind, zum Beispiel das Kontrollfeld und Scrapbook.

Anfang 2004 eröffnete Andy Hertzfeld die Website folklore.org. Die Website enthält Dutzende von Anekdoten über die Entwicklung des ersten Macintosh. Die Geschichten wurden Dezember 2004 unter dem Titel „Revolution in the Valley“ veröffentlicht.

Bild: Software Team 1984, folklore.org

Spacewar! als Browser-Game

Über mass:werk habe ich bereits im Februar berichtet. Damals ging es um zwei Google-Simulationen im Retro-Look.

mass:werk hat aber noch mehr zu bieten, z.B. einen Spacewar! Simulator. Dieser ist so perfekt, dass er nicht nur eine einzelne Spacewar! Version simuliert, sondern gleich neun verschiedene:

  • Spacewar! 3.1 (24 Sep. 1962, Standard Version)
  • Spacewar! 3.1 Big Ships Mod (24 Sep. 1962)
  • Spacewar! 4.1f (CHM Version, 2005-2008)
  • Spacewar! 4.2 (11 May 1963)
  • Spacewar! 4.3 (17 May 1963)
  • Spacewar! 4.8 (MIT-Spacewar!, 24 Jul. 1963)
  • Spacewar! 2B (2 Apr 1962)
  • Spacewar! 2X (April/May 1962)
  • Spacewar! 3.1

Zusätzlich gibt es ein weiteres PDP-1 Demo-Programm „Snowflake“ und die o.g. Spacewar! Versionen noch einmal in einer speziellen hochauflösenden Variante.

Wer jetzt auch noch ein paar Erklärungen zur Funktionsweise von Spacewar! sucht, wird unter Inside Spacewar! fündig, und ein paar historische Informationen zu diesem frühen Spiel gibt es im 8Bit-Museum.de.

Bild: mass:werk

Google60 – Search Mad Men Style

Google Search Mad Men Style TeletypeWie hätte die Suchmaschine Google in den 1960er Jahren auf einem Fernschreiber ausgesehen? Wie hätte man sie bedient? Wer das einmal ausprobieren möchte, kann auf dieser Website seine Suche zunächst auf Lochkarten formulieren und dann zusehen, wie der Fernschreiber die gefundenen Ergebnisse ausspuckt, natürlich mit der passenden Geräuschbegleitung.

Alternativ kann Google auch im BBS Terminal Stil bedient werden, ebenfalls wieder mit passender Geräuschbegleitung.

Bild: Norbert Landsteiner, mass:werk

Filmtipp: Micro Men

Wir schreiben das Jahr 1978. Clive Sinclair hat in den Jahren davor erfolgreich Audioverstärker, Taschenrechner, ein Mini-TV und die erste digitale Armbanduhr entwickelt. Nun entwickelt Chris Curry, derzeit noch Mitarbeiter bei Sinclair Radionics Ltd, einen ersten Microcomputer-Bausatz, den MK14. Nach Streitigkeiten um einen Nachfolger, verlässt Chris Curry Sinclair und gründet zusammen mit Hermann Hauser Acorn Computer. Durch den unerwarteten Erfolg des MK14 und der neuen Konkurrenz Acorn angespornt, beginnt Sinclair damit einen günstigen Heimcomputer zu entwickeln, der zum ZX80 werden soll.

Micro Men: Chris Curry & Clive Sinclair

Micro Men: Chris Curry & Clive Sinclair

Der TV-Film Micro Men, der 2009 bei der BBC lief, erzählt die Geschichte der beiden Konkurrenten Clive Sinclair und Chris Curry und ihrer Unternehmen in den 80er Jahren. Auch wenn der Film derzeit nicht auf DVD erhältlich ist, findet man ihn zumindest auf YouTube. Sehenswert!

Bild: BBC

Webtipp: CuriousMarc zu Besuch beim Connection Museum in Seattle

CuriousMarc besuchte das Connections Museum in Seattle und wurde exklusiv durch die Ausstellung geführt. In seinem Bericht sieht man zusammengefasst alle Stadien der Entwicklung des Telefons und der dazugehörigen Vermittlungstechnik.

Video: At the Connections Museum: the insane telephone technology that led to today’s computers, CuriousMarc, YouTube

Auch wenn es in diesem Beitrag nicht um Heimcomputer oder Videospiele geht, sehenswert ist er auf jeden Fall. Wer mehr technische Detailinformationen sucht, der findet diese in den zahlreichen Videos des Connections Museums.