Level 1: Pixelkästen

Nach PONG ist der Markt nun für komplexere Heimvideospiele bereit, die eine verbesserte Grafik, satteren Sound und eine endlose Anzahl von Spielen bieten.

Channel F

Channel F - Fairchild 1976Das erste voll programmierbare Videospielsystem ist das 8-Bit System Channel F von Fairchild Camera and Instrument einer Abteilung von Exetron Consumer Products. Das System wird am 14. Juni 1976 auf der Chicago CES vorgestellt und kommt schließlich für rund US$ 170 zu Weihnachten in die Läden. Es ist auch unter dem Namen Video Entertainment System (VES) bekannt, bis Atari sein ähnlich klingendes Video Computer System (VCS) heraus bringt.

Chefentwickler des Channel F ist Jerry Lawson, der seine ersten Erfahrungen mit Videospielen darin sammelt, dass er ein Münzspiel in seiner Garage mit Namen Demolition Derby entwickelt, während er für Fairchild von 1972 bis 1973 arbeitet. Sein Entwurf nutzt den ersten kleinen Mikrochip. den F8, der bei Fairchild von Robert Noyce erfunden wird. Als sein Chef davon erfährt, wird er schließlich vor die Herausforderung gestellt, aus diesem Mikrochip ein Videospiel-System zu entwickeln.

Der „programmierbare“ Teil von Lawsons Entwurf ermöglicht, dass der Spieler nicht mit fest verdrahteten  Spielen vorlieb nehmen muss, sondern er kann diese durch Austausch von ROM-Cartridges wechseln. Die Technologie ROM Chips zu verwenden, um Spiele in Cartridges zu speichern, wurde bereits 1974 von der Firma Alpex Computer Corporation aus Connecticut entwickelt, die diese Technologie an Fairchild lizenzierten. Als Inhaber einiger wichtiger Patente im Zusammenhang mit Cartridges und Bitmapping Technologie, erzielt Alpex später seine Gewinne aus Lizenzzahlungen von fast jedem Videospielunternehmen, wie Atari, Mattel, Imagic, Activision usw. Die Cartridges für das Channel F sind große, gelbe Kassetten, Videocarts genannt. Das erste verfügbare Videocart-1 enthält sogar vier Spiele: Tic-Tac-Toe, Shooting Gallery, Doodle und Quadra-Doodle. Die PONG ähnlichen Hockey und Tennis sind als fest in die Konsole eingebaute Spiele verfügbar. Jedes Videocart wird für US$ 19,95 verkauft.

Das System wird mit einem Paar unüblichen Controllern ausgeliefert, die fest mit der Konsole verbunden sind. Sie werden wie ein Stick gehalten und besitzen an der Oberseite einen Knopf mit dem man nicht nur Steuern, sondern durch nieder drücken auch Aktionen, wie Feuern, auslösen kann. Es ist auch möglich an diesem Knopf zu ziehen. An der Konsole befinden sich einige Knöpfe mit denen das Spiel und die Spieldauer ausgewählt werden können. Es gibt auch einen Pause-Knopf, der es ermöglicht ein Spiel vorübergehend einzufrieren. Die Verwendung von Cartridges machen das Channel F 1976 zwar einzigartig, es wird aber schließlich von dem populäreren Atari VCS überholt, das im Jahr darauf veröffentlicht wird.

Space War - Fairchild 1976Tic-Tac-Toe - Fairchild 1976 1979 wird Fairchild an das Ölfeldservice-Unternehmen Schlumberger verkauft, die die Channel F Abteilung direkt weiterverkaufen an Zircon International aus Campbell, Kalifornien, einem Hersteller von digitalen Armbanduhren. Nachdem abnehmbare Joysticks hinzugefügt wurden und ein paar weitere kosmetische Änderungen durchgeführt wurden, wird es 1980 in Channel F System II umbenannt und für US$ 99,95 verkauft. Besitzer der Original Konsole können das System für US$ 69,95 erwerben. Das System II wird auch in Großbritannien als Grandstand von der Firma Adman verkauft. Zircon stellt noch 5 weitere Module her, bis das System letztendlich vom Markt verschwindet. Nur 25 Cartridges sind bis zu diesem Zeitpunkt verfügbar, obwohl durch die Technologie weit mehr möglich gewesen wäre.

Ab 1983 beginnt Zircon damit die Controller unabhängig von der Konsole als Video Command Joystick zu verkaufen. Die können mit dem Atari VCS, dem Commodore VIC-20 und anderen System verwendet werden. Es gibt auch Varianten mit eingebautem roter Dauerfeuer-Taste und einem Chrome-Ball an der Oberseite. Channel F Designer Gerald A. Lawson stirbt am 9. April 2011 an den Folgen seiner Diabetes-Erkrankung im Alter von 70 Jahren.

Ein anderer Außenseiter

RCA Studio II - RCA 1976RCA, die Ralph Baers Videospielsystem ausgeschlagen haben, blicken mit Neid auf Magnavox, als diese die schließlich die Lizenz bekommen und mit der Odyssey satte Gewinne einfahren. Ihre Antwort darauf ist das 1976 fast zeitgleich mit der Channel F erscheinende RCA Studio II, ein programmierbares System, das mit seiner s/w-Grafik nur einen knappen Schritt von PONG entfernt ist. Erst im Frühjahr 1977 wird es in großflächig in den Geschäften verkauft.

Wie die PONG Heimsysteme, ist es eine vollständige Einheit, aber mit einer eingebauten und unüblichen Tastatur, den Keypads, anstelle von Joysticks oder Drehreglern. Die Keypads des Studio II entsprechen den Keypads der späteren Intellivision; diese beiden Systeme sind die einzigen Systeme der damaligen Zeit, deren Controller 16 mögliche Richtungen erlauben. Beim Studio II werden jeweils zwei nebeneinander liegende Tasten gedrückt, um die weiteren 8 Richtungen anzuwählen. Fünf Spiele sind fest eingebaut, allerdings veröffentlicht RCA auch nur neun weitere Titel. Die meisten dieser Spiele werden von Andrew Molda programmiert. Es wird mit US$ 149,95 etwas günstiger als die Channel F Konsole verkauft, die Module kosten US$ 19,95. Da es keinen besonders großen Erfolg hat, wird 1979 die Produktion von RCA eingestellt.

Fünf Milliarden in fünf Jahren

VCS - Atari 1977Atari tritt 1975 dem Rennen der Videospielkonsolen bei. Der erste Stella-Prototyp wird von Steve Mayer und Ron Milner, entwickelt, beide Angestellte bei Ataris Consulting-Unternehmen und Denkfabrik Cyan Engineering. Ein weiterer Prototyp wird schließlich von Joe DeCuir entwickelt, der zusammen mit Jay Miner den Stella-Chip in Ataris Fertigungsstätte in Los Gatos weiter verfeinert. Jay Miner wird Jahre später den Amiga Computer maßgeblich entwerfen. Das Gerät wird Videogame Computer System oder kurz VCS getauft und erscheint schließlich gerade noch zum Weihnachtsgeschäft 1977 in den Läden.

Combat - Atari 1977Es wird mit dem Cartridge Combat ausgeliefert, das von dem ersten Stella-Programmierer Larry Kaplan, zusammen mit Joe DeCuir und Larry Wagner, programmiert wurde. Combat sollte ursprünglich sogar als fest eingebautes Spiel vertrieben werden, was aber schließlich fallen gelassen wurde. Das beigepackte Cartridge kombiniert zwei frühe Atari Arcade-Spiele: Tank von Kee Games und Ataris Jet Fighter, das 1975 in die Spielhallen kam.

Das VCS ist ausgestattet mit einem 1,19 MHz 8-bit Motorola 6507 Mikroprozessor und kostet im Handel US$ 249,95. Anfangs gehen die Designer davon aus, dass das System nur für Kampfspiele und PONG ähnliche Spiele geeignet ist, so werden gerade einmal 2 KByte für Programme reserviert. Schließlich wird dieses auf 4 KByte angehoben, obwohl es wenig Hoffnung gibt, dass Spiele diesen jemals ausnutzen werden.

Neun Cartridges werden zusammen mit dem System vorgestellt. Während der Preis der Konsole aufgrund der teuren Komponenten nur leicht angehoben werden kann, sind die Module sehr billig zu produzieren und werden für rund US$ 40 das Stück verkauft. In den ersten zwei Jahren dauert es eine Weile bis das VCS seine Nische auf dem Markt findet und dabei verliert Atari Millionen, was den Börsenkurs von Ataris Mutterkonzern, Warner Communications, extrem in die Tiefe reißt. Es gibt große Produktionsprobleme, darunter defekte Chips und Gehäuse. Der lockere Führungsstiel von Bushnell, der sich selbst als einen etwas seltsamen Manager beschreibt, führt schließlich zu Problemen mit Warner-Chef Steve Ross.

Es läuft so schlecht für das VCS, dass Bushnell während eines Atari/Warner Haushaltsmeeting dramatisch aufsteht und vorschlägt den Preis des VCS zu senken und schließlich die Produktion einzustellen. Es bleibt in Ataris Katalog, aber unter dem Druck von Warner verlässt 1978 Bushnell mit einer Millionenabfindung, aber an einigen Bedingungen geknüpft, Atari. Es gibt eine Klausel, die Bushnell untersagt in direkten Wettbewerb mit Atari zu treten, die später in einem Prozess gegen Bushnell und Sente Technologies (das Videospielunternehmen wird Frühjahr 1983 von Bushnell gekauft) von Atari zitiert wird. Atari und Bushnell kommen schließlich zu einer Übereinkunft, in dem sein frühere Firma die Rechte an allen Arcade-Spielen erhält, die Sente veröffentlicht.

Als Bushnell Atari verlässt, ändert sich die Arbeitsatmosphäre drastisch als Ray „The Czar“ Kassar die Leitung übernimmt; vorbei ist die lockere Haltung zur Arbeitskleidung und Arbeitszeit, die die „Hippies“ bei Atari zuvor genossen haben. Kassar schränkt auch die Mittel für Forschung- und Entwicklung ein, um den Gewinn zu verbessern. In diesem Jahr produziert Atari mit Hilfe einer Finanzspritze von Warner 800.000 VCS Geräte, eine sehr optimistische Anzahl an Geräten, denn der größte Teil bleibt in Ataris Lager liegen.

Space Invaders - Atari 1980 In der Zeit zwischen 1979 und 1980 erscheinen zwölf neue Spiele für das VCS, darunter eine sehr vereinfachte Version von Fußball mit je drei Spielern pro Seite und Toren. Nachdem der brasilianische Fußballstar Pele im Jahr 1980 einen Fünfjahresvertrag als Werbeträger unterschrieben hatte, ändert Atari den Namen von Soccer in Pele’s Soccer, einer der ersten Marketing-Deals mit einem Prominenten. Atari ist aber dabei den nächsten Schritt zu machen und die Videoindustrie wieder einmal umzukrempeln.

1980 lizenziert Atari als erster Videospielhersteller ein Automaten-Spiel. Es ist Warners Geschäftsführer Manny Gerard, der das enorme Potential des Spiels Space Invaders erkennt, welches ursprünglich von dem japanischen Spielehersteller Taito entwickelt und von Midway für Nord-Amerika lizenziert wurde.

Er überzeugt Warners Vorsitzenden Ray Kassar eine Lizenz zu erwerben und Space Invaders wird die erste Killer-Applikation für das VCS. Viele kaufen das System nur wegen diesem einen Spiel. Es verfügt über 112 verschiedene Spielvariationen, eingeschlossen unsichtbare Aliens, bewegliche Bunker und simultane 2-Spieler-Action. Atari verdient 100 Millionen US-Dollar, aber der Programmierer Rick Mauer bekommt gerade einmal US$ 11.000 für seine Arbeit. Er wechselt schließlich zu Ataris Arcade-Abteilung und deren vorteilhaften Bonusprogramm.

Die nächsten zwei Jahre dominiert das Atari VCS den Videospiele-Markt; der einzige Rivale ist die Intellivision von Mattel. Über 25 Millionen VCS (später überarbeitet und als Atari 2600 bezeichnet) werden verkauft. Atari erwirtschaftet über 5 Milliarden US-Dollar und wird zum dem am schnellsten wachsenden Unternehmen in der amerikanischen Geschichte. Atari verwirft auch die Tradition des saisonalen Verkaufs von Spielzeug: Atari bewirbt das Gerät das gesamte Jahr über. Während der gesamten Produktionsphase des VCS werden über 200 Spiele von über 40 Herstellern produziert, dabei werden ungefähr 120 Millionen Cartridges verkauft. Vom VCS existieren schließlich sogar über 55 kompatible Systeme weltweit. Das Unternehmen, das Warners Communications Marktanteile in den frühen Jahren des VCS hat schrumpfen lassen, ist nun für über die Hälfte der Gewinne des Mutterkonzerns zuständig.

Nachdem das VCS veröffentlicht wurde, hat der Atari Direktor Kerry Crosson eine Unterhaltung mit dem Präsidenten Joe Keenan und dem neuen CEO Ray Kassar. Seine Idee ist als Anreiz einen Bonusplan für seine Abteilung, die für die Entwicklung von Konsolen und deren Spiele zuständig ist, einzurichten. Sie vereinbaren, dass ein bestimmter Teil des Gewinns für Boni zur Seite gelegt werden; 50 Cent pro verkauftem System und 10 Cent für jedes Cartridge. Im Frühjahr des darauf folgenden Jahres, als sich das VCS mit seinen Spielen gut verkauft hatte, fragt Crosson nach dem Stand des Bonus Pools. Er bekommt von seinem Management nur als Antwort, welchen Bonus Pool er meine, ein etwaiges Abkommen für einen solchen Pool müsse ein Missverständnis von Crosson und seiner Abteilung gewesen sein. So kehrt Crosson zurück und informiert seine Abteilung darüber, dass es keine Bonuszahlungen geben wird. Diese Bekanntmachung führt zu einem massiven Aufstand in der Abteilung und zwingt den Vizepräsidenten John Ellis dazu, heimlich Bonus-Absprachen mit den Personen abzuschließen, die das Management als Schlüsselpersonal sieht. Einer der Entwickler, David Crane, sieht auf seiner Gehaltsabrechnung sein Gehalt gerade einmal von US$ 18.000 auf US$ 25.000 steigen, das gebrochene Versprechen seines Managements hinterlässt zudem einen faden Beigeschmack.

Dann, eines Tages im Jahr 1979, analysiert Crane aufmerksam ein Stück Papier mit einer Reihe von Zahlen. Es ist eine Notiz aus der Marketing Abteilung, der Teil von Atari, der nach dem Weggang des Ingenieurs Bushnell und dem Einsatz des Kaufmanns Kassar, profitierte. Die Liste, in der es um Verbrauchertechnik geht, listet die Absatzzahlen der Spiele für 1978 auf, mit dem Anteil eines jeden Spiels an den Verkaufszahlen des Unternehmens. Es ist der subtile Wunsch des Marketings an die Programmierer: Schreibt mehr Programme, wie diese am oberen Ende der Liste, als von jenem am unteren Ende. Das hat auch einen unbeabsichtigten Effekt auf Crane und seine Kollegen Larry Kaplan, Alan Miller und Bob Whitehead: Sie lernen, dass sie vier alleine für alle Top-Spiele verantwortlich sind, die 60% der Cartridge Verkäufe im Jahr ausmachen; wissend das Atari über 100 Millionen Umsatz in dem Jahr erwirtschaftete, bedeutet, dass sie alleine für 60 Millionen US-Dollar verantwortlich sind, bei einem Jahreshalt von US$ 25.000 bis US$ 30.000.

Mit diesem Beweisen treffen sich die vier mit Kassar und verlangen eine finanzielle Entschädigung für ihre Leistungen. Der CEO bewegt sich kein Stück und deutet an, dass das Schreiben von Spielen eine Teamleistung ist, auf einer Augenhöhe zusammen mit den Montagearbeitern am Fließband, die die Cartridges montieren. Kurz nach dem Austausch nimmt die Gruppe Kontakt mit einem Anwalt auf und bespricht mit diesem die Möglichkeit ihr eigenes Unternehmen zu gründen, um so Software für Spielkonsolen zu entwickeln.

Harry, Vorsicht vor den Fallen!

David Crane - Circa 1980 Dragster - Activision 1980 1979 verlassen Larry Kaplan, Alan Miller, Bob Whitehead und David Crane wegen der fehlenden Anerkennung, die Atari seinen Programmautoren zollt, das Unternehmen. Mit Hilfe ihres Anwalts schließt die Gruppe einen Vertrag mit einem früheren Geschäftsführer aus der Musikbranche Jim Levy. Mit einem Businessplan bewaffnet, der ein explosives Wachstum des Markts für Videospiele voraussagt, gründen die vier Entwickler und Levy am 1. Oktober 1979 den ersten Dritthersteller für Videospiele. Levy schlägt den Firmennamen Activision vor, eine Kombination aus „Active Television“, das Regenbogenlogo und das einzigartige Verpackungsdesign. Mit an Bord ist der Risikokapitalgeber Richard Muchmore. Mit knapp einer Million US-Dollar Risikokapital nimmt das Startup in Mountain View, Kalifornien, seine Arbeit auf.

Dragster, Cranes Umsetzung des 1977 entstandenen Atari/Kee Spiels Drag Race, wird das erste unabhängig entwickelte und veröffentlichte Spiel für das VCS und erreicht 1980 die Regale der Händler. Kurz danach erscheinen Checkers, Boxing und Fishing Derby. Im ersten Geschäftsjahr machen sie über US$ 65,9 Millionen Umsatz und erwirtschaften einen Gewinn von über US$ 12,9 Millionen. Atari startet die obligatorischen Klagen gegen das neue Unternehmen in Höhe von 20 Millionen US-Dollar aufgrund von angeblich verletzten Patentrechten und Geheimhaltungsvereinbarungen, welche die ehemaligen Atari-Angestellten unterschieben hatten. Tatsächlich geht es aber darum, dass Atari die Kontrolle über die Software, die für ihre Systeme erhältlich ist, behalten möchte. Der Videospielgigant verliert den Prozess und öffnet so die Tore für weitere Spielehersteller, die für das VCS/2600 entwickeln möchten.

Im ganzen werden 52 Spiele von Activision zwischen 1980 und 1988 veröffentlicht, wobei in jedem Spiel und auf jeder Verpackung auch die Programmautoren prominent erwähnt werden. Activision gründet das neue Eastern Design Center in New Jersey, wodurch die Brüder Dan und Garry Kitchen und John Van Ryzin hinzustoßen. Weitere Neuzugänge umfassen Carol Shaw, Stephen Cartwright und Steve Kitchen, die 1983 Activision beitreten. Mit ihren Namen und Bildern auf den Verpackungen und im Handbuch, werden die Spieleentwickler so bekannt, dass sie sogar auf der Straße nach Autogrammen gefragt werden und zusammen um die 12.000 Fanbriefe pro Woche erhalten. Am 18. Dezember 1981 schneidet Jim Levy das Band zu ihrer neuen 8.600 qm großen Fabrik in Milpitas in Kalifornien durch. Bis zum März 1982 werden dort bereits 1 Million Cartridges hergestellt.

Enduro - Activision 1983 Space Shuttle: A Journey Into Space - Activision 1983
Pitfall - Activision 1982 H.E.R.O. - Activision 1983

Einige sehr bekannte Veröffentlichungen von Activision sind:

Stephen Cartwright:
Barnstorming, Megamania (1982), Hacker (C64, 1985) und Hacker II: The Doomsday
Papers
(Atari-ST, 1987)

David Crane:
Freeway (1981), Laser Blast (1981), Grand Prix (1982), Decathlon (1983) und
Ghostbusters (1984)

Larry Kaplan:
Kaboom! (1981)

Garry Kitchen:
Keystone Kapers (1983)

Steve Kitchen:
Space Shuttle: A Journey into Space (1983)

Alan Miller:
Tennis (1981), Enduro (1983) und Robot Tank (1983)

John Van Ryzin:
H.E.R.O. (1983)

Carol Shaw:
River Raid (1982)

Bob Whitehead:
Stampede (1981) und Chopper Command (1982)

Pitfall II: The Lost Caverns - Sega 1985 Pitfall! ist David Cranes sechstes Spiel für Activision. Ein Jump’n’Run Spiel, das im September 1982 veröffentlicht wird, und von dem Möchtegern Indiana Jones Pitfall Harry handelt. Harry muss sich durch 255 ähnlich aussehende Dschungel-Bildschirme schlagen und dabei Schätze der Enarc (das letzte Wort einmal rückwärts lesen) aufsammeln. Das Spiel wird das meistverkaufte Drittherstellercartridge aller Zeiten und ist in den Videospiele Verkaufscharts für über 64 Wochen die Nummer 1. Das Spiel wird auf alle großen Konsolensysteme portiert und auch auf viele Computersysteme.

1984 erscheint der Nachfolger Pitfall II: Lost Caverns. 1985 bringt Sega sogar eine Automatenumsetzung von Pitfall Harry heraus. 1994 erscheint Pitfall: The Mayan Adventure für den PC, NES, Sega Genesis und weitere Systeme. Für die Playstation kommt 1998 Pitfall 3D: Beyond The Jungle auf den Markt. 2001 wird Pitfall von Pipe Dream Interactive für den Game Boy Advance umgesetzt. Natürlich gibt es auch eine Umsetzung für Apples lukrative iOS-Plattform. Der Entwickler Blast Furnace nennt diese schlicht Pitfall! Pitfall Harry erscheint in den ganzen Jahren auch kurz auf dem TV-Bildschirm, in Ruby Spears Zeichentrickserie Saturday Supercade aus dem Jahr 1983, die auf CBS für zwei Jahre läuft. Zwar sind Harry und Pitfall! nur im ersten Jahr in der Show vertreten, aber für David Crane hat sich Pitfall bis dahin schon ausgezahlt: Er verkaufte bis 1984 mehr als 6 Millionen Kopien seines Spiels.

Pitfall 2: The Lost Caverns - Activision 1984Activision beendet im März 1983 sein bestes fiskalisches Jahr mit Einnahmen von über 157 Millionen Dollar. Das Unternehmen veröffentlicht fünf weitere Videospiele, von denen jedes über eine Million Mal verkauft wird. Im Monat darauf geht Activision an die Börse und gibt vier Millionen Aktien im Wert zu je US$ 12 aus. Leider laufen die darauf folgenden drei Monate nicht nur für Activision sehr schlecht, sondern für die gesamte Videospielbranche, was zu einem Verlust von US$ 6 bis 10 Millionen vor Steuern führt, worauf sich der Aktienkurs halbiert und schließlich sogar auf unter US$ 2 fällt. Daraufhin werden auch noch die obligatorischen Sammelklagen von enttäuschten Anlegern eingereicht.

Imagic betritt das Schlachtfeld

Inspiriert durch den großen Erfolg den Activision in seinen frühen Jahren genießt, wird 1981 Imagic mit Sitz in Los Gatos der zweite Software-Dritthersteller. Die ehemalige Atari Vize-Präsident Bill Grubb gründet das Unternehmen am 17 Juli 1981 mit Hilfe eines Businessplans von über 2 Millionen US-Dollar. Mit bei der Gründung dabei sind Dennis Kobel, der 1976 einer der ersten Programmierer bei Atari war, und Jim Goldberger und Brian Dougherty. Dougherty fragt auch noch Pat Ransil, ein Kommilitone aus seiner Zeit bei U.C. Berkeley. Imagic verfügt über ursprünglich 10 Demon Attack - Imagic 1982Angestellte, hauptsächlich frühere Atari und Mattel Mitarbeiter.

Unter den Mitarbeitern befindet sich auch Rob Fulop, der 1979 von Atari im Alter von 21 Jahren angestellt wird und 1980 für das Atari VCS Night Driver und für die Atari 400/800 Computer eine Umsetzung von Space Invaders programmiert. 1981 ist er für die großartige Umsetzung von Missile Command verantwortlich. In diesem Jahr verlässt er Atari und wechselt zu Imagic, wo Fulop Demon Attack entwirft, das 1982 veröffentlicht wird und das bestverkaufteste Cartridge mit über 1 Millionen Einheiten und Umsetzungen für zahlreichen Konsolen und Computern für Imagic wird.

Rob Fulop - Circa 1997Es gibt nur ein Problem mit Demon Attack, es ähnelt sehr dem 1980 entstandenen Pheonix von Amstar Electronics, was von Centuri für den amerikanischen und von Taito für den japanischen Markt lizenziert wurde. Atari als weiterer Lizenznehmer für die Umsetzung auf sein VCS verklagt 1982 Imagic wegen dieser Phoenix-Portierung, was schließlich vor Gericht ausgefochten wird und in einer außergerichtlichen Einigung endet.

Fulop entwickelt auch einige neue Spielideen, wie Cosmic Ark, das er mit dem Spiel Atlantis verknüpft. Es zählt als erste Fortsetzung eines Videospiels: Wenn Atlantis am Ende zerstört wird, gilt es mit der Arche von Cosmic Ark die Überlebenden zu retten.  Auch das weniger bekannte Fathom wird von Fulop erdacht und das unglaublich seltene Rubik’s Cube Spiel mit Namen Cubicolor.

Pheonix - Atari 1982Auch Bob Smith gehört zu den ersten Mitarbeitern, der für Imagic das VCS Video Pinball schreibt und weitere Titel, wie Riddle of the Sphinx und Dragonfire. Imagic expandiert und hat schließlich eine Belegschaft von 250 Personen mit Verkäufen von US$ 125 Millionen. Um nicht von anderen Spieleherstellern übertroffen zu werden, zieht Imagic 1982 in eine 11.500 qm große Büro- und Produktionsstätte. Ihr Plan ist es, nicht nur für das Atari VCS zu entwickeln, sondern auch Cartridges für die Intellivision, Odyssey 2, sowie Ataris 8-Bit Computer.  24 Spiele werden veröffentlicht, bevor Imagic  1986 aufgelöst wird. Ein weiteres Opfer des großen Videospielecrash.

Activision überlebt den Crash durch geschicktes Wechseln zum wachsenden Heimcomputer-Markt. Sie starten 1983 mit der Konvertierung von Carol Shaws und Larry Kaplans Kaboom! für die Atari 400/800 Heimcomputer. 1988 ändert Activision ihren Namen in Mediagenic und unter diesem neuen Namen erscheint ihre erste Unterhaltungs-CD-ROM, The Manhole, für den Apple Macintosh. Nach einem Verlust von über 60 Millionen US-Dollar, wird dieses Abenteuer schließlich fallen gelassen und später im selben Jahr kehrt die Firma wieder zu ihrem alten Namen Activision mit Bobby Kotick am Steuer zurück.

Expander - Unitronics 1983 Das VCS wird auch für zahlreiche Dritthersteller interessant, die Zusatzhardware entwickeln. Der SuperCharger wird vom ehemaligen Atari Mitarbeiter und PONG Entwickler Robert Brown entworfen und von der Arcadia Corp., deren Mitbegründer er zusammen mit Alan Bayley und Craig Nelson ist, vermarktet. Die Arcadia Corp. muss sich aber aus lizenzrechtlichen Gründen mit der Arcadia 2001 von Emerson Electronics schon kurze Zeit später umbenennen und so wird die Erweiterung als Starpath SuperCharger bekannt. Der SuperCharger kostet US$ 44,95 und sieht wie ein übergroßes Cartridge aus, welches zusätzliche 6 KByte RAM bereit stellt. Die Erweiterung wird mit einem Kassettenrekorder verbunden und erlaubt es Starpath Videospiele von Kassette zu laden, zum Preis von US$ 14,95 pro Spiel. Die Ladezeit beträgt knapp 30 Sekunden. Das Spiel Phaser Patrol, eine erweiterte Version des populären Spiels Star Raiders für Ataris 400/800 Computer und später dem 2600, wird dem SuperCharger beigepackt. Es werden noch andere Spiele, wie Escape from the Mindmaster und Communist Mutants from Space, von Starpath veröffentlicht. Starpath wird schließlich von Epyx aufgekauft.

Einige Unternehmen versuchen auch Computererweiterungen wie Keyboards und Speicherperipherie zu entwickeln. Sogar Atari verspricht eine Erweiterung, die in den 2600 Erweiterungsport gesteckt wird und dem Benutzer ein Keyboard mit 56-Tasten und 8 KByte RAM, der bis auf 32 KByte erweiterbar ist, zur Verfügung stellt. In My First Computer ist auch Microsoft BASIC eingebaut und es gibt die Möglichkeit einen normalen Kassettenrekorder anzuschließen. Ein Drucker und ein Modem werden ebenfalls für die Erweiterung im Herbst 1983 versprochen, aber dann auf unbekannte Zeit verschoben, nachdem Atari die XL Reihe einführt. Der günstigste Computer in dieser Reihe ist der 600 XL, der nur etwas teurer als die Computererweiterung für das 2600 verkauft wird.

Den geplanten Entex Piggyback Colour Computer zeichnet aus, dass er über ein Keyboard mit 70-Tasten verfügt, aber anders als der Name suggeriert, sitzt der Gerät vor den VCS. Die Erweiterung ist aber mit nur 3 KByte RAM unterdimensioniert. Für die Erweiterung benötigt man eine weitere Erweiterung, die dann 16 KByte RAM und einen Kassettenrekorderanschluss zur Verfügung stellt.

Es werden noch weitere Tastaturerweiterung angekündigt, wie der UnitronicsExpander (16 KByte RAM), aber nur Spectravideos Compumate (2 KByte RAM) schafft es 1983 aus dem Prototypenstatus hinaus in die Geschäfte, um nur kurz darauf zusammen mit dem Videospielemarkt in der Versenkung zu verschwinden.

Gameline Master Module - CVC 1983 Eine der interessanteren und erfolgreicheren Firmen unter den Dritthersteller ist die Control Video Corporation (CVC) mit dem Service Gameline. Gegründet wird die CVC vom Visionär für Online Informationstechnologie William F. Von Meister, der im Juni 1979 bereits den ersten kommerziellen Online-Service The Source ins Leben gerufen hatte. Sein neues Unternehmen bietet an, Spiele für das VCS über die normale Telephonleitung mit einem 1200 Baud Modem zu übertragen. Diese werden in einem speziellen Cartridge, das Master Module, gespeichert, das an die Telefonleitung angeschlossen wird. Nachdem man sich in das System eingewählt hat, kann man aus 30 Spielen, die jeden Monat angeboten werden, auswählen. Das Cartridge kostet US$ 49,95 und Pac-Man - Atari 1981 muss einmalig für US$ 15 freigeschaltet werden. Für eine Stunde spielen betragen die Gebühren US$ 1, wobei Benutzer sich ein Spiel zuvor ansehen können, bevor sie dafür bezahlen.

Es ist die erste Stufe eines geplanten, umfangreichen Mailbox-Systems für das VCS mit E-Mail, News und Homebanking. Die Datenverbindung hat auch das Potential für landesweite Videospiel Wettkämpfe. Das System startet Mitte 1983, aber Uneinigkeiten bei den Lizenzabkommen mit den meisten großen Spieleherstellern, darunter Atari, verbieten, dass viele der 2600 Spielehits für dieses System verfügbar sind. Bevor der große Videospiel-Crash 1983/84 das ganze Geschäft zunichte macht, bringt Von Meister Marc Seriff und Steve Case noch in dem Unternehmen unter. Schließlich ändert das Unternehmen 1985 unter Steve Case seinen Namen in Quantum Computer Services und den Online Service in QuantumLink, einen Onlinedienst für amerikanische Benutzer des Commodore 64. 1988 erfolgt die Umbenennung in America Online (AOL). Von Meister kann an den Milliarden Dollar Erfolg von AOL nicht mehr teilhaben: Er stirb 1995 im Alter von 53 Jahren an Krebs.

2600jr. - Atari 1985 Atari schlachtet das System aus, wie es nur geht, und versucht das Altern des VCS mit einigen Änderungen, aber immer noch der gleichen Technologie, hinauszuzögern. Funk-Joysticks, Spracherkennung und sogar ein System zur Kontrolle per Gedanken werden entworfen, bleiben aber meist Prototypen und nie veröffentlicht. Zumindest die Funk-Joysticks schaffen es auf den Markt, sind aber störanfällig und aufgrund der Große recht unhandlich.

Das VCS wird 1982 in Atari 2600 umbenannt und Pac-Man als kostenlos mitgeliefertes Spiel bringt das VCS/2600 wieder unter die meist verkauften Systeme. Mit Pac-Man im Titel, werden über 10 Millionen Kopien verkauft. Während die Verkaufe wieder Rekorde brechen, ist offensichtlich, dass das Spiel nur ein Schnellschuss war und Kritiker bezeichnen es als Katastrophe.

Aufgrund der sehr viel besseren graphischen Fähigkeiten der ColecoVision beschleunigt Atari die Entwicklung des technisch überlegenden 5200 Supersystem. Als Jack Tramiel im Sommer 1984 die angeschlagene Consumer-Abteilung von Atari kauft, bringt er im Jahr darauf noch eine überarbeitete Version des 2600 heraus, das 2600jr für US$ 50. Die Produktion läuft bis Ende 1991 und macht das Atari VCS zu dem langlebigsten Heimvideospiel-System in der Geschichte.

Wallruss - uWink.com 1999 Nolan Bushnell kauft bereits im Juni 1977 das Chuck E. Cheese’s Pizza Time Theatre Konzept von Warner für US$ 500.000. Die Idee dazu hatte er im Jahr davor als Ataris Umsätze noch stiegen und Atari ein erstes Restaurant testweise in San Jose eröffnete. Nach seinem Weggang von Atari baut er die Fastfoodkette weiter aus, die als Konzept neben dem Fastfood auch Automatenspiele in einem familienfreundlichen Ambiente anbietet. Bushnell vergibt auch erfolgreich Lizenzen an Franchise Unternehmen, wodurch auch Showbiz Pizza Place entsteht. Nach dem Absturz der Videospielindustrie 1984 muss auch Chuck E. Cheese bei einem Verlust von US$ 15 Millionen Insolvenz anmelden. Die Kette, die an 250 Standorten vertreten ist, wird schließlich von Bob Brock übernommen und in dessen Kette Showbiz Pizza Place eingegliedert.

Bushnell gründet auch das Innovationszentrum Catalyst Technologies Venture Capital Group, zu denen weitere kleinere Unternehmen gehören, wie Androbot, die Topo produzieren, den weltersten persönlichen Roboter für zu Hause zu einem Preis von US$ 1595. Es wird zusätzlich noch ein Apple II oder II+ Computer benötigt, um den Roboter zu programmieren. Axlon ist ein weiteres Unternehmen an dem Bushnell beteiligt ist. Es produziert neben vielen erfolgreichen Produkten, wie einem Bär, der gesprochene Worte wiederholt, auch zwei Spiele für das Atari 2600. Das Unternehmen wird schließlich zum größten Teil von Hasbro aufgekauft. Am 1. Juli 1999 gründet Bushnell die Internetfirma uWink.com, die sich versucht mit verschiedenen Produkten auf dem Markt zu behaupten, darunter ein interaktives Restaurant, bei dem Gäste ihr Essen über einen Bildschirm bestellen können. Die drei ab 2006 eröffneten Restaurants (Woodland Hills, Hollywood und Mountain View) sind seit 2008 aufgrund der Wirtschaftskrise wieder geschlossen.

Im April 2010 wird Bushnell von Atari eingeladen. Ihm wird vorschlagen als Mitglied des Aufsichtsrats und Berater im Unternehmen zukünftig tätig zu sein, was Bushnell annimmt. Im Jahr 2013 muss Atari Insolvent anmelden. Bushnells jüngstes Unternehmen ist Brainrush, das 2012 durch Risikokapital gegründet wird. Es entwickelt Lernsoftware, die sich an den Lernenden anpasst und dieser einen Stoff so schneller erlernt.

Nolan Bushnell - circa 1999 Ataris Beitrag mit dem VCS/2600 an der modernen Videospiele-Landschaft darf nicht unterbewertet werden. Auch wenn wir aus heutiger Zeit leicht verwundert auf die klotzige Bildschirmgrafik und die limitierte Anzahl von Farben zurückblicken und uns fragen, wie ein solches Gerät einen derartigen Erfolg gehabt haben konnte, dürfen wir nicht vergessen, dass es dieses Gerät zusammen mit den trickreichen Programmieren, die die Technik optimal ausreizten und so mit die besten Spiele aller Zeiten entwickelten, war, das die Videospiele an die Spitze des Unterhaltungsmarkts brachte.

Danksagungen & Links

Einige Bilder und Informationen stammten aus folgenden Quellen:

Robert Jung’s Electric Escape – www.digiserve.com/eescape
Atari Gaming Headquarters – www.atarihq.com
Retromags – The Vintage Video Game Magazine Archive – www.retromags.com
The Atari History Museum- www.atarimuseum.com
Design case history: the Atari Video Computer System – 1984 IEEE Spectrum article – http://www.atarimuseum.com/videogames/consoles/2600/Atari_case_history.html
Atari – From Cutoffs to Pinstripes, by Steve Bloom – www.landley.net/history/mirror/atari/museum/cut2pin.html
The Video Game Museum – www.vgmuseum.com/
El Atari 2600 celebra su 30 cumpleanos | Empresuchas – www.empresuchas.com/el-atari-2600-celebra-su-30-cumpleanos
The Cover Project – www.thecoverproject.net/index.php
The Arcade Flyer Archive – Jet Fighter – flyers.arcade-museum.com/?page=flyer&db=videodb&id=540&image=1
InfoWorld, “Q&A: David Crane”, by Jim Bartimo, pg. 84, Mar. 12, 1984 – books.google.ca/books
variety.com, “Leonardo DiCaprio to play with ‘Atari’”, Jun. 8, 2008
Money for Breakfast, Fox Business Channel, 2007 Bushnell interview
CompuMate image and information courtesy of the Spectravideo Compumate page at Old Computers
Image of uWink facade from Chika‘s Flickr photostream
Photo of Nolan Bushnell glancing to his left from kandinski‘s Flickr photstream
Image of the Gameline Master Module and box courtesy of Atari Mania
InfoWorld, “Atari: From Starting Block to Auction Block”, by Giselle Bisson, pg. 52, Aug. 6, 1984
Electronic Games, November 1983, Hotline Article “Atari, Bushnell Bury Hatchet”, pg. 12
MetroActive News and Issues | Nolan Bushnell – www.metroactive.com/papers/metro/09.16.99/cover/bushnell2-9937.html
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Space Invaders - Atari 1980

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