Commodore

17 Millionen C64 weltweit…

Commodore: Die Vorgeschichte…

Jack TramielDer Gründer von Commodore, Jack Tramiel, wird in Polen geboren. Als Jude kommt Tramiel, während des 2.Weltkriegs, in ein Konzentrationslager; er überlebt die sechs Jahre Zwangsarbeit und wandert schließlich in die USA aus. Da die Jobangebote in den USA zur damaligen Zeit für die zahlreichen Einwanderer sehr spärlich sind, tritt er zunächst der US-Armee bei. In Fort Dix zeigt sich sein wahres Talent: Er repariert die alte Schreibmaschinen, die dort eingesetzt werden. Nach seiner Zeit als Berufssoldat, eröffnet er 1950 einen kleinen Laden in der Bronx, New York, den er ein paar Jahre betreibt, bei stetig wachsendem Umsatz.
Commodore PR-100
Tramiel ist aber schon jetzt durch und durch ein Geschäftsmann und schließlich unterschreibt er einen Vertrag, um für eine Firma in Totonto, Kanada, Schreibmaschinen zu bauen. Er zieht 1958 nach Kanada und gründet seine eigene Vertriebsfirma. Addiermaschinen sind zu diesem Zeitpunkt sehr erfolgreich und so will er ebenfalls eine Addiermaschine herstellen. Dieses Wagnis ist aber so erfolgreich, dass er 1962 noch eine weitere Firma gründet. Er nennt sie: Commodore Business Machines, Canada.

Commodore braucht aber nicht lange, um in Schwierigkeiten zu kommen. Nachdem er einen Hersteller mechanischer Schreibmaschinen übernommen hatte und später noch eine Möbelfirma, ist das Unternehmen Anfang der 60er Jahre der größte Büromöbelfabrikant Kanadas. 1962 geht Commodore, mit Jack Tramiel als Präsident, an die Börse. 1965 wird Jacks Partner C.Morgan wegen zweifelhafter Geschäftspraktiken angeklagt und das gesamte Unternehmen gerät in die roten Zahlen. Zwar ist man von Jack Tramiels Unschuld nicht ganz überzeugt, es fehlen aber die Beweise, um ihn ebenfalls anklagen zu können. Es ist dem rechtzeitigen Eingreifen von Irving Gould zu verdanken, dass Commodore weiterbesteht. Gould investiert 400.000 USD in Commodore durch den Kauf von 17% der Aktien; im Tausch dazu übernimmt er den Vorsitz (Chairman) der noch jungen Firma.

In dieser Zeit geht der Markt für Addiermaschinen kaputt, da Japan diesen mit billigen mechanischen Addiermaschinen überflutet. Jack geht nach Japan, um sich bei der Konkurrenz umzusehen. Dort findet er etwas, was ihn sehr interessiert… Japan ist im Rausch eines kleinen Geräts, dem elektronischen Rechner! Tramiel kehrt zurück und richtet das Hauptaugenmerk auf die Produktion dieser neuen Geräte. Das Geschäft blüht!

Commodore fertigt 1969 den ersten amerikanischen Taschenrechner. Dieser ist, obwohl er mit einem Preis von ca. DM 450 nicht gerade billig ist und nur die vier Grundrechenarten beherrscht, enorm erfolgreich. Aber andere Firmen, wie Texas Intruments und Sinclair, brauchen nicht lange, um schnellere und billigere Geräte in höherer Stückzahl zu fertigen. Um 1976 schlägt Commodore zurück, indem mehrere kleinere Elektronikunternehmen aufgekauft werden, die der Firma Zugriff auf neue Technologien geben. Eines schönen Tages, rät ihm einer seiner Techniker von den einfachen Rechnern Abstand zu nehmen und Desktop-Computer zu entwickeln (in dieser Zeit sind Computer bisher nur ein Hobby für reiche Leute). Jack stimmt zu und 1977 feiert der PET seine Geburt.

MOS Techologies KIM-1 und Commodore PET

Commodore KIM-1Doch die Entwicklung des PET war leichter gesagt als getan. Keine Firma hatte bisher große Erfahrungen mit der neuen Halbleitertechnologie. So muss nochmal 3 Mio. USD Risikokapitel von Irving Gould aufgetrieben werden, mit dem CBM 1976 unter anderem MOS Technologies für 800.000 USD aufkauft (zuvor hatte MOS Technologies schon die meisten Chips für Commodore produziert). MOS Technologies folgen weitere Firmen: Frontier, ein Hersteller von CMOS-Chips in LA und MDSA, ein Produzent von LCD-Displays. Aus steuerlichen Gründen zieht der Firmensitz von Commodore auf die Bahamas und das Hauptquartier nach Costa Mesa in Kalifornien.

Commodore verfügt mit der Firma MOS Technologies nun über einen leistungsstarken Partner. Chuck Peddle (der übrigens auch noch sehr viel später Tandon gründet) ist schon bei Motorola an der Entwicklung des 6800 beteiligt gewesen und gründete später das aufgekaufte Unternehmen MOS Technologies, das den 6502 entwickelte. Diese neue CPU kostete erheblich weniger als die Konkurrenz-CPU 8080 von Intel.

MOS Technologies hatte schon den KIM-1 gebaut, der ursprünglich die Entwicklungsingenieure unterstützen sollte, dann aber doch für US$245 komplett aufgebaut verkauft wurde.Vorgestellt wurde er 1976 in der April Ausgabe des Byte Magazins auf Seite 14. Der Einplatinencomputer besaß gerade einmal 1 KByte statisches RAM, ein Kassetteninterface, eine 6-stellige 7-Segment-Anzeige und ein 23-Tasten-Folienkeyboard. Trotz der sehr einfachen Ausstattung war der KIM-1 aufgrund des relativ geringen Preis (heute, 2014, entsprechen die 245 US$ ca. 1000 US$ oder 750 EUR) als Alternative zum teureren MITS Altair, der bereits ein Jahr zuvor auf den Markt kam, interessant.

Commodore PET 2001
Der Commodore PET (Personal Electric Transactor) ist ebenfalls eine Entwicklung von MOS Technologies. Es ist ein komplettes System mit integriertem Keyboard, Monitor und Kassettenrekorder. Noch während der Entwicklung kommt MOS Technologies in finanzielle Schwierigkeiten, so dass sie den PET nicht mehr selbst vermarkten können. Nach dem Aufkauf durch Commodore wird der PET unter dem Markennamen Commodore vermarktet und kommt ungefähr zur selben Zeit wie der Apple II auf den Markt. Mit 8 Kbyte Arbeitsspeicher kostet der PET stolze 800 USD.

Anfangs ist die Nachfrage nach dem PET recht groß, aber aufgrund einiger erheblicher Mängel (z.B. einer fehlerhaften Laderoutine im Betriebssystem und teurem Support) wird er von dem populäreren Apple, der einfacher zu erweitern ist, und dem Tandy TRS-80 überschattet und wird so nicht zum Marktführer; obwohl gleich mehrere, verschiedene Modelle hergestellt werden (verschiedene Tastaturen, Gehäuseformen usw.). Interessanterweise besitzen die ersten PET auch noch das komplette Monitorprogramm des KIM-1 im ROM.

Aufgrund eines Copyright-Streites muss Commodore den PET in CBM umbenennen. Die CBM-Serie wird als direkter Nachfolger zum PET auf den Markt gebracht. Aber auch diese hat mit dem 3000er und 4000er Modellen nur mäßigen Erfolg. Erst der 8000er wird in größeren Stückzahlen verkauft. Die geringen Veraufszahlen des PET sind aber schnell vergessen, als 1981 der VIC20 sehr großen Anklang findet.

Commodore VIC20/VC20 und VC10

Commodore VIC 20
1980 teilt Tramiel die Entwicklungsabteilung in einen professionellen Zweig und einen Heimcomputerzweig auf. Die Heimcomputerabteilung bringt 1981 den VIC 20 auf den Markt. Er ist der erste CBM-Rechner der Farben darstellen kann, aber ansonsten einen Rückschritt zu der CBM 8000er Serie darstellt. Der VIC20 wird in Deutschland als VC20 und in Japan als VIC-1001 verkauft. Ursprünglich sollte er unter demselben Namen auch in Deutschland verkauft werden, aber aufgrund der mißverständlichen Aussprache von “VIC” wurde dann doch lieber “VC20″ gewählt.

VC 20Der VIC-20 besteht praktisch nur aus einer Hauptplatine mit Keyboard und wird am Fernseher (wie ein derzeitiges Heimvideospiel) angeschlossen. Als Prozessor wird der 6502, wie schon beim PET und später auch bei dem Nachfolger, dem C64, eingesetzt. Er verfügt über 5 KByte RAM und ist mit $300 (ca. DM 1000) relativ billig. Er wird in großen Stückzahlen hergestellt, da die Käufer mittlerweile die Flexibilität der Heimcomputer schätzen gelernt haben. Immerhin können sie mit den Geräten ihre eigenen Programme erstellen. Der VIC 20 verkauft sich zwar hervorragend (bis 1985 ca, 500.000 Stück), ist aber in seiner Leistung zu sehr beschränkt. Die Anwender wollen schnell mehr und so kommt 1982 der C64 auf den Markt.

Commodore MAX
Nach dem VIC 20 erscheint in Japan noch der Commdore MAX (in den USA als Ultimax und in Europa als VIC-10 bzw. VC-10 in Deutschland).  Dieser erscheint zwar nach dem VIC 20, ist aber dennoch kein Nachfolger, sondern vielmehr eine sehr abgemagerte Version des C64 (er wird für ca. ein Drittel des Preises eines C64 angeboten). Der Max setzt den gleichen Chipsatz wie der C64 ein (6510, VIC-II, SID), besitzt aber nur 4,0 kByte RAM und 0,5 kByte Farbspeicher. Das Basic ist nicht im ROM verfügbar, sondern auf einem Cartridge gespeichert. Bis auf ein paar Einzelgeräte ist der Commodore MAX nur auf dem japanischen Markt erhältlich gewesen.

Der C64

Commodore C64
Auf der CES 1982 wird der C64 vorgestellt und Commodore knackt den Jackpot. In nur zwei Jahren nach Markteinführung, bricht Commodore alle Rekorde mit 4 Mio. verkauften Rechner weltweit und sogar bis heute ist der C64 der bestverkaufte Heimcomputer mit über 17 Millionen Geräten.

Von außen sieht der C64 wie der VIC 20 aus: Ein geschlossenes Tastaturgehäuse – diesmal in braun (das des VIC war hell-beige). Auch die Tastatur ist wieder mit Grafiksymbolen überseht, u.a. Symbole für Spielkarten und verschiedenste Rahmenelemente. Der Gehäuseform wegen, wurde der C64 auch oft als Brotkasten oder Nackenrolle bezeichnet. Als Prozessor setzt Commodore den 6510, der bis auf ein paar andere Details praktisch ein um ein I/O Port erweiterter 6502 ist. In der PAL Version wird der Prozessor mit 985 KHz getaktet, die US Version läuft mit 1 MHz etwas schneller.

Der C64 verfügt über eine höhere Auflösung, mehr Farben und besitzt standardmäßig 64 KByte RAM, von denen knapp 38911 Bytes für BASIC Programme zur Verfügung stehen. Der VIC-II (Video Interface Chip) kann bis zu 320 x 200 Pixel (bzw. 40 x 25 Zeichen) in 16 Farben darstellen. Zusätzlich unterstützt der Chip – wichtig für Spiele – acht Sprites in der Größe von 24×21 Pixel (oder 12×21 Pixel bei mehr als zwei Farben). Ein weiteres Highlight ist der SID (Sound Interface Chip), der erste selbstentwickelte Soundchip in einem Heimcomputer. Er kann drei unabhängige Audiokanäle mixen und ausgeben. Der Entwickler, Bob Yannes, baute in diesen sogar Funktionen teurer Profi-Synthesizer ein, u.a. drei Oszillatoren, vier teilweise kombinierbare Wellenformen pro Oszillator, drei kombinierbare Filter, Hüllkurven, ein Audio-Eingang.

Commodore C64C
Im Mai 1986 folgt der C64C (in Deutschland der C64-II), der sich vom C64 nur durch ein flacheres Keyboard unterscheidet. Im Dezember 1986 sind 1.000.000 C64 in Deutschland verkauft; deshalb bringt Commodore eine auf 200 Stück limitierte Edition von goldenen C64 heraus. Die dritte Generation von C64 nennt sich C64G und erscheint August 1987. Er verfügt wieder über das alte (aber diesmal helleres) Gehäuse, aber innen befindet sich nun eine kleinere, höher-integrierte Platine.

1988 erscheint nochmals eine Version des C64, die aber nur von ALDI verkauft wird (es ist also nicht neu, dass ein Lebensmittelhändler Computer verkauft). Auch dieser besitzt das alte Gehäuse, welches aber etwas dunkler ist als das vom C64G. Auf der Unterseite trägt er die Typenbezeichnung C64 (und nicht C64G).

Commodore C64gs
Ein Jahr später, 1989, bringt Commodore den C64GS auf den Markt, einen C64 als Spielkonsole (Games System), so wie es Jahre zuvor mit dem Commodore MAX geplant war. Es ist ein vollständiger C64, nur ohne Tastatur, der ausschließlich Cartridges als Speichermedien einsetzt. Offiziell wird der C64GS nur in Großbritannien vertrieben und ist kommerziell nicht besonders erfolgreich.

SX-64, C264/Plus-4, C16, C116 und LCD-Laptop

Commodore SX64
Nach einiger Zeit entwickelt Commodore weitere, erweiterte Ausgaben des C64. 1983 ist es der SX-64, eine portable Ausgabe (17kg) des C64 mit einem eingebautem Monitor & Diskettenlaufwerk. Der Rechner erscheint in den USA im Dezember 1983 zum Preis von US$ 995 und ist in Deutschland ab dem Frühjahr 1984 für knapp 3.000 DM erhältlich. Er wird aber nur in geringen Stückzahlen verkauft, insgesamt etwas über 49.000 Geräte. Der SX-64 bietet aber ansonsten die gleichen Features wie der C64, bis auf die fehlenden Datasette- und HF-Anschlüsse.

Ursprünglich sollte ein Doppel-Diskettenlaufwerk in das Gerät eingebaut werden und auf der Summer CES (Consumer Electronics Show) 1983 in Las Vegas stellte man auch einen entsprechend ausgestatteten Prototyp vor. Die anfangs gewählten Bezeichnung Commodore Double Drive Executive 64 wird kurz DX-64. Der DX-64 wird aber nie veröffentlicht, es bleibt beim Prototypen. Anstatt dessen, wird auf der Winter CES das Gerät aus Kostengründen mit nur einem Diskettenlaufwerk unter dem Namen SX-64 (Single Drive Executive 64) vorgestellt. Ein drittes Gerät, der SX-100, welches mit nur einem Schwarz-Weiß-Monitor ausgestattet ist, kommt über das Prototyp-Stadium nicht hinaus.

Commodore Plus/4
1984 werden von Commodore auch noch weitere neue Rechner angekündigt, u.a. der C264 und C364. Der C264 erscheint aber schließlich als Plus-4. Der C364 sollte ein C264 mit eingebautem Sprachsynthesizer (260 Worte Standard, wobei weitere zuladbar sind), Tastatur mit abgesetztem Ziffernblock und einem ROM von 128 KByte statt 64 KByte werden. Er wird aber nie auf den Markt gebracht. Die neuen Rechner verfügen über einige integrierte Programme: Easycalc, Superscript, Magic Desk und Logo. Das Basic liegt nun in der Version 3.5 vor und wurde durch Befehle zur Grafik- und Soundprogrammierung erweitert. Leider sind die Computer nicht zum VC20 oder C64 kompatibel und haben so keinen nennenswerten Erfolg. Trotz der schlechten Verkaufszahlen entwickelt Commodore noch den C232. Als kleiner Bruder des C264 besitzt er nur halb soviel Speicher und keine integrierten Anwendungsprogramme. Der Rechner wird probeweise aber nur an wenige Entwickler abgegeben und nie in Serie produziert.

Commodore C16
Ende 1984 sollen der C16 und C116 dem C64 als kleinere, preiswertere und wesentlich billiger zu produzierende Modelle zur Seite stehen. Intern besteht z.B. der C16, neben dem Prozessor, fast nur aus einem einzigen Chip, dem TED, der für Video-, Sounderzeugung und I/O zuständig ist. Da die Geräte, wie der C264/Plus-4, nicht kompatibel zum C64 sind, bleibt der Erfolg recht bescheiden. Beide Rechner verfügen auch nur über 16KByte RAM und der C116 besitzt nur noch eine “Radiergummitastatur”.

Commodore LCD
1985 erscheint auf der CES in Las Vegas noch ein Laptop mit LCD-Display (nicht grafikfähig), das aber sehr unbekannt geblieben ist, da Commodore es nie offiziell verkauft hat.

Für den C64 und C16/116 denkt sich Commodore auch als erste Firma ein Wertmarken-Rücknahmesystem aus, mit der die umweltgerechte Rücknahme des Rechners gewährleistet werden sollte. Für 65,- DM wurde eine Marke für die Entsorgung des Rechners und für 95,- DM eine Marke für den Monitor angeboten. Angeblich verkaufte Commodore ganze 3 Marken.

Der C128(D)

Commodore C128D
Der letzte 8bit Rechner ist der C128, der im Januar 1985 erscheint. Er bietet ein neu gestaltetes Gehäuse (weiß mit abgeschrägtem Keyboard) und besitzt 128KByte Arbeitsspeicher. Dieser zusätzliche Speicher kann aber nur im “Native-Mode” benutzt werden, der zum C64 nicht mehr kompatibel ist. Der “64 Mode” kann durch Drücken einer Taste beim Einschalten oder durch das Kommando “GO 64″ erreicht werden, in dem dann auch alte C64 Software läuft. Der C128 wird aus zwei Gründen nicht sehr oft verkauft: Einmal gibt es kaum C128 Software, zum anderen laufen die 8bit Systeme aus und machen Platz für die 16bit Computer, wie den Apple Macintosh und Atari ST. Commodore setzt den AMIGA dagegen.

Die Absatzzahlen des C64, C16 und C128 in Deutschland bis Ende 1993, herausgegeben von der Marketing-Abteilung Commodore Frankfurt verdeutlichen die Absatzprobleme: An den Erfolg des C64 reichen die Nachfolgemodelle nicht mehr heran.

Computer Stückzahl Verkaufsstart
C 64 3.050.000 1.08.1982
C 16 / C 116 286.500 1.06.1984
C 128 284.300 1.01.1985

Der letzte seiner Art… C65

Commodore C65
Sogar im Januar 1991 gibt es noch einen C64 Nachfolger, den C65. Erste Protoypen werden auch gebaut, aber das Projekt wird im Dezember 1991 nach knapp 10.000 Rechnern schon wieder eingestellt. Der C65 ist immer noch ein 8bit Rechner (4510 Prozessor, der einen 65CE02-Kern verwendet) mit eingebautem Diskettenlaufwerk. Er verfügt, wie der C64, über einen 40×25 Textmodus, aber zusätzlich auch über einen 80×25 Modus. Er kann alle Grafikmodi des alten C64 darstellen und noch ein paar weitere, sogar 1280×400 Pixel in 4 Farben. Anstelle eines SID, verfügt er über zwei und kann so 6-Kanal-Sound produzieren. Im “Native Mode” sind alle C65 Features verfügbar, ebenso im C64 Modus (nie fertiggestellt), aber in diesem Modus ist er nur zu 50-80% kompatibel.

Danksagungen & Links

Einige Bilder und Informationen stammten aus folgenden Quellen:

Bilder: SX-64 (Wikimedia, CC BY-SA, Hedning), C64GS/C128 (Wikimedia, CC BY-SA, Evan-Amos), C64 (Wikimedia, PD, Evan-Amos), C16 (Wikimedia, CC BY-SA, CBMeeks), C64C (Wikimedia, CC BY-SA, Bill Bertram), C128 (Wikimedia, CC BY-SA, Rama), MAX (Wikimedia, CC BY-SA, William Ward), PR-100 (Wikimedia, CC BY-SA, D. Meyer), C65 (Wikipedia, GNU)