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1990 werden
die NeXTStation, NeXTStation Color, NeXTcube und NeXTdimension vorgestellt. Das Motherboard verfügt nun über
einen 68040 mit 25MHz. Das "alte" Motherboard kann in einem Slot als eigenständiger Fax- und Druckerserver
weiter verwendet werden, wobei die Verbindung über ein 6" langes Ethernetkabel hergestellt wird. Das neue Board
besitzt auch einen 10-BaseT Port.
1991 wird die NeXTstation Color ausgeliefert. Businessland beendet die Zusammenarbeit mit NeXT Computer und
Perot tritt aus der Vorstandsetage zurück.
1992 erscheinen neuere, schneller Modelle, sowie NeXTStep 3.0. Weiterhin wird NeXTStep an die
Intelprozessoren angepasst. Als Bill Gates gefragt wird, ob Microsoft Software für NeXTStep entwickeln wird,
antwortet dieser: "Develop for it? I'll piss on it" (Antwort auf die Frage von Peggy Watt (InfoWorld),
Accodental Empires, Seite 311). NeXT wird der viertgrößte Lieferant von Unix Workstations in den USA.
1993 stellt NeXT die Hardware-Entwicklung ein. Steve Wozniak schreibt dazu, daß man zwar ein sehr gutes
Produkt entwickelt haben kann, dieses aber trotzdem nicht verkaufen kann, da die nötige Portion Glück
fehlt.
Im November 1993 entscheidet sich NeXT NeXTStep zu öffnen und stellt OpenStep vor. OpenStep ist eine API,
die auf der NeXT Objekt-Technologie basiert und die Portierbarkeit von Applikationen erlaubt, unabhängig davon,
welches Betriebssystem oder Hardware verwendet wird. 1994 bis 1996 liefert NeXT Programme wie Enterprise Object
Framework, WebObjects und OpenStep Enterprise erfolgreich aus.
1994 erscheint OpenStep 4.0. 1995 erscheint die erste Ausgabe des OpenStep Jounals und im Dezember ändert
NeXT Computer Inc seinen Namen in NeXT Software Inc. 1996 erscheint noch die Version 4.2 von OpenStep.
Im Februar 1997 wird NeXT von Apple aufgekauft, um Apples
Softwareentwicklung für Unternehmen und Internet-Anwendungen zu stärken.
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