Bild des Tages: 007 übernehmen sie

Schon in den 1980ern wurden Stars vor den Werbekarren geschnallt. Hier wirbt Roger Moore für die Spectravideo SVI-318 und SVI-328 Heimcomputer, allerdings ohne dass irgendein Bezug zum beworbenen Gerät hergestellt wird. Tandy/Radio Shack setzten Isaac Asimov zumindest an einem TRS-80, auf dem eine Textverarbeitung lief.

Bild: Spectravideo

Bild des Tages: Atari Video Music

Nachdem Atari mit der Heimvideospielkonsole Pong einen riesigen Erfolg hatte, wollte Atari das dort gesammelte Know-How auch in neue Produkte übertragen. Auf diesem Weg wurde der welterste kommerzielle Lichtsynthesizer entwickelt: Atari Video Music.

Atari Video Music wurde an einem normalen Fernseher angeschlossen und bekam über Cinch-Buchsen Audio-Signale zugespielt. Durch 13 Tasten und 5 Regler konnten die angezeigten Symbole auf dem Bildschirm beeinflusst werden, die zu der zugespielten Musik in durchlaufenden Farbpaletten pulsierten.

Vorgestellt wurde das Gerät 1976 zum Preis von ca. 200 US-Dollar und obwohl der Preis schon kurz drauf auf 169,95 US-Dollar gesenkt wurde, blieb das Gerät ein Ladenhüter und ist heute vermutlich eines des größten Flops in Ataris Firmengeschichte.

RetroTech hat einen sehr schönen Bericht in seinem YouTube-Kanal über diese exotische Maschine.

Video: RetroTech: Atari Video Music – The Migraine Machine, YouTube

Bild: Sears

Bild des Tages: Aerobic mit dem Atari 800

Der US-amerikanische Arzt Kenneth H. Cooper, der bereits in den 1960ern ein aerobes Training zur Stärkung von Herz und Lunge entwickelte, löste in den USA einen Fitness-Boom aus, der dazu führte, dass Ausdauertraining in Gymnastikprogramme integriert wurde. 1982 kam schließlich der weltweite Durchbruch, als Jane Fonda Aerobic als ihr Gymnastikprinzip vermarktete. Es gab sogar im deutschen Fernsehen Fitness-Sendungen, wie “Enorm in Form”, die ab 1983 im ZDF ausgestrahlt wurde.

Video: Aerobics für Atari 8-Bit Computer, s2325, YouTube

Atari zeigt in seiner Werbung, dass wer wirklich Hip sein will, nicht extra in überfüllte Studios gehen muss, sondern seine Übungen auch mit seinem persönlichen (Computer-)Trainer zu Hause absolvieren kann. Vermutlich ging aber 90% der Trainingszeit schon dafür drauf, die pixelige Grafik zu deuten.

Bild des Tages: Der Addiator Duplex

Der im Bild gezeigte “Addiator” ist ein Zahlenschieber, ein einfaches mechanisches Rechengerät zur Additionen und Subtraktionen von Zahlen. In dem flachen Gehäuse befinden sich parallel verschiebbare Stäbe, von denen jeder für eine Stelle verwendet wird. Möchte man eine Zahl addieren, so zieht man den Stab um entsprechend viele Positionen nach unten oder oben. In welche Richtung geschoben werden muss, verrät die Farbe des Felds: Ist das Feld rot, steht ein Übertrag an und der Stab muss nach oben geschoben werden, ansonsten schiebt man den Stab nach unten.

Die ersten Zahlenschieber gab es schon im 16. Jahrhundert, aber erst 1847 wurde er durch hinzufügen eines halbautomatischen Zehnerübertrags durch den Deutschen Hermann Kummer vervollständigt. Diese Art von Zahlenschieber wurden bis in die 1980er gebaut, bis sie allmählich vom Taschenrechner abgelöst wurden. Der im Bild dargestellte “Addiator” gehört zu den bekanntesten Marken in Deutschland.

Bild des Tages: Welcher Typ von Mann besitzt einen eigenen Computer?

Sie möchten einen Computer besitzen? Sind sie der richtige Typ dafür? Apple versuchte 1978 in seiner Werbung diese Frage zu klären, zu einer Zeit, in der ein eigener Computer noch wirklich etwas sehr seltenes war:

Rather revolutionary, the idea of owning your own computer? Not if you’re a diplomat, printer, scientist, inventor… or a kite designer. Today there’s Apple Computer. It’s designed to be a personal computer. To uncomplicate your life. And make you more effective. It’s a wise man who owns an Apple.

Bild: Apple Computer